{"id":668,"date":"2017-04-28T15:22:38","date_gmt":"2017-04-28T15:22:38","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=668"},"modified":"2017-11-28T15:24:10","modified_gmt":"2017-11-28T15:24:10","slug":"voellig-von-der-rolle-durch-klares-rollenverstaendnis-zu-mehr-leistungsfaehigkeit-und-wohlbefinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=668","title":{"rendered":"V\u00f6llig von der Rolle? Durch klares Rollenverst\u00e4ndnis zu mehr Leistungsf\u00e4higkeit und Wohlbefinden"},"content":{"rendered":"<p class=\"Autorenzeile\"><em>von Diplom-Psychologe Matthias Krack, Kraftquelle &#8211; Coaching &amp; Beratung, Gundersheim (<a href=\"http:\/\/www.kraftquelle-coaching.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kraftquelle-coaching.de<\/a>)<\/em><\/p>\n<p class=\"Grundtext\"><strong>Die Ver\u00e4nderungen im Gesundheitssystem haben auch das Rollenverst\u00e4ndnis und die Erwartungen an Klinik\u00e4rzte stark gewandelt. Mit dem Wegfall klarer offensichtlicher \u00e4u\u00dferer Rollendefinitionen ist ein Gro\u00dfteil an Orientierung und Sicherheit verloren gegangen. Viele Fach\u00e4rzte stellen ihre Berufswahl, ihre Position und ihre soziale Rolle infrage. Eine Selbstanalyse des eigenen Rollenverst\u00e4ndnisses tr\u00e4gt dazu bei, die Au\u00dfenwahrnehmung und das eigene Verhalten zu optimieren. So steigern Sie Ihre Effizienz und Ihr Wohlbefinden als Oberarzt deutlich.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Wandel in Kliniklandschaft und Rollenbild<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die Kliniklandschaft hat sich in den letzten Jahren stark ver\u00e4ndert. Rentabilit\u00e4t, Effizienz, Qualit\u00e4ts- und Kostendruck gehen einher mit einem in der \u00c4rzteschaft besonders stark auff\u00e4lligen Fachkr\u00e4ftemangel. Medizinisches Handeln im Klinikalltag ist gepr\u00e4gt durch gesetzliche Vorgaben, Dokumentationspflichten, Qualit\u00e4tsmanagement-Richtlinien, betriebswirtschaftliche Vorgaben, verbindliche Vertr\u00e4ge mit Versicherungen, eingeschr\u00e4nkte Budgets und eine stets angespannte Personalsituation. Der eigene Handlungsspielraum und damit auch die fachliche sowie pers\u00f6nliche Kompetenz werden stark eingeschr\u00e4nkt. Medizinisches und ethisches Handeln steht unter dem Diktat wirtschaftlicher Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Damit einher geht eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung in den Erwartungen an das medizinische Fachpersonal. L\u00e4ngst haben sich Strukturen, Entscheidungsprozesse und Hierarchien enorm gewandelt\u00a0&#8211; und damit auch das Rollenverst\u00e4ndnis und die -erwartungen an die jeweiligen \u00e4rztlichen Entscheidungstr\u00e4ger.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Position in der Hierarchie<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die Rollenvielfalt als Oberarzt &#8211; Facharzt, Anleiter, Behandler, Kollege, F\u00fchrungskraft, Qualit\u00e4tsmanager, Schnittstellenkoordinator etc.\u00a0&#8211; sowie die erforderliche Ansprechbarkeit vonseiten der Patienten, des Pflegeteams, des Fachkollegiums oder der Verwaltung verlangen ein stets flexibles und souver\u00e4nes Auftreten sowie st\u00e4ndige Leistungsbereitschaft. Jenseits der eigentlichen Stellenbeschreibung bestehen zus\u00e4tzliche Herausforderungen darin, den \u201eungeschriebenen\u201c Erwartungen gerecht zu werden.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Work-Life-Balance<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Fr\u00fcher stand die Frage im Vordergrund: \u201eWas muss ich tun, um erfolgreich zu sein?