{"id":393,"date":"2016-03-27T16:17:09","date_gmt":"2016-03-27T16:17:09","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=393"},"modified":"2018-01-12T11:10:42","modified_gmt":"2018-01-12T11:10:42","slug":"stressbewaeltigung-agieren-statt-reagieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=393","title":{"rendered":"Stressbew\u00e4ltigung: Agieren statt reagieren"},"content":{"rendered":"<p class=\"Autorenzeile\"><em>von Diplom-P\u00e4dagoge Werner Fleischer, Beratung &#8211; Coaching &#8211; Moderation, <\/em><a href=\"http:\/\/www.ihrcoach.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>www.ihrcoach.com<\/em><\/a><\/p>\n<p class=\"Grundtext\"><strong>F\u00fcr die meisten engagierten \u00c4rzte ist ihre berufliche T\u00e4tigkeit \u00fcber viele Jahre hinweg das Zentrum ihres Lebens. Obgleich der berufliche Erfolg f\u00fcr soziales Ansehen, gesicherten Lebensstandard, Erfolgserlebnisse und soziale Sicherheit sorgt, wird er f\u00fcr viele im Laufe der Jahre zu einer Stressquelle. Kein Wunder, denn der Klinikalltag vieler Ober\u00e4rzte ist kurz getaktet: Erst die Visite auf der Station, anschlie\u00dfend in den OP, dann in die Besprechung mit dem Chefarzt, sp\u00e4ter die Arztbriefe und danach noch die E-Mails. Sie f\u00fchlen sich gehetzt wie der Hamster im Laufrad. Was ist zu tun?\u00a0<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Stress kann beeinflusst werden<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Wer als Oberarzt Stress hat, erlebt die eigene Situation zunehmend als fremdbestimmt und belastend. H\u00e4ufig sinken in der Folge das Engagement in der Klinik und die Lebensfreude insgesamt. Hingegen ist man gereizt, nerv\u00f6s und hat psychosomatische Beschwerden. Selbst das Wochenende und die Urlaube reichen nicht mehr, um zu regenerieren und neue Energie zu tanken.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">Unser individuelles Stresserleben wird nicht nur von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen bestimmt, sondern in hohem Ma\u00dfe von unseren Gedanken, Empfindungen und \u00dcberlegungen. Dadurch besteht die realistische Chance, den Stress gezielt zu beeinflussen. Je mehr wir erkennen, dass wir den Stressoren nicht hilflos ausgeliefert sind, desto wirksamer ist die Stressprophylaxe.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Mangelnde \u201eSelbstf\u00fchrung\u201c ist Grund f\u00fcr beruflichen Stress<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Berufsbedingter Stress hat h\u00e4ufig die Ursache, dass wir nicht gelernt haben, uns selbst zu f\u00fchren. Gleichzeitig ist die F\u00e4higkeit, sich selbst zu f\u00fchren, eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschen f\u00fchren zu k\u00f6nnen. Um beruflichem Stress zu entgehen, verfallen wir daher h\u00e4ufig in Verhaltensmuster, die in ihrer Konsequenz sogar kontraproduktiv sind:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Arbeitstage werden ohne Pause getaktet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Sie werden nicht im Voraus strukturiert.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Das \u201ePrinzip der Schriftlichkeit\u201c wird nicht angewandt (To-do-Listen).<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Es gibt keine funktionierenden Ordnungssysteme.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>\u201eMultitasking\u201c regiert: Sie erledigen mehrere Aufgaben gleichzeitig, jedoch ohne volle Konzentration.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Sie k\u00f6nnen nicht \u201eNein\u201c sagen und sich abgrenzen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Sie versuchen, alles selbst zu erledigen, delegieren nicht und lassen sich nicht durch kompetente Kollegen und Mitarbeiter unterst\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Ihnen fehlt ein ausreichender Ausgleich im Privatleben: Sie sind beruflich ein Profi &#8211; privat aber ein Amateur.