{"id":11602,"date":"2023-12-07T12:31:43","date_gmt":"2023-12-07T12:31:43","guid":{"rendered":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602"},"modified":"2023-12-07T12:31:43","modified_gmt":"2023-12-07T12:31:43","slug":"qualitaet-in-der-endoprothetik-krankenhausstrukturreform-zentrumsbildung-mindestmengen-warum-patientinnen-und-patienten-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602","title":{"rendered":"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren"},"content":{"rendered":"<p><b>Es ist erwiesen dass Zentrumsbildung und Mindestmengen die Qualit\u00e4t verbessern. Das aktuelle Abrechnungssystem der Krankenh\u00e4user\/DRG-System kommt derzeit an seine Grenzen. Viele Krankenh\u00e4user k\u00f6nnen hiermit nicht mehr kostendeckend arbeiten. Mehr und mehr melden Insolvenz an. Dies hat die Politik zur Kenntnis genommen und wird das marode DRG-System ver\u00e4ndern. <\/b><\/p>\n<p><i>von Prof. Dr. med. Karl-Dieter Heller &#8211; \u00c4rztlicher Direktor des Herzogin Elisabeth Hospitals Braunschweig, Chefarzt der Orthop\u00e4dischen Klinik<\/i><\/p>\n<p>Diese Ver\u00e4nderungen sehen jedoch so aus, dass <strong>nicht mehr Geld in die Krankenh\u00e4user<\/strong> kommt, was bitter n\u00f6tig w\u00e4re, sondern dass die Verteilung anders vorgenommen wird. Es werden je nach Art der Operation 40 bis 60 Prozent der jetzigen Fallpauschale als Vorhaltekosten an das Haus gezahlt und der Rest wird \u00fcber eine abgespeckte (residuale) DRG bezahlt. Dies hei\u00dft aber letztendlich, dass bei gleichbleibender Krankenhausmenge nicht mehr Geld ins System kommt. Um die Krankenh\u00e4user ad\u00e4quat bezahlen zu k\u00f6nnen, ist somit eine Klinikreform, sprich eine <strong>Reduktion der Anbieter notwendig<\/strong>, um bei gleicher Geldmenge die gro\u00dfen und spezialisierten Kliniken gegebenenfalls besser entlohnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die von der Regierungskommission vorgeschlagene Klinikstrukturreform ber\u00fccksichtigt auch die Endoprothetik und die Wechselendoprothetik, hierf\u00fcr wurden eigene Leistungsgruppen konzipiert. Es ist intendiert, diese Leistungen auf Kliniken mit hohen Fallzahlen zu konzentrieren, was bei derzeit \u00fcber 1100 Anbietern im Bereich der Endoprothetik sehr sinnvoll ist. Eine Vielzahl dieser Kliniken hat Fallzahlen von unter 100 Prothesen im Jahr. Die derzeitigen Versuche der Politik, und dies ist in Nordrhein-Westfalen sehr sch\u00f6n zu sehen, f<strong>\u00fchren aber nicht so weit<\/strong>.<\/p>\n<p>In den derzeit geforderten Leistungsgruppen f\u00fcr Endoprothetik des H\u00fcft- und Kniegelenkes sowie f\u00fcr die Revisionsendoprothetik des H\u00fcft- und Kniegelenkes sind als <strong>Mindestvoraussetzungen nur eine Facharztmenge<\/strong>, sprich, es sollen drei Fach\u00e4rzte f\u00fcr Orthop\u00e4die und Unfallchirurgie in der Klinik vorhanden sein, definiert &#8211; es finden sich weder Prozess- noch Strukturqualit\u00e4ten noch Mindestmengen. Das hei\u00dft, von einem gro\u00dfen Wurf ist hier derzeit nicht auszugehen.<\/p>\n<p>Eine<strong> Konzentration auf spezialisierte Kliniken<\/strong> mit ad\u00e4quaten Mindestmengen ist unverzichtbar, um einerseits eine korrekte Indikation und andererseits aber auch eine korrekte Durchf\u00fchrung der Operation zu garantieren. Eine sehr gute Orientierung w\u00e4re <strong>EndoCert<\/strong>. Deswegen sind \u00fcber die Mindestmenge, die f\u00fcr den normalen Einbau einer Knietotalendoprothese gefordert sind, hinaus auch Mindestmengen f\u00fcr die elektive H\u00fcfte, den elektiven H\u00fcftwechsel, die Teilprothese am Knie und die Revision des Kniegelenkes zu fordern.