{"id":527,"date":"2016-09-01T11:33:33","date_gmt":"2016-09-01T11:33:33","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=527"},"modified":"2017-11-28T14:00:29","modified_gmt":"2017-11-28T14:00:29","slug":"ihre-klinik-wird-privatisiert-was-heisst-das-fuer-den-oberarzt-ein-kritischer-kommentar-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=527","title":{"rendered":"Ihre Klinik wird privatisiert: Was hei\u00dft das f\u00fcr den Oberarzt? &#8211; ein kritischer Kommentar (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p class=\"Grundtext\"><strong>In einer Zuschrift an die Redaktion setzt sich ein Oberarzt kritisch mit der Privatisierung von Kliniken auseinander. Wir respektieren seinen Wunsch, wegen seiner zugespitzten Zeilen anonym bleiben zu wollen, m\u00f6chten Ihnen als OH-Leser seine pointierte Bestandsaufnahme jedoch nicht vorenthalten und drucken Teil 2 des Briefs daher ab. Die Zuschrift gibt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.\u00a0<!--more--><\/strong><\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Au\u00dfendarstellung der Kliniken immer wichtiger<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Trotz der gest\u00e4rkten Rolle der Chef\u00e4rzte bei den privaten Kliniktr\u00e4gern und den damit einhergehenden hierarchischen und autorit\u00e4ren Konsequenzen gibt es neue Bereiche, in denen man sich gerne auch mit Ober\u00e4rzten schm\u00fcckt: Wir betreten nun die Welt von PR (Public Relations), CI (Corporate Identity) und Marketing. Die Klinikkonzerne stecken viel Geld in die Au\u00dfendarstellung und betreiben daf\u00fcr umfangreiche Abteilungen mit zahlreichen, einschl\u00e4gigen Spezialisten. Diese bedienen so gut wie alle Werbefelder.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Vielzahl von Newslettern und Hochglanz-Magazinen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Neben einer Vielzahl von Newslettern und Hochglanz-Magazinen f\u00fcr alle m\u00f6glichen Zielgruppen (Zuweiser, Patienten, Mitarbeiter usw.) gibt es sogar aufwendige Videoproduktionen, die online und in \u00f6rtlichen Fernsehsendern aufgef\u00fchrt werden. In manchen St\u00e4dten werden sogar die \u00d6PNV-Busse mit Klinikwerbung beklebt und Sportveranstaltungen gesponsert.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Ober\u00e4rzte als Werbedarsteller?<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Selbst die einzelnen Krankenh\u00e4user besitzen inzwischen Marketingabteilungen, zumindest aber der Gesch\u00e4ftsleitung unterstellte Marketingreferenten. Es kann gut sein, dass man nicht nur Ihren Chef als Werbetr\u00e4ger einspannt, sondern auch Sie als Oberarzt.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Rechnen Sie also mit h\u00e4ufigen Fototerminen, und wundern Sie sich sp\u00e4ter nicht, wo die Aufnahmen \u00fcberall auftauchen. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie vor allen m\u00f6glichen Zielgruppen Vortr\u00e4ge halten sollen, um neue Zuweiser und Patienten (\u201eKunden\u201c) zu akquirieren. Vielleicht schaffen Sie es sogar als Interviewpartner ins Fernsehen!<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">MDK-Pr\u00fcfungen und Zertifizierungen als Oberarzt-Aufgabe<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Auf den Oberarzt warten nicht nur \u201eprofane\u201c Dinge wie der Job als DRG-Beauftragter, obwohl das auch wichtig ist. Es kann z. B. sein, dass Sie k\u00fcnftig einen Gro\u00dfteil Ihrer Arbeitszeit mit MDK-Pr\u00fcfungen verbringen, weil sich Ihr Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in den Kopf gesetzt hat, unprofitable ambulante OPs vorzugsweise station\u00e4r zu machen. Freilich durchschauen die Kassen dies nach einiger Zeit, halten die Verg\u00fctung zur\u00fcck und schalten den MDK ein.