{"id":663,"date":"2017-04-28T15:18:24","date_gmt":"2017-04-28T15:18:24","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=663"},"modified":"2017-11-28T15:22:20","modified_gmt":"2017-11-28T15:22:20","slug":"patientenbehandlung-der-richtige-umgang-mit-freiheitsentziehenden-massnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663","title":{"rendered":"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Grundtext\"><strong>W\u00e4hrend einer medizinischen Behandlung kann es geboten sein, die Bewegungsfreiheit eines Patienten einzuschr\u00e4nken. Diese Ma\u00dfnahme sollte jedoch stets als Ultima Ratio gelten und ausschlie\u00dflich nach verbindlich festgelegten Regeln erfolgen, die ethischen und juristischen Anforderungen entsprechen. Ansonsten besteht auch f\u00fcr Ober\u00e4rzte u. a. die Gefahr, dadurch eine Straftat zu begehen.<!--more--><\/strong><\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Das sind Freiheitsbeschr\u00e4nkung oder Freiheitsentziehung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Zun\u00e4chst ist zwischen den Begriffen \u201eFreiheitsbeschr\u00e4nkung\u201c und \u201eFreiheitsentziehung\u201c zu unterscheiden. Unter der Beschr\u00e4nkung sind weniger einschneidende Ma\u00dfnahmen zu verstehen. Sie erschweren eine selbstst\u00e4ndige Fortbewegung des Patienten, unterbinden sie aber nicht vollst\u00e4ndig. Dazu geh\u00f6rt z. B. das Anbringen einer Tischplatte an den Armlehnen eines Rollstuhls. Derartige Beschr\u00e4nkungen erf\u00fcllen in den meisten F\u00e4llen keinen Straftatbestand. Dieser verwirklicht sich hingegen bei der Freiheitsentziehung. Diese ist geeignet, einen selbstbestimmten Ortswechsel des Patienten zu verhindern, etwa durch Fixiergurte.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>MERKE | <\/b> Aus graduellen Unterschieden l\u00e4sst sich keine Rechtssicherheit ableiten. Im Einzelfall ist es sehr schwer, die Abgrenzung zwischen Freiheitsbeschr\u00e4nkung und -entziehung sicher zu bestimmen. Es k\u00f6nnen Umst\u00e4nde eintreten, die aus einer beschr\u00e4nkenden Ma\u00dfnahme einen Freiheitsentzug werden lassen &#8211;\u00a0wenn etwa ein Rollstuhltisch so befestigt ist, dass der Patient ihn nicht selbstst\u00e4ndig entfernen kann.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Das sind die gesetzlichen Grundlagen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die pers\u00f6nliche Freiheit z\u00e4hlt zu den unver\u00e4u\u00dferlichen Grundrechten. Ihre Bedeutung zeigt sich auch daran, dass sie bereits am Anfang des deutschen Grundgesetzes (GG) ausdr\u00fccklich in Art. <a class=\"dejure\" title=\"Art. 2 GG\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2<\/a> Abs. 2 GG genannt ist. Allgemeiner formuliert findet sich dieses Recht bereits in Art. <a class=\"dejure\" title=\"Art. 1 GG\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1<\/a> GG. Dort lautet der erste Satz: \u201eDie W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu sch\u00fctzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.\u201c<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Unter Bewegungsfreiheit ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, dass jeder Mensch das Recht besitzt, sich zum einen an jeden gew\u00fcnschten Ort zu begeben (sofern dieser nicht aufgrund anderer Gesetze einer Zugangsbeschr\u00e4nkung unterliegt) und zum anderen jeden Ort zu meiden, an dem er sich nicht aufhalten will.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Das Grundgesetz kommt in Art. <a class=\"dejure\" title=\"Art. 104 GG\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/104.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">104<\/a> GG erneut auf dieses hoch bewertete Thema zur\u00fcck und legt dort unter anderem fest:<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Freiheitsbeschr\u00e4nkungen und Freiheitsentziehungen setzen ein f\u00f6rmliches Gesetz voraus.<\/li>\n<li>\u00dcber Freiheitsentziehungen muss zus\u00e4tzlich ein Richter entscheiden.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">Zur n\u00e4heren Gestaltung dieses im Grundgesetz verankerten Rechts dient \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 1906 BGB: Genehmigung des Betreuungsgerichts bei freiheitsentziehender Unterbringung und bei freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/1906.