<\/p>\n<p>Gerade diese komplexeren Eingriffe bed\u00fcrfen gr\u00f6\u00dferer Erfahrung. Bei der Definition dieser Mindestmengen ist die Fachkompetenz der Fachgesellschaft zwingend einzubeziehen. Zu ber\u00fccksichtigen ist hierbei unbedingt, dass das Fordern von Mindestmengen zu einer Umverteilung der Patienten f\u00fchrt. Diese Umverteilung kann bei meist ausgelasteten Kliniken nur erfolgen, wenn die Ressourcen der bedachten Kliniken hier erh\u00f6ht werden, sprich, es bedarf Betten- und OP-Kapazit\u00e4t, um mehr Leistung erbringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Warum sind Mindestmengen notwendig? <\/b><\/p>\n<p>Die <strong>Mindestmenge bedingt eine Qualit\u00e4tssteigerung<\/strong>, es wird durch einen besonders erfahrenen Arzt oder in einer besonders erfahrenen Klinik behandelt. Die Mindestmenge basiert auf der Annahme, dass Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t voneinander abh\u00e4ngig sind. Somit dient die Mindestmenge als Instrument der Qualit\u00e4tssicherung und letztendlich auch als Instrument der \u00dcberversorgung. Es kommt zu einer Zentralisierung von Leistungen zu Gunsten einer h\u00f6heren Spezialisierung und zulasten einer breiteren Streuung.<\/p>\n<p>Somit werden zuk\u00fcnftig bei konsequenter Umsetzung der Mindestmenge Leistungen nur noch in spezialisierten Kliniken durchgef\u00fchrt, auch mit der Akzeptanz<strong> l\u00e4ngerer Wegstrecken<\/strong>. Voraussetzung f\u00fcr die Implementierung einer Mindestmenge ist eine wissenschaftlich nachgewiesene Abh\u00e4ngigkeit zwischen Versorgungsmenge und Leistungsmenge, diese ist klar gegeben.<\/p>\n<p>Das vorrangige Ziel ist eine bessere medizinische Versorgung der Patientensicherheit und eine h\u00f6here Qualit\u00e4t der Behandlung. Es gibt zahlreiche Studien und Register, somit auch das deutsche Endoprothesenregister (EPRD), die klar einen <strong>Zusammenhang zwischen Mindestmenge und Qualit\u00e4t<\/strong> belegen, so sei das Beispiel der Schlittenprothesen genannt, die im Jahresbericht des Endoprothesenregisters Deutschland eine klare \u00dcberlegenheit der Kliniken mit mehr als 100 Versorgungen insbesondere zu den Kliniken mit weniger als 30 Versorgungen belegen.<\/p>\n<p><b>Die Ambulantisierung wird zu einer weiteren Unterfinanzierung f\u00fchren<\/b><\/p>\n<p>Parallel zur Krankenhausstrukturreform wird eine <strong>Ambulantisierung<\/strong> umgesetzt. Das hei\u00dft, dass etwa <strong>25 Prozent aller Leistungen, die derzeit noch station\u00e4r erfolgen<\/strong>, im ambulanten Sektor durchgef\u00fchrt werden sollen. Hierf\u00fcr wird eine sogenannte Hybrid-DRG ausgelobt, die in der jetzt seitens der Regierung festgelegten Verg\u00fctung zu keinen gravierenden \u00c4nderungen f\u00fchren wird, da auch diese Leistungen, wie allzu oft in Deutschland, unterfinanziert sind und damit nicht kostendeckend durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Ambulantisierung wird, was die Insolvenzsituation der Kliniken angeht, zu einer <strong>weiteren Unterfinanzierung<\/strong> f\u00fchren, die ein Kliniksterben noch anfeuern wird. Der Kellertreppeneffekt der \u00fcblichen DRGs setzt sich mitunter weiter fort und die Honorierung wird r\u00fcckl\u00e4ufig. Die Krankenhausversorgung, die sich Mitglieder der Regierungskommission vorstellen, sieht<strong> bei derzeitig 1329 allgemeinen Plankrankenh\u00e4usern eine Reduktion auf 360 Versorgungskrankenh\u00e4user und 50 Maximalversorger<\/strong> vor, dies d\u00fcrfte die Versorgung der Patienten deutlich reduzieren, die Wartezeiten erh\u00f6hen und die Anreisewege weit \u00fcber das Gew\u00fcnschte vergr\u00f6\u00dfern.