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">Zeitdruck und Hektik z\u00e4hlen zu den gr\u00f6\u00dften Stressoren des Arbeitsalltags in Krankenh\u00e4usern. Zwar lassen sich viele dringliche Arbeitsaufgaben nur \u201ereaktiv\u201c bew\u00e4ltigen, aber im Aufgabenspektrum \u00e4rztlicher Leitungskr\u00e4fte gibt es zahlreiche Aufgaben, die nach \u201eaktivem\u201c Handeln verlangen. Doch gerade angespannte Menschen haben oft das Gef\u00fchl, nur unter Druck produktiv zu sein. Sie schieben Dinge auf, bis sie ganz dringlich sind.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">Mit einem solchen Verhalten erzeugen sie einen Zustand, in dem sie nur noch reagieren, aber nicht mehr agieren k\u00f6nnen &#8211; am Ende fehlen Zeit und Distanz, um eine optimale Entscheidung treffen zu k\u00f6nnen. Daher basiert wirksame Stressreduktion auf zwei zentralen Forderungen:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Erkennen Sie in der Gegenwart, was in Zukunft dringlich sein wird.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Gehen Sie Probleme bereits dann an, wenn sie als wichtig erkannt wurden.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kastenueberschrift\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Ueberschrift-klein\">\n<ul class=\"gross\">\n<li>Beispiel<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"KastenPurZelle\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Grundtext-Kasten\">\n<p>In Ihrem Team wird es in absehbarer Zeit zu einem erheblichen Personalengpass kommen: Zwei erfahrene Assistenz\u00e4rztinnen mit Teilzeitvertr\u00e4gen werden die Klinik verlassen, ein engagierter junger Assistent macht demn\u00e4chst seine Facharztpr\u00fcfungen und m\u00f6chte dann wieder in der N\u00e4he seiner Geburtsstadt arbeiten. Dar\u00fcber hinaus hat ein Assistent Elternzeit angemeldet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie haben bereits mit Ihrem Chefarzt \u00fcber dieses dringende und wichtige Thema gesprochen. Er hat Sie gebeten, Stellenbeschreibungen f\u00fcr die zu besetzenden Positionen zu formulieren und dabei auch strategische Klinikziele einzubeziehen. Noch haben Sie ausreichend Vorlauf, um die Stellenbeschreibungen zu entwickeln und gezielt auf die Suche nach neuen \u00c4rzten zu gehen. Alternativ k\u00f6nnen Sie auch ambitionierte Teammitglieder aufbauen und im Hinblick auf die \u00dcbernahme neuer T\u00e4tigkeiten qualifizieren, sodass sie zum Teil Aufgaben der scheidenden \u00c4rzte \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber das Tagesgesch\u00e4ft scheint Ihnen keine Zeit daf\u00fcr zu lassen. K\u00fcrzlich wurden Sie bereits vom Chefarzt nach den Stellenbeschreibungen gefragt\u2026<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Pers\u00f6nliches Arbeitsverhalten \u00fcberpr\u00fcfen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Doch wie kann diese Erkenntnis im Klinikalltag umgesetzt werden? Hierf\u00fcr sollten die nachfolgenden Punkte beachtet werden:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li><b>Ziele setzen.<\/b> Ziele wirken strukturierend, motivierend und f\u00f6rdern die Suche nach wirksamen Strategien. Allerdings sollten Sie beim Setzen von Zielen konkrete Inhalte thematisieren, die realistisch sind. Gleichzeitig sollten Ziele positiv formuliert sein. Das Ziel \u201eIch werde in Zukunft nicht mehr mein Sportprogramm ausfallen lassen\u201c sollte besser umformuliert werden in \u201eSonntagmorgens gehe ich regelm\u00e4\u00dfig zum Sport\u201c. Bei der Zielsetzung ist also immer an die Terminierung zu denken!<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li><b>Umgang mit Zeit reflektieren.