\u201c Im Laufe der eigenen Karriere, der pers\u00f6nlichen sowie famili\u00e4ren Entwicklung \u00e4ndert sich die Frage in: \u201eWas brauche und erwarte ich?\u201c Damit wendet sich die Fragerichtung nach innen: \u201eWas tut mir gut? Welche Ziele habe ich? Wie balanciere ich Berufliches und Privates, sodass es mir Sinn und Erf\u00fcllung gibt?\u201c Auch wird der Begriff \u201eErfolg\u201c anders mit Leben gef\u00fcllt. So steht mit der Zeit z. B. nicht mehr die Position \u201eChefarzt\u201c oder \u201eniedergelassener Facharzt\u201c bedingungslos als oberstes Karriereziel fest.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Der Nutzen einer klaren Rollendefinition<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Rollen vereinfachen das Geschehen: Sie verleihen personale Identit\u00e4t, machen die Kommunikation untereinander berechenbarer, sorgen f\u00fcr Stabilit\u00e4t im System und erm\u00f6glichen es, wichtige Themen an bestimmte Personen zu delegieren. Auch Tabus oder Konflikte k\u00f6nnen verdeutlicht und effektiver ausgetragen werden, wenn bestimmte Rolleninhaber als \u201eThementr\u00e4ger\u201c identifiziert werden. Eine eindeutige Rollenverteilung ist ein durchaus \u00f6konomischer Vorgang. Er erspart Reibungsverluste, die durch st\u00e4ndig neues Ausbalancieren entstehen w\u00fcrden. F\u00e4llt jemand jedoch unerwartet aus der Rolle, beeinflusst dies auch alle anderen Gruppenmitglieder. Rollenuntreue kann somit f\u00fcr viel Aufruhr sorgen, schafft aber gleichzeitig die M\u00f6glichkeiten daf\u00fcr, Themen neu in den Fokus zu r\u00fccken und auch neu zu verhandeln.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Die gruppendynamische und die psychologische Rolle<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Psychologisch gesehen \u00fcbernimmt jeder die Rolle, die ihm \u201espielbar\u201c und lohnend erscheint. Das hei\u00dft, dass wir zum einen zu Rollen neigen, die uns vertraut sind, uns naheliegen und automatisiert abgerufen werden k\u00f6nnen. Zum anderen sind Rollen\u00fcbernahmen durch die zu erwartende Belohnung motiviert. Dabei kann die W\u00e4hrung der Belohnung unterschiedlich sein: Zuwendung, Aufmerksamkeit, materieller Erfolg, Macht oder einfache Duldung.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Bei der Betrachtung der Rollenverteilung sind vor allem zwei Formen interessant: die gruppendynamische und die psychologische Rolle. Die gruppendynamische Rolle betrachtet die Interaktion von Individuen und den wechselseitigen Einfluss. Diese Rolle ist von Situation zu Situation variabel. Die psychologische Rolle wird als zur Person geh\u00f6rig verstanden und ist durch unsere Veranlagung oder individuelle Pr\u00e4gung als eher stabil zu betrachten.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Die gruppendynamische Rolle<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Gruppendynamisch betrachtet werden Rollen in erster Linie als das Ausma\u00df des Einflusses auf das Gruppengeschehen beschrieben. Die Rollenverteilung ist nicht auf bestimmte Personen fixiert, sondern variiert je nach Situation, Thema und Organisationsklima. Es werden haupts\u00e4chlich folgende Rollen unterschieden:<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Der \u201e(inoffizielle) F\u00fchrer\u201c, der als Meinungsbildner die Gruppenmeinung unabh\u00e4ngig von seinem hierarchischen Status beeinflusst<\/li>\n<li>Der \u201eUnterst\u00fctzer\u201c bzw. der \u201eMitl\u00e4ufer\u201c, der sich der vorherrschenden Meinung anpasst und die Gruppe bei der Umsetzung unterst\u00fctzt<\/li>\n<li>Der \u201eExperte\u201c oder \u201eAu\u00dfenseiter\u201c, der