<\/p>\n<p>Es ist unbestritten, dass h\u00f6here Fallzahlen zu besseren Ergebnissen f\u00fchren, dies sehen wir in allen nationalen und internationalen Registern, Mindestmengen sind definitiv sinnvoll und notwendig. Es ist unstreitig, dass andere europ\u00e4ische L\u00e4nder einen deutlich h\u00f6heren Grad an Spezialisierung und eine deutlich geringere Krankenhausdichte haben. Dieser Wechsel muss aber mit Bedacht vollzogen werden und kann nicht in k\u00fcrzester Zeit umgesetzt werden, dies f\u00fchrt zu einem kalten Strukturwandel mit allen dadurch bedingten Nachteilen. Die Ambulantisierung wird derzeit definitiv umgesetzt, sie ist ein Konstrukt zur \u00dcberwindung von Sektorengrenzen und zum Abbau station\u00e4rer \u00dcberversorgung. Man kann derzeit als Krankenhaus nur m\u00fchevoll absch\u00e4tzen, wohin es geht, aber es geht definitiv nicht aufw\u00e4rts und man kann nicht ein Jahr im Voraus sinnvoll planen, weil die Regierung sich wieder irgendwelche Ver\u00e4nderungen und Sanktionen ausdenkt.<\/p>\n<p>Die Geschwindigkeit der gravierenden Entscheidungen ist hoch. Die rein betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise muss ein Ende haben, wir brauchen eine<strong> sachliche Diskussion um Krankheitskosten<\/strong> aus gesellschaftspolitischer Perspektive und nicht immer nur Tiefpreise.<\/p>\n<p>In Zeiten der Rationierung und Priorisierung muss eine <strong>Grundversorgung<\/strong> sichergestellt werden und auch die Politik muss den Mut haben, dies so zu artikulieren. Viele Kliniken sind weder organisatorisch noch wirtschaftlich ausreichend auf die Ambulantisierung vorbereitet und die ambulanten Versorgungsketten nicht auf alternde und hilfsbed\u00fcrftige Patienten.<\/p>\n<p>Die bisher strikte Trennung zwischen ambulanten und station\u00e4ren Leistungen wird sich zu Gunsten abgestimmter Konzepte zunehmend aufl\u00f6sen m\u00fcssen. Die Frage ist, ob jetzt aktuell der ambulante Sektor gen\u00fcgend hoch erfahrene Operateure aufbieten kann, die sich diesen hochkomplexen, aus dem station\u00e4ren Bereich ausbrechenden Leistungen widmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Derzeit ist die<strong> Zahl der Anbieter definitiv zu hoch<\/strong>, wir haben eine hohe Zahl an<strong> kleinen Kliniken, die nicht spezialisiert sind<\/strong>. Diese haben langfristig keine Daseinsberechtigung oder m\u00fcssen in integrierte Zentren umfunktioniert werden. Die \u00fcbrig bleibenden Kliniken m\u00fcssen fehlende F\u00e4lle mit sicheren station\u00e4ren Leistungen auff\u00fcllen. Dies birgt zunehmend eine<strong> Gefahr der Monokultur<\/strong> und <strong>h\u00f6chster Preisabh\u00e4ngigkeit einzelner Leistungen<\/strong>.<\/p>\n<p>Kliniken k\u00f6nnen<strong> ad hoc keine Mehrleistungen<\/strong> bringen, falls Mindestmengen angepasst werden, auch die <strong>Weiterbildung geht bei diesem Konstrukt verloren<\/strong>. Die Insolvenzen spielen sich jetzt ab und nicht in mehreren Jahren, wo die Klinikreform greifen soll, somit ist eine bessere Finanzierung jetzt zu fordern. Kleinere Kliniken m\u00fcssen vom Netz gehen k\u00f6nnen, daf\u00fcr muss man sie aber auch seitens der lokalen Politik vom Netz gehen lassen. Auch den gro\u00dfen und den Fachkliniken droht bei unver\u00e4nderter Honorierung ebenso das Aus, basierend auf der Gefahr der Monokultur und als Opfer des InEK-Prinzips (Institut f\u00fcr das Entgeltsystem im Krankenhaus). Dies birgt zunehmend eine Gefahr der Monokultur und h\u00f6chster Preisabh\u00e4ngigkeit einzelner Leistungen, die in der Vergangenheit schon insbesondere bei Fachkliniken zu deutlichen Preisreduktionen gef\u00fchrt haben. Kliniken k\u00f6nnen ad hoc keine Mehrleistungen bringen, falls Mindestmengen angepasst werden, auch die Weiterbildung wird sich bei diesem Konstrukt ver\u00e4ndern und muss sektoren\u00fcbergreifend erfolgen.