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1906<\/a> B\u00fcrgerliches Gesetzbuch (BGB). Darin sind im Einzelnen die freiheitsentziehende Unterbringung des Betreuten zu seinem Wohl und die Einwilligung in \u00e4rztliche (Zwangs-)Ma\u00dfnahmen durch den Betreuer nur in eng begrenzten F\u00e4llen geregelt:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Das deutsche Strafrecht definiert die rechtswidrige Freiheitsberaubung als eine Straftat, die im Extremfall als Verbrechen mit bis zu f\u00fcnf Jahren Haft geahndet werden kann (\u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 239 StGB: Freiheitsberaubung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/239.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">239<\/a> Strafgesetzbuch [StGB]).<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Voraussetzungen f\u00fcr freiheitseinschr\u00e4nkende Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Damit es \u00fcberhaupt zu einer juristisch und ethisch relevanten Beeintr\u00e4chtigung der Bewegungsfreiheit kommt, m\u00fcssen Voraussetzungen erf\u00fcllt sein, die in der Person des Betroffenen begr\u00fcndet sind. Ein Mensch kann in seiner Bewegungsfreiheit nur behindert werden, wenn er \u00fcber Bewegungsf\u00e4higkeit verf\u00fcgt oder wenn er den Willen bekundet, sich einer beschr\u00e4nkenden Ma\u00dfnahme zu widersetzen. Im Umkehrschluss hei\u00dft das:<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Einem vollst\u00e4ndig immobilen Menschen kann die Bewegungsfreiheit nicht entzogen werden.<\/li>\n<li>Die Zustimmung eines einsichtsf\u00e4higen Patienten zu einer Ma\u00dfnahme, die seine Bewegungsf\u00e4higkeit einschr\u00e4nkt, verhindert deren strafrechtliche Bedeutung.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>PRAXISHINWEIS | <\/b> Zur Beurteilung der strafrechtlichen Relevanz gen\u00fcgt es nicht, den aktuellen Fortbewegungswillen zu beurteilen. Auch ein schlafender Mensch kann seiner Freiheit beraubt werden. Ausnahmen gelten bez\u00fcglich der Menschen, die sich aufgrund eines richterlichen Urteils in Unfreiheit befinden, z.\u00a0B. Strafgefangene oder Menschen, die in geschlossenen (psychiatrischen) Einrichtungen untergebracht sind.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Es ist nicht zul\u00e4ssig, eine allgemeine Absch\u00e4tzung der Eigengef\u00e4hrdung des Betroffenen zur Grundlage einer freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahme zu machen, d. h.: Wenn ein Mensch offenkundig nicht \u00fcber ausreichende k\u00f6rperliche und geistige F\u00e4higkeiten verf\u00fcgt, eigenst\u00e4ndig f\u00fcr seine Sicherheit zu sorgen, ergibt sich daraus nicht automatisch das Recht der Behandelnden, seine Freiheit einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>MERKE | <\/b> Bei allen bewegungseinschr\u00e4nkenden Anordnungen m\u00fcssen \u00c4rzte eine ethische G\u00fcterabw\u00e4gung treffen. Das hoch eingesch\u00e4tzte Recht auf Selbstbestimmung steht gegen therapeutische Erw\u00e4gungen, die geeignet sind, die Gesundheit und Unversehrtheit des Patienten langfristig zu gew\u00e4hrleisten. Nach dem allgemeinen Verst\u00e4ndnis stellt der freie Wille des Menschen das h\u00f6here Gut dar.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Formen freiheitseinschr\u00e4nkender Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die Strategien zur Einschr\u00e4nkung der Bewegungsfreiheit unterscheiden sich nach dem Grad der Intensit\u00e4t und dem Einfluss, den sie unmittelbar auf den Betroffenen aus\u00fcben. Vor ihrer Anwendung beachten die anordnenden \u00c4rzte in jedem Fall zwei Grunds\u00e4tze, um die W\u00fcrde des Betroffenen so weit wie m\u00f6glich zu wahren und seine Sicherheit unter keinen Umst\u00e4nden zu gef\u00e4hrden:<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Geeignet sind lediglich Hilfsmittel, die von sachkundigen Herstellern genau f\u00fcr diesen Zweck konstruiert wurden.<\/li>\n<li>Es kommt immer die mildeste Form der Einschr\u00e4nkung zur Anwendung, die in der jeweiligen Situation m\u00f6glich ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Verschlossene T\u00fcren und Detektoren<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Verschlossene bzw. mit Trickschl\u00f6ssern versehene T\u00fcren und Fenster hindern Patienten, ein Areal, ein Geb\u00e4ude oder einen Geb\u00e4udeteil zu verlassen. Diese Vorrichtungen beziehen sich in der Regel nicht auf Einzelpersonen, sondern stets auf Gruppen, die unter diesen Umst\u00e4nden untergebracht sind. Deshalb sind sie v.