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Gemeint sind aber hier die beliebten Zertifizierungen &#8211; etwa nach KTQ, DIN ISO 9000 oder T\u00dcV. Dazu kommt eine beliebige Anzahl an Abteilungs- bzw. Zentrumszertifizierungen. Der Kreativit\u00e4t sind dabei keine Grenzen gesetzt. So gibt es jetzt Zentren f\u00fcr Darm-, Leber-, Pankreaschirurgie, gerne auch in Zusammenarbeit mit Internisten, Gastroenterologen und Onkologen. Daf\u00fcr braucht man Sie als Oberarzt, denn diese Pr\u00fcfungen m\u00fcssen minuzi\u00f6s vorbereitet und kompetent begleitet werden. Dass sie viel Geld und Zeit kosten, spielt dabei gar keine Rolle.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Nach der Zertifizierung ist vor der Rezertifizierung &#8230;<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Und wenn die Zertifizierung vorbei ist, muss man schon mit der Vorbereitung f\u00fcr die Rezertifizierung beginnen: Nach der Zertifizierung ist eben vor der Rezertifizierung. Manche Kliniken haben inzwischen schon so viele Zertifikate, dass der Platz in der Eingangshalle knapp wird. Wie auch immer, so entstehen unendlich viele Aufgaben f\u00fcr Sie als Oberarzt.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>PRAXISHINWEIS | <\/b> Sorgen Sie daf\u00fcr, dass Sie Ihre neuen Aufgaben in der normalen Arbeitszeit erledigen &#8211; und nicht zus\u00e4tzlich oder im Anschluss an Ihre klinische T\u00e4tigkeit. Zur Not sollten Sie darauf dr\u00e4ngen, daf\u00fcr freigestellt zu werden.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Work-Life-Balance des Oberarztes in Gefahr<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Um den begehrten Status als Zentrum zu erhalten, m\u00fcssen sog. Mindestmengen erreicht und gesichert werden. Da Ihr Chef nicht alle Operationen selbst machen kann, werden u. U. Sie als Oberarzt wichtig. Stellen Sie sich also besser schon mal auf so manchen kurzfristigen Auftrag von Ihrem Chef ein, der nichts mit dem normalen Dienst zu tun hat, aber die Feierabendpl\u00e4ne Ihrer Frau und die Wochenendpl\u00e4ne Ihrer Familie empfindlich st\u00f6ren kann.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Ober\u00e4rzte erbringen viel Arbeit im Weiterbildungsbereich<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Ein wichtiges Thema: Ausbildung und Weiterbildung. Auch wenn sie nicht offiziell weiterbildungserm\u00e4chtigt sind, erbringen Ober\u00e4rzte den gr\u00f6\u00dften Teil der Arbeit in diesen Bereichen. Das Pr\u00e4dikat \u201eakademisches Lehrkrankenhaus der Universit\u00e4t XY\u201c ist auch f\u00fcr private Klinikkonzerne ein wichtiges Aush\u00e4ngeschild. Genauso ist es bei der \u201evollen Weiterbildungserm\u00e4chtigung\u201c einer Abteilung bzw. ihres Chefarztes.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Weiterbildung kostet Zeit und M\u00fche<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Eine Maxime der Klinikkonzerne ist die Gewinnsteigerung. Diese wird \u00fcblicherweise erreicht durch Erl\u00f6soptimierung, Kostenreduktion, Personalabbau, Outsourcing, Effizienzsteigerung und Leistungsverdichtung. Die Besch\u00e4ftigung von Weiterbildungsassistenten spart zwar Geld durch niedrige Tarifl\u00f6hne, kostet aber M\u00fche wegen der notwendigen Anleitung &#8211; und sie kostet Zeit, weil erfahrenere Fach\u00e4rzte schneller arbeiten.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>PRAXISHINWEIS | <\/b> Als Oberarzt kommen Sie hier mitunter in die Bredouille. Nicht alle Chef\u00e4rzte werden Sie unterst\u00fctzen: Es gibt Extremf\u00e4lle, bei denen Chef\u00e4rzten die Zusammenarbeit mit erl\u00f6srelevanten Abteilungen und das Wohlwollen der Gesch\u00e4ftsleitung mehr wert ist als die Loyalit\u00e4t mit ihren Mitarbeitern.