Bei der Geburt Herzschlag verwechselt: Grober Behandlungsfehler

Ein heute 8 Jahre altes Mädchen hat als Folge einer  Sauerstoffunterversorgung vor der Geburt einen schweren Hirnschaden erlitten; sie ist schwerstbehindert und wird Zeit ihres Lebens immer auf fremde Hilfe angewiesen sein. Der Grund dafür waren wohl eklatante Fehler bei der Geburt. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat dem Mädchen aus dem Landkreis Gütersloh 500.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. „Bei der Geburt Herzschlag verwechselt: Grober Behandlungsfehler“ weiterlesen

Presse stellt ärztliche Sterbehilfe nach neuem BGH-Urteil fälschlicherweise als straflos dar

Ärzte seien nach den neuen BGH-Urteilen zur Sterbehilfe (Urteile vom 3. Juli 2019 – 5 StR 132/18 und 5 StR 393/18) nicht verpflichtet, Patienten nach einem Suizidversuch gegen deren Willen das Leben zu retten (Süddeutsche Zeitung vom 3.7.2019). Ärzte dürften Patienten sterben lassen (Berliner Zeitung vom 4.7.2019). Diese Aussagen sind so nicht richtig. „Presse stellt ärztliche Sterbehilfe nach neuem BGH-Urteil fälschlicherweise als straflos dar“ weiterlesen

Immer wieder: Juristische Probleme wegen falscher Grundaufklärung durch den behandelnden Arzt

Ärzte klären Patienten selten zu viel auf, sie klären in der Regel eher zu wenig auf über Risiken und Folgen einer Behandlung. Der Bundesgerichtshof hat nun in einem aktuellen Fall die Untergrenze für die Aufklärung definiert und klar gemacht, was dem Arzt drohen kann, der noch nicht einmal die sog. „Grundaufklärung“ leistet. „Immer wieder: Juristische Probleme wegen falscher Grundaufklärung durch den behandelnden Arzt“ weiterlesen