{"id":523,"date":"2016-08-28T11:28:28","date_gmt":"2016-08-28T11:28:28","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=523"},"modified":"2017-11-28T11:31:24","modified_gmt":"2017-11-28T11:31:24","slug":"ihre-klinik-wird-privatisiert-was-heisst-das-fuer-den-oberarzt-ein-kritischer-kommentar-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=523","title":{"rendered":"Ihre Klinik wird privatisiert: Was hei\u00dft das f\u00fcr den Oberarzt? &#8211; ein kritischer Kommentar (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p class=\"Grundtext\"><strong>In einer Zuschrift an die Redaktion setzt sich ein Oberarzt kritisch mit der Privatisierung von Kliniken auseinander. Wir respektieren seinen Wunsch, wegen seiner zugespitzten Zeilen anonym bleiben zu wollen, m\u00f6chten seine pointierte Bestandsaufnahme jedoch nicht vorenthalten und drucken Teil 1 des Briefs daher ab.\u00a0 Die Zuschrift gibt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.\u00a0<!--more--><\/strong><\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Die Bedeutung des Oberarztes wird sich wandeln<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Ihre Klinik wird jetzt auch privatisiert? Willkommen in der Welt der Konzernmedizin! W\u00e4hrend fr\u00fcher die Verwaltung allenfalls eine \u201eschwarze Null\u201c anstrebte &#8211; Investitionen wurden ja vom Staat, Verluste von den Krankenkassen getragen &#8211; z\u00e4hlen heute vor allem Umsatz und Gewinn. Und das nicht nur bei Klinikkonzernen. Um die Gewinnquote ist unter den Konzernen ein scharfer Wettbewerb entbrannt. \u201eNur 12 Prozent Ebitda? Warum nicht 14 oder 18 Prozent, das schafft doch auch unser Wettbewerber XY!\u201c, h\u00f6rt man da.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Sollten Sie ein Krankenhaus noch als soziale Einrichtung ansehen, ist es h\u00f6chste Zeit aufzuwachen. Auch Sie als Oberarzt sind k\u00fcnftig nicht mehr nur Arzt, sondern Teil eines Leistungsanbieters auf dem Gesundheitsmarkt.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Ihre Bedeutung als Oberarzt lag bisher vor allem in Ihrer medizinischen und menschlichen Kompetenz? Von beidem profitierten Ihre Patienten, Ihre Kollegen, Ihre Abteilung. Das wird sich \u00e4ndern. In Zukunft werden Sie auch daran gemessen, ob und in welcher Form Sie mit Ihrer Arbeit zum Erl\u00f6s, d. h. zu Gewinn oder Verlust, beitragen. Freilich bleiben die F\u00e4higkeiten, die Sie auf die Oberarzt-Ebene gebracht haben, wichtig. Aber Sie werden merken, dass auch die Frage, ob Ihre Arbeit \u201eerl\u00f6srelevant\u201c ist, immer wichtiger wird.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Top-Leistung allein wird bald nicht mehr gen\u00fcgen &#8230;<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Sie k\u00f6nnen als An\u00e4sthesist, Gyn\u00e4kologe oder Radiologe Top-Leistungen abliefern. Doch relevant ist diese vor allem, wenn sie profitabel abrechenbar ist. In den Aufstellungen betriebswirtschaftlicher Daten der einzelnen Krankenhausabteilungen, auf die Krankenhausmanager st\u00e4ndig mit Argusaugen blicken, tauchen z. B. Abteilungen wie die An\u00e4sthesie, die Radiologie, das Labor, die Pathologie und die Notaufnahme mitunter gar nicht mehr auf.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">&#8230; die Leistung muss vor allem \u201eerl\u00f6srelevant\u201c sein<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Das liegt daran, dass insbesondere die bettenf\u00fchrenden, also \u201eerl\u00f6srelevanten\u201c Abteilungen z\u00e4hlen. Die anderen findet man h\u00f6chstens unter \u201esonstige Kosten\u201c. Ist das gerecht? Wohl kaum, aber darum geht es nicht immer. Manche Abteilungen haben den Status von ,\u201eServiceabteilungen\u201c oder Versorgern. Die Leistung muss innerhalb bestimmter Grenzen stimmen, und sie darf m\u00f6glichst wenig kosten. Doch wof\u00fcr ist das wichtig?