<\/p>\n<p><b><span style=\"color: #158466;\">[!] <\/span>Zusammenfassend ist festzustellen: Eine Zentralisierung und eine Mindestmenge sind auch wissenschaftlich belegt definitiv ratsam. Die Ergebnisse in H\u00e4usern mit einer hohen Zahl an Versorgungen sind klar besser. Bei einer ad\u00e4quaten H\u00f6he der Mindestmenge hat diese definitiv einen Einfluss auf die Versorgungslage. Eine Klinikreform mit besserer Honorierung qualitativ hochwertiger Leistungen ist lange \u00fcberf\u00e4llig. Bei momentaner Honorierung ist eine hochwertige Versorgung in Gefahr.<\/b><\/p>\n<p><i>Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Endoprothetik (AE)<\/i><\/p>\n<p><i>anl\u00e4sslich des 25. AE-Kongresses vom 8. bis 9.12.2023 in Leipzig Dienstag, 5. Dezember 2023. <\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist erwiesen dass Zentrumsbildung und Mindestmengen die Qualit\u00e4t verbessern. Das aktuelle Abrechnungssystem der Krankenh\u00e4user\/DRG-System kommt derzeit an seine Grenzen. Viele Krankenh\u00e4user k\u00f6nnen hiermit nicht mehr kostendeckend arbeiten. Mehr und mehr melden Insolvenz an.&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":31,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[15],"tags":[404],"class_list":["post-11602","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesundheitspolitik","tag-krankenhausreform"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren - [!] Oberarzt heute<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren - [!] Oberarzt heute\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Es ist erwiesen dass Zentrumsbildung und Mindestmengen die Qualit\u00e4t verbessern. Das aktuelle Abrechnungssystem der Krankenh\u00e4user\/DRG-System kommt derzeit an seine Grenzen. Viele Krankenh\u00e4user k\u00f6nnen hiermit nicht mehr kostendeckend arbeiten. Mehr und mehr melden Insolvenz an.&#046;&#046;&#046;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"[!] Oberarzt heute\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2023-12-07T12:31:43+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602\"},\"author\":{\"name\":\"Redaktion\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/44a9c05befe5c30151896dae6ec12ac6\"},\"headline\":\"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren\",\"datePublished\":\"2023-12-07T12:31:43+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602\"},\"wordCount\":1409,\"keywords\":[\"Krankenhausreform\"],\"articleSection\":[\"Gesundheitspolitik\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602\",\"name\":\"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren - [!] Oberarzt heute\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2023-12-07T12:31:43+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/44a9c05befe5c30151896dae6ec12ac6\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=11602#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/\",\"name\":\"[!] Oberarzt heute\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/44a9c05befe5c30151896dae6ec12ac6\",\"name\":\"Redaktion\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?author=31\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren - [!] Oberarzt heute","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren - [!] Oberarzt heute","og_description":"Es ist erwiesen dass Zentrumsbildung und Mindestmengen die Qualit\u00e4t verbessern. Das aktuelle Abrechnungssystem der Krankenh\u00e4user\/DRG-System kommt derzeit an seine Grenzen. Viele Krankenh\u00e4user k\u00f6nnen hiermit nicht mehr kostendeckend arbeiten. Mehr und mehr melden Insolvenz an.