Suchtkranke Ärzte: Verschweigende Kollegialität ist tödlich!

Prof. Dr. Michael Klein (Katholische Hochschule NRW Köln / Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung) sieht Vorgesetzte und Betriebsleitung in der Pflicht: „Der Umgang mit Suchtproblemen muss im Betrieb institutionalisiert werden: Dazu gehören – neben einer Betriebsvereinbarung über den Umgang mit solchen Fällen – auch Schulungen des ärztlichen und nichtärztlichen Mittelmanagements.“ „Suchtkranke Ärzte: Verschweigende Kollegialität ist tödlich!“ weiterlesen

Führen mit Auftrag

„Sag Menschen nie, wie sie Dinge tun sollen. Sag ihnen, was zu tun ist, und sie werden dich mit ihrem Einfallsreichtum überraschen.“ General George S. Patton

Führen mit Auftrag wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in der preußischen Armee entwickelt und später auch von amerikanischen Managementlehren übernommen. Führen mit Auftrag bedeutet das Delegieren von Führung und das Fördern des selbständigen Handelns und Denkens. „Führen mit Auftrag“ weiterlesen

Kann ein Patient die Behandlung verweigern, wenn er den Arzt nicht versteht?

yon RA Philip Christmann, Berlin/Heidelberg – www.christmann-law.de

Immer mehr Ärzte arbeiten in Deutschland, die im Ausland ausgebildet wurden. Zum Erwerb der deutschen Approbation müssen diese Ärzte mittels Zeugnissen nachweisen, dass sie ein bestimmtes deutsches Sprachniveau erreicht haben. Vermehrt wird aber berichtet, dass hier tätige ausländische Ärzte sich auf Deutsch nicht hinreichend verständigen können, obgleich sie im Besitz eines entsprechenden Zeugnisses sind. Für den Patienten stellt sich dann die Frage, ob er das Recht hat, die Behandlung durch einen ausländischen Arzt einfach zu beenden, wenn es zu Verständigungsschwierigkeiten kommt. „Kann ein Patient die Behandlung verweigern, wenn er den Arzt nicht versteht?“ weiterlesen