<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Tarifvertrag f\u00fcr Oberarzt-Gehalt immer unwichtiger<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Nicht zuletzt bei den Oberarzt-Geh\u00e4ltern trennt sich die Spreu vom Weizen. Sie glauben, diese w\u00fcrden vom Tarifvertrag geregelt? Leider stimmt das nicht. Hunderte von Ober\u00e4rzten, die nach den Marburger-Bund-Tarifvertr\u00e4gen kommentarlos nur als \u201eFach\u00e4rzte\u201c eingruppiert wurden, erz\u00e4hlen eine andere Geschichte.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">F\u00fcr die meisten von ihnen d\u00fcrfte sich auch der Weg \u00fcber die Arbeitsgerichte nicht lohnen, denn nicht zuletzt das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich zus\u00e4tzliche Eingruppierungskriterien ausgedacht, an die noch nicht einmal die Tarifvertragsparteien gedacht haben k\u00f6nnen. Jedenfalls steht davon nichts in den Tarifvertr\u00e4gen (vgl. z. B. Urteil vom 17.11.2010, Az. 4 AZR 188\/09 und den Beitrag in OH 06\/2016, Seiten 4 bis 6).<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Oberarzt-Gehalt ist manchmal frei verhandelbar<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Ganz anders sieht die Sache aus, wenn Sie z. B. Eingriffe beherrschen, die einerseits gerade gut bezahlt werden und die idealerweise nicht einmal Ihr Chef beherrscht. Das macht Sie zu einem ausgesprochen werthaltigen Mitarbeiter. In diesen F\u00e4llen k\u00f6nnen Sie Ihr Gehalt praktisch frei verhandeln. Sie sind mit \u00c43 nicht zufrieden? Fordern Sie einfach eine h\u00f6here Stufe. Oder fordern Sie gleich \u00c44. Sie werden es bekommen, obwohl ein anderer Kollege l\u00e4ngst Chef-Vertreter ist und nach dem Tarifvertrag nur einer \u00c44 sein kann.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">In der \u201eneuen Welt\u201c spielen Tarif-Regelungen kaum eine Rolle. W\u00e4hrend im alten Bundesangestelltentarif (BAT) allenfalls vorzeitige Aufstiege m\u00f6glich waren &#8211; ggf. \u00fcber Verf\u00fcgungen, die z. B. Unterstellungen von Mitarbeitern regelten -, k\u00f6nnen Sie jetzt Bonuszahlungen in beliebiger H\u00f6he verhandeln. Sollte man Ihren Erwartungen nicht entsprechen, gehen Sie eben woanders hin. Oft reicht eine Drohung. Diese Dinge regelt nun \u201eder Markt\u201c.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Einige Ober\u00e4rzte werden nur als \u201eFacharzt\u201c bezahlt<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Viele andere Ober\u00e4rzte k\u00f6nnen sich darauf einstellen, dass sie nur als Fach\u00e4rzte bezahlt werden. Das ist nat\u00fcrlich nicht nur ein finanzielles Problem, denn es geht auch um Dinge wie Anerkennung und Motivation, die dadurch negativ beeinflusst werden. Auch Nachtdienste, Wochenendbereitschaften, Feiertagsarbeit und Rufbereitschaften werden damit automatisch schlechter bezahlt. Wer hartn\u00e4ckig protestiert, dem werden allenfalls kleinere Zulagen gew\u00e4hrt, die oft widerwillig erfolgen und jederzeit eingestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>PRAXISHINWEIS | <\/b> Bei Gehaltsforderungen wird man Ihnen entgegenhalten, die Klinik habe Ihnen \u201ekeine medizinische Verantwortung f\u00fcr einen Teilbereich der Klinik \u00fcbertragen\u201c, wie es in den Tarifvertr\u00e4gen hei\u00dft. Genaugenommen erf\u00fcllen kaum Ober\u00e4rzte dieses Kriterium. Das hat aber auf die Entscheidungen der Klinikverwaltungen und Personalabteilungen nur wenig Einfluss. Und auch die Arbeitsgerichte sind in dieser Frage nicht auf Ihrer Seite. Am Ende liegt es an Ihnen, ob und wie Sie sich damit abfinden, dass Sie mehr oder weniger wert als andere sein sollen &#8211; unabh\u00e4ngig von Ihrer fachlichen Kompetenz und Ihrem Ruf als Oberarzt. In der \u201efreien Wirtschaft\u201c gelten einfach andere Bedingungen.