&#46;&#46;&#46;","og_url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602","og_site_name":"[!] Oberarzt heute","article_published_time":"2023-12-07T12:31:43+00:00","author":"Redaktion","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redaktion","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602"},"author":{"name":"Redaktion","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/44a9c05befe5c30151896dae6ec12ac6"},"headline":"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren","datePublished":"2023-12-07T12:31:43+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602"},"wordCount":1409,"keywords":["Krankenhausreform"],"articleSection":["Gesundheitspolitik"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602","name":"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren - [!] Oberarzt heute","isPartOf":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#website"},"datePublished":"2023-12-07T12:31:43+00:00","author":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/44a9c05befe5c30151896dae6ec12ac6"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11602#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Qualit\u00e4t in der Endoprothetik: Krankenhausstrukturreform, Zentrumsbildung, Mindestmengen \u2013 warum Patientinnen und Patienten profitieren"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#website","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/","name":"[!] Oberarzt heute","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/44a9c05befe5c30151896dae6ec12ac6","name":"Redaktion","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?author=31"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"f43826f7143847bd81d8708592b28141","server":"vg09.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/f43826f7143847bd81d8708592b28141"},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9k5TI-318","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":740,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=740","url_meta":{"origin":11602,"position":0},"title":"Krankenhausreport 2017: Zukunft gestalten, KHSG reformieren","author":"Redaktion","date":"29. August 2017","format":false,"excerpt":"von Alexandra Buba M. A., freie Wirtschaftsjournalistin, Fuchsm\u00fchl Die neueste Auflage des Krankenhaus-Reports des wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) will \u201eZukunft gestalten\u201c. So gibt es zumindest das diesj\u00e4hrige Schwerpunktthema vor. Dazu fordern die Autoren gesetzgeberisches Handeln und mahnen mehr kluge Selbsteinsch\u00e4tzung und Selbstbeschr\u00e4nkung an. Im Zahlenteil setzen sich die Trends\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gesundheitspolitik&quot;","block_context":{"text":"Gesundheitspolitik","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":11955,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11955","url_meta":{"origin":11602,"position":1},"title":"Warum die Failure-to-Rescue-Rate im Qualit\u00e4tsbericht stehen sollte","author":"Redaktion","date":"25. M\u00e4rz 2025","format":false,"excerpt":"Patientinnen und Patienten sollten bei der Wahl ihres Krankenhauses nicht nur auf die Erfahrung des Operateurs achten. Denn gerade bei komplexen und risikoreichen Eingriffen kommt es neben dem erfolgreichen Eingriff auch auf das Beherrschen der Komplikationen an, die danach auftreten k\u00f6nnen. Diese Zahl gibt die sogenannte Failure to Rescue (FTR=\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gesundheitspolitik&quot;","block_context":{"text":"Gesundheitspolitik","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":212,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=212","url_meta":{"origin":11602,"position":2},"title":"Prof. Dr. Kai