\u00a0a. geschlossenen Einrichtungen vorbehalten. Zu dieser Strategie geh\u00f6rt auch die Bewachung eines Ausgangs durch Personen (z.\u00a0B. Pf\u00f6rtner), die den Patienten das Verlassen der Einrichtung verwehren.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>MERKE | <\/b> Das Einschlie\u00dfen von Patienten in Zimmern ist au\u00dferordentlich kritisch zu bewerten, weil unter diesen Umst\u00e4nden meistens keine kontinuierliche \u00dcberwachung gew\u00e4hrleistet werden kann.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">Die juristische Einordnung von Alarmsystemen (Detektoren), die am K\u00f6rper oder der Kleidung der Patienten anzubringen sind, h\u00e4ngt von den im Einzelfall angestrebten Zielen der Ma\u00dfnahme ab. Entsteht daraus eine Behinderung der Bewegungsfreiheit, sind sie als freiheitsentziehend zu werten.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Bettgitter<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Bettgitter sollen als Barriere an den L\u00e4ngsseiten der Matratzen einen Sturz vom Bett verhindern. Obwohl sie kein eigentliches Hilfsmittel zur Beschr\u00e4nkung der Bewegungsfreiheit sind, werden sie h\u00e4ufig in diesem Sinne eingesetzt. Wegen der Steigerung der Fallh\u00f6he k\u00f6nnen sie zu erheblichen Verletzungen f\u00fchren. Ihr Einsatz sollte auf Gelegenheiten beschr\u00e4nkt bleiben, in denen der Betroffene ausdr\u00fccklich zustimmt (z.\u00a0B. w\u00e4hrend Pflegema\u00dfnahmen zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsgef\u00fchls). Anschlie\u00dfend sind sie sofort zu entfernen oder nur in Kombination mit einer sachgerechten Fixierierung weiterzuverwenden. Bei desorientierten Patienten ist die Anwendung von Bettgittern ohne durchg\u00e4ngige Beaufsichtigung grunds\u00e4tzlich kontraindiziert.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Rollstuhltische<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Bei Rollstuhltischen handelt es sich zun\u00e4chst lediglich um orthop\u00e4dietechnische Hilfsmittel, die T\u00e4tigkeiten im Sitzen erm\u00f6glichen sollen (z.\u00a0B. Nahrungsaufnahme, Besch\u00e4ftigung). Die Einschr\u00e4nkung der Bewegungsfreiheit ist ein h\u00e4ufig gezielt eingesetzter Seiteneffekt. Daraus k\u00f6nnen &#8211; v. a. bei desorientierten Patienten &#8211; erhebliche Verletzungsrisiken entstehen. Sie sind als sachgerechte Hilfsmittel zur Freiheitsbeschr\u00e4nkung ungeeignet.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Fixierung im Bett<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">F\u00fcr die Fixierung im Bett d\u00fcrfen ausschlie\u00dflich eigens daf\u00fcr hergestellte Gurtsysteme mit angemessenen Sicherungsvorrichtungen (Bauchgurt mit Oberschenkelfixation, F\u00fcnf-Punkt-Fixierung) zum Einsatz kommen. Sie verhindern Strangulationen oder andere Gef\u00e4hrdungen des Patienten. Auch bei ihrer Anwendung gilt die Verpflichtung zur durchg\u00e4ngigen Beobachtung des Patienten. Nicht geeignet sind selbst hergestellte Fixierungsmittel, etwa aus Bettlaken oder anderen Gegenst\u00e4nden. Eine isolierte Fixierung der Arme und H\u00e4nde, um etwa einen desorientierten Patienten daran zu hindern, einen Tubus bzw. eine Trachealkan\u00fcle oder andere vitale Zug\u00e4nge zu entfernen, erfordert ebenfalls eine durchg\u00e4ngige \u00dcberwachung.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Medikament\u00f6se Fixierung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Grunds\u00e4tzlich entspricht die Anwendung von Arzneimitteln mit dem Ziel, einen Patienten in seiner Bewegungsfreiheit zu hindern, niemals dem bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch. Gleichwohl entfalten u.\u00a0a. Neuroleptika (etwa Haloperidol), sedierende Wirkstoffe (z.