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Auch der Chefarzt muss sich umstellen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die neuen Zeiten bekommt auch Ihr Chef zu sp\u00fcren. Dieser ist in besonderer Weise der Macht des Klinikmanagements ausgesetzt, denn er steht k\u00fcnftig nicht nur gerade f\u00fcr die medizinischen Entscheidungen, die in seiner Abteilung getroffen werden, sondern vor allem auch f\u00fcr die Wirtschaftszahlen. Und er hat keine Verb\u00fcndeten. Die anderen Chef\u00e4rzte sind in erster Linie Konkurrenten um Geld, Personal und die Gunst der Gesch\u00e4ftsleitung.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Der \u00c4rztliche Direktor, in fr\u00fcheren Zeiten die \u201eGraue Eminenz\u201c eines Krankenhauses, hat zwar noch gewisse repr\u00e4sentative Aufgaben und einige &#8211; mitunter heikle &#8211; Verantwortlichkeiten z. B. f\u00fcr Hygiene, Strahlenschutz oder CME-\u00dcberwachung. Einen Gro\u00dfteil seiner sonstigen Kompetenzen hat er jedoch verloren. Die ma\u00dfgebliche Instanz ist der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, wobei man manchmal den Eindruck hat, er k\u00f6nnte genauso eine Autowerkstatt oder ein Schnellrestaurant leiten.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Nach dem Chef kommt erstmal nichts &#8230;<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">W\u00e4hrend in vielen Kliniken vor der Privatisierung Chefstellen gar nicht mehr besetzt und Hierarchien gewollt oder ungewollt flacher wurden, wird in den Konzernen das Gegenteil praktiziert. Genauso wie der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Alleinherrscher im Krankenhaus ist, gibt es in den Abteilungen \u201eden Chef\u201c &#8211; und dann erstmal nichts. Wie zu fr\u00fcheren Zeiten. H\u00e4ufig ist nicht einmal der Vertreter des Chefs, also der leitende Oberarzt, in wichtige Dinge eingeweiht. Die Ober\u00e4rzte rangieren unter \u201eferner liefen\u201c, es sei denn, jemand unter ihnen hat spezielle, lukrative F\u00e4higkeiten oder kann zumindest als Operateur f\u00fcr eine Steigerung der OP-Zahlen sorgen. Dann wird er wieder wichtig.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Loswerden kann man renitente Chef\u00e4rzte immer<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Sollte Ihr Chef noch einen alten Chefarzt-Vertrag haben &#8211; vielleicht sogar mit Liquidationsrecht -, k\u00f6nnen Sie davon ausgehen, dass dieser bald Geschichte sein wird. In der Regel gibt es beim Wechsel in die Privatisierung neue Chefarzt-Vertr\u00e4ge, und wer seinen nicht unterschreibt, wird freigesetzt. Es wird sogar gemunkelt, dass renitenten Chef\u00e4rzten im Zweifel etwas \u201eangeh\u00e4ngt\u201c wird, damit man sie schneller loswerden kann. Und sollte das nicht funktionieren, gab es schon F\u00e4lle, in denen kurzerhand die ganze Abteilung geschlossen wurde oder fusionierte. Der Effekt ist derselbe.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Poolbeteiligung f\u00fcr Ober\u00e4rzte f\u00e4llt weg<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Mit den neuen Chefarzt-Vertr\u00e4gen geht das Recht zur Privatliquidation vom Chefarzt auf die Klinik \u00fcber. Welchen Anteil Ihr Chef von diesen Privaterl\u00f6sen sieht, wissen Sie als Oberarzt nat\u00fcrlich nicht. M\u00f6glich ist eine prozentuale Beteiligung oder eine Bonusregelung, in die die Privaterl\u00f6se einflie\u00dfen. Was Sie jedoch sofort merken, ist der Wegfall Ihrer Poolbeteiligung. Vor Gericht haben Sie kaum eine aussichtsreiche Chance, sich hiergegen zu wehren -siehe hierzu auch den Beitrag in OH 01\/2015, Seiten 12 bis 14 (Anm. d. Red.) -, selbst wenn in der \u00c4rzteordnung Ihres Bundeslandes etwas anderes festgeschrieben sein sollte. So wirkt sich der neue Vertrag ihres Chefarztes unmittelbar einkommensmindernd bei Ihnen aus.