Wehkamp: \u201eEine gute Oberarzt-Visite ist ein wichtiger medizinischer Qualit\u00e4tsfaktor\u201c","author":"Redaktion","date":"21. Juli 2015","format":false,"excerpt":"Jeder Oberarzt muss sich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter mit dem DRG-Abrechnungssystem besch\u00e4ftigen. Aber nur wenige Krankenh\u00e4user haben einen Arzt, der sich speziell mit dieser Frage befasst. Das Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat hierf\u00fcr einen jungen Experten besch\u00e4ftigt: Es ist Prof. Dr. Kai Wehkamp, MPH. Im Interview erkl\u00e4rt er unserem Redakteur Dr. Lars\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit&quot;","block_context":{"text":"Arbeit","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=19"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":665,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=665","url_meta":{"origin":11602,"position":3},"title":"von Dr. Christopher Niehues, LL.M.\u2026","author":"Redaktion","date":"28. April 2017","format":false,"excerpt":"von Dr. Christopher Niehues, LL.M. und Linda Winkelhaus, Betriebswirte und Krankenhausberater, HC&S AG, M\u00fcnster, www.hcs-consult.de Die \u00d6konomisierung der Medizin pr\u00e4gt seit Jahren die Berichterstattung in der Fach- und Publikumspresse. Dabei stehen h\u00e4ufig die Krankenh\u00e4user und die DRG-Fallpauschalen im Mittelpunkt. Sp\u00e4testens seit Einf\u00fchrung der DRG-Fallpauschalen werden Chef\u00e4rzte, Ober\u00e4rzte und leitende Pflegekr\u00e4fte\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gesundheitspolitik&quot;","block_context":{"text":"Gesundheitspolitik","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":367,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=367","url_meta":{"origin":11602,"position":4},"title":"Das neue Krankenhausstrukturgesetz: Was ist f\u00fcr \u00c4rzte und Kliniken wirklich relevant?","author":"Redaktion","date":"27. Januar 2016","format":false,"excerpt":"von Dr. Christian Reuther, Fachanwalt f\u00fcr Medizinrecht, Dierks + Bohle Rechtsanw\u00e4lte Partnerschaft mbB, Berlin, www.db-law.de Das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) ist zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Dr. Christian Reuther fasst f\u00fcr Sie die wichtigsten Punkte des Gesetzes zusammen.\u00a0 Die 8 zentralen Inhalte des Gesetzes Die nachfolgenden Punkte stellen die Kernelemente\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gesundheitspolitik&quot;","block_context":{"text":"Gesundheitspolitik","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":771,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=771","url_meta":{"origin":11602,"position":5},"title":"Im Konflikt zwischen Patientenwohl und Gewinnmaximierung: Und wo bleibt die Ethik?","author":"Redaktion","date":"29. Oktober 2017","format":false,"excerpt":"von Dr. Marianne Schoppmeyer, \u00c4rztin und Medizinjournalistin, www.medizinundtext.de Bereits seit Jahren h\u00e4lt die \u00d6konomisierung schleichend Einzug in deutsche Krankenh\u00e4user. \u00c4rzte klagen allerorts \u00fcber fehlende Zeit f\u00fcr ihre Patienten, die zunehmende Technisierung des Medizinbetriebs und den Druck vonseiten der Krankenhausverwaltung, wirtschaftlich rentabel zu arbeiten. Von \u00c4rzten wird direkt oder indirekt erwartet,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gesundheitspolitik&quot;","block_context":{"text":"Gesundheitspolitik","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/31"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11602"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11602\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}