\u00a0B. Propofol) oder andere Hypnotika (etwa aus der Familie der Benzodiazepine) eben diesen Effekt. Es obliegt der \u00e4rztlichen Verantwortung, die Indikation zu stellen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Rechtssichere Anordnung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">In Einrichtungen des Gesundheitssystems sind alle Ma\u00dfnahmen der Freiheitsentziehung nur in engen Indikationsgrenzen einzusetzen. Au\u00dferdem bed\u00fcrfen sie einer richterlichen Genehmigung. Ausnahmen ergeben sich nur zur akuten Abwendung einer Gefahr (rechtfertigender Notstand nach \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 34 StGB: Rechtfertigender Notstand\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/34.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">34<\/a>\u00a0StGB). Nach \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 128 StPO: Vorf\u00fchrung bei vorl\u00e4ufiger Festnahme\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/StPO\/128.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">128<\/a> Strafprozessordnung muss auch in diesem Fall die Entscheidung durch einen Richter sp\u00e4testens am Tag nach Beginn der Ma\u00dfnahme eingeholt werden.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Um sp\u00e4teren Zweifeln an Sinn und Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Anordnung wirksam begegnen zu k\u00f6nnen, sollten Sie die Fixierungsma\u00dfnahmen akribisch wie folgt dokumentieren:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"Grundtext\">Daten des Patienten, Beschreibung der Indikation<\/li>\n<li class=\"Grundtext\">Art der Fixierungsma\u00dfnahmen<\/li>\n<li class=\"Grundtext\">Exakter Zeitpunkt des Beginns der Ma\u00dfnahme (ggf. ist auch das Ende der Ma\u00dfnahme zu dokumentieren)<\/li>\n<li class=\"Grundtext\">Fortlaufende Beobachtungen zum Zustand und Befinden des Patienten<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Vermeidung freiheitsentziehender Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Inzwischen wurden Strategien entwickelt, freiheitsentziehende Ma\u00dfnahmen zu reduzieren. Damit geht auch eine erh\u00f6hte Rechtssicherheit einher, die im Sinne der Abwehr von gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Behandelnden und Betroffenen \u00e4u\u00dferst w\u00fcnschenswert erscheint. N\u00e4here Informationen bieten die Internetpr\u00e4senzen der jeweiligen Initiativen und Organisationen:<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Werdenfelser Weg: <a href=\"http:\/\/www.werdenfelser-weg-original.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.werdenfelser-weg-original.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>ReduFix: <a href=\"http:\/\/www.redufix.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.redufix.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Leitlinie \u201eFreiheitsentziehende Ma\u00dfnahmen\u201c: <a href=\"http:\/\/www.leitlinie-fem.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.leitlinie-fem.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend einer medizinischen Behandlung kann es geboten sein, die Bewegungsfreiheit eines Patienten einzuschr\u00e4nken. Diese Ma\u00dfnahme sollte jedoch stets als Ultima Ratio gelten und ausschlie\u00dflich nach verbindlich festgelegten Regeln erfolgen, die ethischen und juristischen Anforderungen&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[16],"tags":[77],"class_list":["post-663","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-recht","tag-arzthaftung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen - [!] Oberarzt heute<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen - [!] Oberarzt heute\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"W\u00e4hrend einer medizinischen Behandlung kann es geboten sein, die Bewegungsfreiheit eines Patienten einzuschr\u00e4nken. Diese Ma\u00dfnahme sollte jedoch stets als Ultima Ratio gelten und ausschlie\u00dflich nach verbindlich festgelegten Regeln erfolgen, die ethischen und juristischen Anforderungen&#046;&#046;&#046;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"[!] Oberarzt heute\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-04-28T15:18:24+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-11-28T15:22:20+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663\"},\"author\":{\"name\":\"Redaktion\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73\"},\"headline\":\"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen\",\"datePublished\":\"2017-04-28T15:18:24+00:00\",\"dateModified\":\"2017-11-28T15:22:20+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663\"},\"wordCount\":1474,\"keywords\":[\"Arzthaftung\"],\"articleSection\":[\"Recht\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663\",\"name\":\"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen - [!] Oberarzt heute\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-04-28T15:18:24+00:00\",\"dateModified\":\"2017-11-28T15:22:20+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=663#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/\",\"name\":\"[!] Oberarzt heute\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73\",\"name\":\"Redaktion\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?author=1\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen - [!] Oberarzt heute","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen - [!] Oberarzt heute","og_description":"W\u00e4hrend einer medizinischen Behandlung kann es geboten sein, die Bewegungsfreiheit eines Patienten einzuschr\u00e4nken. Diese Ma\u00dfnahme sollte jedoch stets als Ultima Ratio gelten und ausschlie\u00dflich nach verbindlich festgelegten Regeln erfolgen, die ethischen und juristischen Anforderungen&#46;&#46;&#46;","og_url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663","og_site_name":"[!] Oberarzt heute","article_published_time":"2017-04-28T15:18:24+00:00","article_modified_time":"2017-11-28T15:22:20+00:00","author":"Redaktion","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redaktion","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663"},"author":{"name":"Redaktion","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73"},"headline":"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen","datePublished":"2017-04-28T15:18:24+00:00","dateModified":"2017-11-28T15:22:20+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663"},"wordCount":1474,"keywords":["Arzthaftung"],"articleSection":["Recht"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663","name":"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen - [!] Oberarzt heute","isPartOf":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#website"},"datePublished":"2017-04-28T15:18:24+00:00","dateModified":"2017-11-28T15:22:20+00:00","author":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=663#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Ma\u00dfnahmen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#website","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/","name":"[!] Oberarzt heute","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73","name":"Redaktion","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?author=1"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9k5TI-aH","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":629,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=629","url_meta":{"origin":663,"position":0},"title":"Au\u00dferklinische Versorgung technikabh\u00e4ngiger Patienten planen","author":"Redaktion","date":"28. Februar 2017","format":false,"excerpt":"von Bernd Hein, Fachjournalist Gesundheitswesen, Buch am Buchrain Patienten, die langfristig von Medizintechnik abh\u00e4ngig bleiben, ben\u00f6tigen \u00fcber die akutstation\u00e4re Therapie hinaus eine verl\u00e4ssliche Versorgung. Viele von ihnen werden in die H\u00e4uslichkeit \u00fcberf\u00fchrt. Dann sind vom Tag der Entlassung an Strukturen erforderlich, die ihnen helfen, mit den krankheitsbedingten Defiziten umzugehen. Die\u2026","rel":"","context":"In \"Management\"","block_context":{"text":"Management","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?tag=management"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1390,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=1390","url_meta":{"origin":663,"position":1},"title":"Zwangsweise Fixierung von Psychiatrie-Patienten k\u00fcnftig nur mit Richtergenehmigung","author":"Redaktion","date":"25. Juli 2018","format":false,"excerpt":"Patienten in der Psychiatrie d\u00fcrfen nur nach richterlicher Genehmigung f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit fixiert werden. Einschl\u00e4gige Vorschriften des Landes Baden-W\u00fcrttemberg wurden f\u00fcr verfassungswidrig erkl\u00e4rt. Der baden-w\u00fcrttembergische und der bayerische Gesetzgeber (der bislang keine spezielle Rechtsgrundlage f\u00fcr