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Ober\u00e4rzte in der Schusslinie widerspr\u00fcchlicher Interessen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die Klinikleitung und das OP-Management erwarten hohes Tempo sowie kurze und berechenbare Zeiten, aber die Assistenten erwarten der Ausbildung f\u00f6rderliche Arbeitsbedingungen. Da der Stellenschl\u00fcssel meist knapp gehalten wird, sind auch Doppelbesetzungen zum Zweck der Ausbil-dung kaum m\u00f6glich. Das sorgt f\u00fcr Frust bei den Assistenz\u00e4rzten, die sich als Arbeitskr\u00e4fte missbraucht sehen und sich um die zugesagte Weiterbildung betrogen f\u00fchlen. Dadurch entstehen zahlreiche Konflikte, die oft nicht zu vermeiden sind und die Ober\u00e4rzte erheblich unter Druck setzen k\u00f6nnen. Sie geraten wom\u00f6glich in die Schusslinie widerspr\u00fcchlicher Interessen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Mobile An\u00e4sthesie-Teams ver\u00e4rgern angestellte Ober\u00e4rzte<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Auseinandersetzen muss sich der Oberarzt mit neuen Kooperationsformen, die in vielen Klinikkonzernen bereits realisiert wurden. Rechnen Sie als Oberarzt k\u00fcnftig damit, dass \u00c4rzte in Ihrer Klinik bzw. in Ihrem OP arbeiten, die weder zur Klinik noch zu Ihrer Abteilung geh\u00f6ren. So haben es manche operative Abteilungen geschafft, die Klinikleitung davon zu \u00fcberzeugen, dass die hauseigenen An\u00e4sthesisten \u201ezu langsam\u201c und \u201ezu teuer\u201c seien, und dass sich daher ambulante OPs finanziell nicht lohnen. Und pl\u00f6tzlich bekommen diese Abteilungen externe An\u00e4sthesisten, meist \u201eSubunternehmer\u201c von An\u00e4sthesiepraxen, die ambulante Leistungen direkt mit der KV abrechnen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Hauseigene Pflegekr\u00e4fte werden demotiviert<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Da diese externen Anbieter nur erfahrene Fach\u00e4rzte besch\u00e4ftigen und die Abl\u00e4ufe mit hochmotivierten &#8211; weil gut bezahlten &#8211; Pflegekr\u00e4ften optimieren k\u00f6nnen, geht die Rechnung der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung mitunter auf, obwohl die Assistenten der hauseigenen An\u00e4sthesieabteilung f\u00fcr einen Bruchteil der Stundenl\u00f6hne arbeiten, die eigenen Pflegekr\u00e4fte meist unterbesetzt sind und sich unterbezahlt f\u00fchlen. Verst\u00e4ndlich, dass deren Motivation sinkt.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Wer ist f\u00fcr Komplikationen verantwortlich?<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">F\u00fcr Sie als Oberarzt ergeben sich zahlreiche Fragen, z.\u00a0B. wie bei Komplikationen zu verfahren ist und wie weit Ihre Verantwortung f\u00fcr den OP-Bereich geht &#8211; und wo sie endet. Die Gefahr ist, dass das Beispiel mit dem mobilen An\u00e4sthesieteam Schule macht und bei weiteren Abteilungen Begehrlichkeiten weckt. Dass die \u201eNiedergelassenen\u201c weder abends noch f\u00fcr Revisionseingriffe und erst recht nicht an Wochenenden und Feiertagen in die Klinik kommen, macht sie beim Stammpersonal freilich nicht beliebter.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Wenn der Zuweiser selbst operiert &#8230;<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Eine weitere Variante ist es, niedergelassenen Fach\u00e4rzten zu gestatten, ihre Patienten in der Klinik selbst zu operieren und sie daf\u00fcr zu verg\u00fcten. Damit soll ihnen ein starker Anreiz geschaffen werden, Patienten in diese Klinik einzuweisen &#8211; und nicht woanders hin. Zun\u00e4chst sieht es nach einer Win-win-Situation aus: Die Klinik bekommt den abrechenbaren Fall, stellt die OP-Kapazit\u00e4t, ggf. die OP-Assistenz und die station\u00e4re Nachbehandlung &#8211; und der Zuweiser kann noch selbst operieren und bekommt daf\u00fcr Geld.