<\/b> Ermitteln Sie aktuelle Probleme im Umgang mit Zeit und reflektieren Sie individuelle Ansatzpunkte f\u00fcr ein wirksames Zeitmanagement. Wenn Sie zum Beispiel dazu neigen, zu wenig Zeit f\u00fcr die Erledigung Ihrer Aufgaben einzuplanen, f\u00fchrt das dazu, dass sie sich meist mehr vornehmen, als sie tats\u00e4chlich schaffen k\u00f6nnen. Das sorgt f\u00fcr Stress und gleichzeitig f\u00fcr das Gef\u00fchl, nie fertig zu werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q6\">\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><b>PRAXISHINWEIS | <\/b> Nehmen Sie beispielhaft an einem Tag Ihre Zeitplanung einmal genau unter die Lupe und analysieren Sie, warum Sie immer mehr Zeit f\u00fcr die Aufgaben ben\u00f6tigen, als sie kalkulieren. Liegt es schlicht an Ihrer Fehleinsch\u00e4tzung oder stecken Ihr Arbeitsstil bzw. Ihr Arbeitstempo dahinter?<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li><b>Priorit\u00e4ten setzen.<\/b> Zeit ist ein begrenztes Gut, daher sollten Priorit\u00e4ten gesetzt werden. Daf\u00fcr muss unterschieden werden, was wichtig und was dringlich ist. Dringliche Aufgaben m\u00fcssen sofort erledigt werden, wichtige Aufgaben tragen zum Erreichen bedeutsamer Ziele bei. H\u00f6chste Priorit\u00e4t erhalten Aufgaben, die sowohl dringlich als auch wichtig sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kastenueberschrift\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Ueberschrift-klein\">\n<ul class=\"gross\">\n<li>Beispiel<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"KastenPurZelle\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Grundtext-Kasten\">\n<p>Heute Morgen hat Ihnen Ihr Chefarzt im Vorbeigehen zugerufen, wie wichtig es ist, dass Sie Angebote f\u00fcr ein neues Sonografieger\u00e4t einholen. Sie wissen, dass diese Aufgabe zwar wichtig, aber nicht sehr dringend ist. Dennoch machen Sie sich daran, sie zu erledigen &#8211; obwohl Sie eigentlich etwas anderes geplant hatten. Sie wollten diese Aufgabe nur schnell aus dem Kopf haben. Das n\u00fcchterne Priorisieren h\u00e4tte Sie hingegen davor bewahrt, Ihre Zeitplanung kurzfristig \u00fcber den Haufen zu werfen.<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li><b>Zeit planen.<\/b> Die realistische Planung von Zeit tr\u00e4gt dazu bei, Hektik und Zeitdruck zu vermeiden. Das oberste Prinzip dabei ist die Schriftlichkeit. Versuchen Sie gar nicht erst, alle Aufgaben, die Sie noch erledigen m\u00fcssen, im Kopf zu haben &#8211; das belastet unn\u00f6tig. Arbeiten Sie besser mit Tages- und Wochenpl\u00e4nen, in denen Sie Aufgaben schriftlich festhalten. Sie werden feststellen, dass Sie bereits beim Aufschreiben automatisch damit beginnen, Ihre Aufgaben zu priorisieren.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q6\">\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q6\">\n<li>Es wird Ihnen dann auch viel leichter fallen, den Zeitaufwand f\u00fcr einzelne Aufgaben realistisch einzusch\u00e4tzen und Pufferzeiten zu reservieren. Tr\u00e4gt man an Sie Arbeitsaufgaben heran, die die Erledigung des eigentlich Wichtigen unm\u00f6glich machen, k\u00f6nnen Sie mutig mit einem \u201eNein\u201c ablehnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li><b>Konsequent delegieren<\/b>. M\u00f6chten Sie delegieren, so statten Sie dabei Ihre Mitarbeiter mit klaren Anweisungen und allen ben\u00f6tigten Informationen aus. In Zwischenterminen werden Informationen \u00fcber den Fortgang ausgetauscht und neu aufgetauchte Probleme besprochen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q6\">\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q6\">\n<li>H\u00e4ufig werden Aufgaben nicht delegiert, weil man meint, sie schneller selbst erledigen zu k\u00f6nnen. Das ist ein Irrglaube! Wenn Sie eine Assistenz\u00e4rztin um eine Pr\u00e4sentation f\u00fcr den Audittermin Ihrer Klinik bitten und merken, dass sie unsicher ist, legen sie den Inhalt der Folien gemeinsam fest. Ermutigen Sie sie, eigene Wege zu gehen. Kontrollieren Sie aber den Arbeitsfortschritt, sodass Sie rechtzeitig unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Kognitive Strategien der Stressbew\u00e4ltigung entwickeln<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Bei der Bew\u00e4ltigung von Stress spielen auch kognitive Strategien eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle. Ihr liegen drei zentrale Annahmen zugrunde:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Was wir denken, beeinflusst unsere Gef\u00fchle und unser Handeln.