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Das hindert aber weder Ihren Chefarzt noch Ihre Klinik daran, Sie als Oberarzt f\u00fcr die Versorgung der Privatpatienten heranzuziehen. Manche Kliniken setzen ihre Ober\u00e4rzte ungefragt auf die Wahlarztliste, die Teil der Vertragsunterlagen mit den Privatpatienten ist. Damit sind Sie der verantwortliche Wahlarzt, und man wird Sie fragen, warum Sie im einen oder anderen Fall die Behandlung nicht pers\u00f6nlich erbracht haben. Manche Chefs erkl\u00e4ren kurzerhand, sie h\u00e4tten mit den Privatpatienten gar nichts mehr zu tun; das sei Aufgabe der Ober\u00e4rzte &#8211; allerdings, wie geschildert, ohne einklagbaren Anspruch auf zus\u00e4tzliche Verg\u00fctung.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Chefarzt-Vertr\u00e4ge: Was steht wirklich drin?<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Was bei Ihrem Chef sonst noch in seinem Arbeitsvertrag oder in seiner Bonusregelung steht, wissen Sie als Oberarzt selbstverst\u00e4ndlich auch nicht. Obwohl ein Zusammenhang zwischen Operationsarten bzw. -zahlen und Bonuszahlungen f\u00fcr Chef\u00e4rzte vehement von Krankenh\u00e4usern und Klinikkonzernen bestritten wird und man beteuert, man halte sich an die Vorgaben der Bundes\u00e4rztekammer, kann man das Gegenteil auch nicht ausschlie\u00dfen. Die Vertr\u00e4ge sind ja nicht \u00f6ffentlich.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Aber nicht selten rufen H\u00e4ufungen bei bestimmten Operationen und auch bestimmte, immer wiederkehrende Operationsentscheidungen zumindest ein Stirnrunzeln hervor. Das gilt insbesondere, wenn diese in einem auff\u00e4lligen Zusammenhang mit schlechten Ergebnissen und hohen Komplikationsraten bzw. einer hohen Mortalit\u00e4t stehen, \u00fcber die die Patienten sicherlich nicht aufgekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Niemandem soll unterstellt werden, dass er f\u00fcr Geld unn\u00f6tige oder unn\u00f6tig gef\u00e4hrliche Eingriffe macht, aber der Beweis f\u00fcr das Gegenteil ist auch nicht erbracht. Au\u00dferdem ist der wirtschaftliche Druck bekannterma\u00dfen enorm, und mittels geheimer Bonusvereinbarungen w\u00e4re zumindest theoretisch allen Arten von Schindluder T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Rolle der Privatpatienten erlebt eine Renaissance<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die Rolle der Privatpatienten hat mit dem Einzug der Konzerne ebenfalls eine Renaissance erlebt. Vor ein paar Jahren war noch in der Politik von der Abschaffung der Privatpatienten die Rede. Das ist offenbar vorbei. Im Gegenteil, kein Patient ist den Privaten so wichtig wie der Privatpatient. Jede Akte eines Privatpatienten wird mehrfach gekennzeichnet, damit es auch ja niemandem entgeht. Es werden sogar Luxusstationen mit Hotelcharakter eingerichtet, um dem zahlenden Publikum auch in der Klinik etwas Besonderes zu bieten.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Die Versorgung dieser besonders anspruchsvollen Klientel obliegt insbesondere auch am Wochenende oder an Feiertagen Ihnen als Oberarzt. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie das f\u00fcr einen Lohn tun werden, f\u00fcr den Sie am Wochenende keinen Handwerker zu sich nach Hause bekommen d\u00fcrften.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Zuschrift an die Redaktion setzt sich ein Oberarzt kritisch mit der Privatisierung von Kliniken auseinander. 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