Fixierungen erlassen hat) wurden vom Bundesverfassungsgericht verpflichtet, bis zum 30. Juni 2019 einen verfassungsgem\u00e4\u00dfen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit&quot;","block_context":{"text":"Arbeit","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=19"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":759,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=759","url_meta":{"origin":663,"position":2},"title":"Mit Schmerzmanagement die Qualit\u00e4t station\u00e4rer Behandlung erh\u00f6hen","author":"Redaktion","date":"29. November 2017","format":false,"excerpt":"von Bernd Hein, Fachjournalist Gesundheitswesen, Buch am Buchrain \u00a0Ein standardisiertes Schmerzmanagement, das alle Patienten in angemessen abgestufter Intensit\u00e4t umfasst, ist geeignet, die Qualit\u00e4t station\u00e4rer Behandlung in allen medizinischen Disziplinen zu erh\u00f6hen. Der daf\u00fcr erforderliche organisatorische Aufwand lohnt sich in jedem Fall. Schmerz \u2013 ein h\u00e4ufig untersch\u00e4tztes Ph\u00e4nomen Schmerz geh\u00f6rt im\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit&quot;","block_context":{"text":"Arbeit","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=19"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":561,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=561","url_meta":{"origin":663,"position":3},"title":"Der Weg zum demenzfreundlichen Krankenhaus","author":"Redaktion","date":"28. Oktober 2016","format":false,"excerpt":"von Dr. med. Marianne Schoppmeyer, \u00c4rztin und Medizinjournalistin, Nordhorn, www.medizinundtext.de An einer Demenz leiden in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen - mit steigender Tendenz. Experten rechnen f\u00fcr das Jahr 2030 mit 2,5 Millionen Betroffenen. Diese Zahlen stellen Kliniken schon jetzt vor enorme Herausforderungen. Dieser Beitrag zeigt, wie mit dieser sich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit&quot;","block_context":{"text":"Arbeit","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=19"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":533,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=533","url_meta":{"origin":663,"position":4},"title":"Entscheidungen zwischen Leben und Tod: Souver\u00e4n agieren mit Hintergrundwissen!","author":"Redaktion","date":"28. September 2016","format":false,"excerpt":"von Rosemarie Sailer, LL.M., Fachanw\u00e4ltin f\u00fcr Medizinrecht, Wienke & Becker - K\u00f6ln, www.kanzlei-wbk.de Mit der Patientenverf\u00fcgung k\u00f6nnen wir vorsorglich \u00fcber unser Leben und Sterben bestimmen, bevor wir dazu nicht mehr in der Lage sind. Auf dem Schriftst\u00fcck wird vermerkt, in welche Ma\u00dfnahmen eingewilligt bzw. nicht eingewilligt wird. In vielen F\u00e4llen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Recht&quot;","block_context":{"text":"Recht","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=16"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":717,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=717","url_meta":{"origin":663,"position":5},"title":"Therapiefreiheit versus Budgetvorgaben: Wie viel \u00d6konomisierung vertr\u00e4gt die Medizin?","author":"Redaktion","date":"28. Juli 2017","format":false,"excerpt":"von RAin, FAin f\u00fcr MedR Rosemarie Sailer, LL.M., Wienke & Becker - K\u00f6ln, www.kanzlei-wbk.de Klinik\u00e4rzte sehen sich zunehmend gezwungen, wirtschaftliche Aspekte in ihre Entscheidungen bei der Patientenbehandlung einzubeziehen. Wie jedes andere Unternehmen m\u00fcssen Krankenh\u00e4user mit den ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen haushalten. Dabei entsteht oft ein Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen der Weisungsfreiheit\u2026","rel":"","context":"In \"Arbeitsrecht\"","block_context":{"text":"Arbeitsrecht","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?tag=arbeitsrecht"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/663","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=663"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/663\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=663"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=663"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=663"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}