Mängel in der Dokumentation – wie Routinen (und ein Qualitätsmanagement) Sie retten

Eine unzureichende Dokumentation kann sich für Sie fatal auswirken – darüber wurde hier schon öfter berichtet. Das Oberlandesgericht Dresden hat nun in einem Beschluss den Ärzten in diesem Zusammenhang geholfen: Ein Arzt könne, so die Richter, auch durch den Nachweis einer gefestigten Untersuchungsroutine den Beweis für eine entsprechende Untersuchung im konkreten Einzelfall führen, wenn feststeht, dass es überhaupt eine solche Untersuchung gegeben hat. Gut, wenn man in einem Streitfall eine solche Behandlungsroutine nachweisen kann – z.B. durch Aufzeichnungen im internen Qualitätsmanagement! „Mängel in der Dokumentation – wie Routinen (und ein Qualitätsmanagement) Sie retten“ weiterlesen

Kann ein Patient die Behandlung verweigern, wenn er den Arzt nicht versteht?

yon RA Philip Christmann, Berlin/Heidelberg – www.christmann-law.de

Immer mehr Ärzte arbeiten in Deutschland, die im Ausland ausgebildet wurden. Zum Erwerb der deutschen Approbation müssen diese Ärzte mittels Zeugnissen nachweisen, dass sie ein bestimmtes deutsches Sprachniveau erreicht haben. Vermehrt wird aber berichtet, dass hier tätige ausländische Ärzte sich auf Deutsch nicht hinreichend verständigen können, obgleich sie im Besitz eines entsprechenden Zeugnisses sind. Für den Patienten stellt sich dann die Frage, ob er das Recht hat, die Behandlung durch einen ausländischen Arzt einfach zu beenden, wenn es zu Verständigungsschwierigkeiten kommt. „Kann ein Patient die Behandlung verweigern, wenn er den Arzt nicht versteht?“ weiterlesen