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Weiterbildungsassistenten fehlen F\u00e4lle<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Allerdings wirft dieses Vorgehen zahlreiche Fragen auf, insbesondere f\u00fcr die Ober\u00e4rzte von Abteilungen, in denen dieses Muster praktiziert wird: Zum einen f\u00fchren die niedergelassenen Operateure im Allgemeinen nicht die schwierigen und komplikationstr\u00e4chtigen Operationen selbst durch, sondern Eingriffe, die sonst von Weiterbildungsassistenten unter der Aufsicht von Ober\u00e4rzten gemacht worden w\u00e4ren. Dadurch fehlen typische Weiterbildungseingriffe. Zum anderen stellt sich die Frage: Wer ist verantwortlich f\u00fcr Komplikationen? Und was ist mit ggf. notwendigen Folgeoperationen, f\u00fcr die der niedergelassene Operateur wohl kaum zur Verf\u00fcgung steht?<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Korrektiv bei der Stellung der Indikation fehlt<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Auch die Frage der Indikationsstellung ist nicht von der Hand zu weisen, weil mitunter ein wichtiges Korrektiv fehlt. Manche Operation, zu der ein Patient in eine Klinik eingewiesen wurde, wird am Ende entweder nicht oder anders durchgef\u00fchrt, weil ein Oberarzt in der Klinik die Sache nochmal kritisch \u00fcberdenkt, bevor er zum Skalpell greift. So entsteht eine Vielzahl von kontroversen Themen und m\u00f6glichen Konflikten f\u00fcr die Ober\u00e4rzte.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Zusammenarbeit mit den Zuweisern wandelt sich<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">In diesem Zusammenhang ergibt sich ein weiteres, wichtiges Thema: Die Zusammenarbeit mit den Praxisinhabern bzw. den Zuweisern hat sich grundlegend gewandelt. Diese werden heutzutage als eigentliche \u201eKunden\u201c der Klinik geradezu hofiert. Das war fr\u00fcher ganz anders. Der \u201eKunde\u201c ist n\u00e4mlich mitnichten der Patient, wie es oft falsch dargestellt wird. Wenn man ein Auto in die Werkstatt bringt, ist das Auto ja auch nicht der Kunde, sondern der Besitzer. Der \u201eKunde\u201c ist der Zuweiser. Seitdem dies so gesehen wird, geben sich die Kliniken auch mit den Zuweisern viel mehr M\u00fche.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Das kann n\u00fctzlich und legitim sein, wie z.\u00a0B. bei zeitgerechten Informationen \u00fcber den Patienten und bei sinnvollen weiteren Therapieempfehlungen. Es wird aber da fragw\u00fcrdig, wo die Klinik alle Operationen, zu denen eingewiesen wird, als \u201eAuftragsarbeit\u201c kritiklos ausf\u00fchrt, um den Zuweiser nicht zu verprellen. Da ist der Weg zu schlechten medizinischen Entscheidungen und inad\u00e4quaten OP-Indikationen nicht weit.<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"Grundtext\"><b>Beachten Sie |<\/b> Da meist Ober\u00e4rzte die letzte Instanz bei der Indikationsstellung sind und entweder selbst operieren oder assistieren, sind sie von der verst\u00e4rkten Kooperation mit Zuweisern unmittelbar betroffen. Hier bleiben Gewissenskonflikte sicher nicht aus &#8211; es sei denn, der Chefarzt verfolgt die Linie, dass nicht alles gemacht wird, wozu eingewiesen wird.<\/p>\n<\/blockquote>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><b>FAZIT | <\/b> Private k\u00f6nnen es besser! Diese Ansicht h\u00f6rt man seit \u00fcber 20 Jahren oft. Ob das auch f\u00fcr die Gesundheitsversorgung gilt, ist nicht sicher. Auf jeden Fall arbeiten private Kliniken meist billiger, denn sie erwirtschaften offenbar auch in einem traditionell margenschwachen \u201eGesch\u00e4ft\u201c mit ubiquit\u00e4ren Preisdeckelungen und hohen Fixkosten noch ansehnliche Gewinne. Wer davon profitiert und wer draufzahlt und ob das am Ende gut ist, steht auf einem anderen Blatt. Sicher ist dagegen: Wird Ihre Klinik privatisiert, sind auch Sie als Oberarzt betroffen!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Zuschrift an die Redaktion setzt sich ein Oberarzt kritisch mit der Privatisierung von Kliniken auseinander. 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