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Wir k\u00f6nnen unsere Gedanken beobachten und ver\u00e4ndern.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Kognitive Ver\u00e4nderungen bewirken Verhaltens\u00e4nderungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">Dass wir eine Situation als stressend wahrnehmen, liegt an unseren kognitiven Bewertungsprozessen. Allerdings muss diese Bewertung nicht der Realit\u00e4t entsprechen. Mit der Ver\u00e4nderung der kognitiven Bewertung ist es m\u00f6glich, realit\u00e4tsferne Bewertungen so zu ver\u00e4ndern, dass sie nicht bedrohlicher erscheinen als sie sind. Wer stressversch\u00e4rfende Gedanken erkennt und ver\u00e4ndert, hat ein wirksames Mittel der Stressbew\u00e4ltigung gefunden. Folgende Fragen k\u00f6nnen dabei hilfreich sein:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Was werde ich im R\u00fcckblick \u00fcber diese Situation denken?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Wie wichtig ist diese Situation wirklich f\u00fcr mich?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Was k\u00f6nnte schlimmstenfalls passieren?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser schlimmste Fall eintritt?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Habe ich eine \u00e4hnliche Situation schon einmal bew\u00e4ltigt?<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">In Stresssituationen lassen wir uns h\u00e4ufig von destruktiven Gedanken dominieren: \u201eDas schaffe ich nie!\u201c Viel hilfreicher ist es jedoch, sich selbst positiv zu beeinflussen. So l\u00e4sst sich der Gedanke \u201eDas ist in der kurzen Zeit gar nicht zu schaffen!\u201c umwandeln in ein \u201eErst einmal versuchen!\u201c<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Ausblick<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Stress ist ein Bestandteil unseres Lebens. Ihn vermeiden zu wollen, ist keine zielf\u00fchrende Strategie &#8211; schon gar nicht im Berufsalltag eines Oberarztes. Stattdessen entscheiden die pers\u00f6nlichen Ressourcen, wie jeder Einzelne konkret mit Stress umgeht. Manchmal hilft aber auch ein schlichter Perspektivwechsel. Denn es gibt durchaus (positive) Argumente f\u00fcr Stress:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Stress hilft, Entscheidungen zu treffen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Stress optimiert Arbeitsabl\u00e4ufe.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Stress st\u00e4rkt die Zusammenarbeit.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Stress f\u00f6rdert Ideen und innovative L\u00f6sungen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Stress ist ein Erfolgsfaktor.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><b>PRAXISHINWEIS | <\/b> \u00c4rztliche Leitungskr\u00e4fte k\u00f6nnen im Rahmen des \u201eF\u00fcrsorgeprinzips\u201c aktiv zur Stress-Reduktion bei ihren Mitarbeitern beitragen. Im Vorfeld gilt es jedoch auszuschlie\u00dfen, dass sie selbst von Mitarbeitern als ein Stress-Faktor wahrgenommen werden. Sprechen Sie daher mit Ihrem Team!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Weiterf\u00fchrender Hinweis<\/p>\n<ul class=\"mer_quelle\">\n<li class=\"Grundtext\">Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Stressmanagement finden Sie weitere Informationen, wie Stress bew\u00e4ltigt werden kann: www.dg-stressmanagement.de<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Diplom-P\u00e4dagoge Werner Fleischer, Beratung &#8211; Coaching &#8211; Moderation, www.ihrcoach.com F\u00fcr die meisten engagierten \u00c4rzte ist ihre berufliche T\u00e4tigkeit \u00fcber viele Jahre hinweg das Zentrum ihres Lebens. 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