eher distanziert bleibt und am ehesten seine fachliche Expertise einbringt<\/li>\n<li>Der \u201eS\u00fcndenbock\u201c, an den die Tabuthemen delegiert werden bzw. an dem letztlich vieles Unangenehme oder Konflikthafte h\u00e4ngenbleibt<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Die psychologische Rolle<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Psychologische Rollen k\u00f6nnen auf der Basis individueller lebenslanger Erfahrungen quasi als \u201eCharakterrolle\u201c als qualitativer klimatischer Beitrag verstanden werden. Unter Stress reagieren Menschen verst\u00e4rkt im Sinne ihres nat\u00fcrlichen Verhaltens bzw. ihrer psychologischen Rolle. Man greift auf bew\u00e4hrtes vertrautes Verhalten zur\u00fcck &#8211; selbst auf die Gefahr hin, dass dies in der aktuellen Situation wenig zielf\u00fchrend ist.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Das prozessorientierte Rollenmodell<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">In Anlehnung an Friedmann k\u00f6nnen \u201esachtypische\u201c, \u201ehandlungstypische\u201c und \u201ebeziehungstypische\u201c Rollen unterschieden werden. Sie kombinieren die psychologische und gruppendynamische Rolle und geben Hinweise zur pers\u00f6nlichen Optimierung.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Sachtypen (Kopfmenschen)<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Sachtypen wenden vor allem kognitive Strategien an, um Probleme anzugehen und sich selbst zu definieren. Unter Stress ziehen sie sich aufs Denken zur\u00fcck, statt die Dinge aktiv zu regeln und empfinden sich letztlich als Opfer der Umst\u00e4nde bzw. des Systems. Der \u201egutm\u00fctige Beobachter\u201c ist ein klarsichtiger Denker, doch eher distanziert und neigt dazu, sich weniger zu engagieren. Der \u201eloyale Skeptiker\u201c denkt tief nach und kl\u00e4rt sein Wollen, l\u00e4uft jedoch Gefahr, sich im Gr\u00fcbeln zu verlieren. Der \u201eoptimistische Pragmatiker\u201c handelt durchdacht und zukunftsorientiert, aber gelegentlich zu ichbezogen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Handlungstypen (Bauchmenschen)<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Handlungstypischen Rollen ist gemeinsam, dass sie sich aktiv engagieren. Sie tun dies allerdings bisweilen auch \u00fcber ein gesundes Ma\u00df hinaus, sodass sie oft als Verfolger wahrgenommen werden und den Kontakt zum eigenen F\u00fchlen verlieren. Der \u201efaire K\u00e4mpfer\u201c \u00fcbernimmt gern Verantwortung und F\u00fchrung, verrennt sich aber oft in Vorurteile. Der \u201ekameradschaftliche Macher\u201c kann kollegial handeln, sich aber auch in Nebens\u00e4chlichkeiten verlieren. Als verl\u00e4sslicher und sozial eingestellter \u201eethischer Unterst\u00fctzer\u201c neigt man dazu, andere zu regulieren und hohe Erwartungen zu formulieren.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Beziehungstypen (Herzmenschen)<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Beziehungstypisches Rollenverhalten ist dadurch gekennzeichnet, dass Emotionalit\u00e4t, Spontaneit\u00e4t und positives Beziehungsverhalten im Vordergrund stehen. Dies kann allerdings zu \u201ekopflosem\u201c Verhalten f\u00fchren. Beziehungstypen engagieren sich gerne als Retter, machen sich jedoch h\u00e4ufig abh\u00e4ngig vom Urteil anderer. Der \u201ebegeisterungsf\u00e4hige Helfer\u201c ist engagiert und zugewandt, m\u00f6chte jedoch andere im Sinne des Helfersyndroms retten. Der \u201eliebensw\u00fcrdige Gewinner\u201c bringt brilliante Leistungen, hat aber die Tendenz, sich und andere zu manipulieren. Der \u201eanspruchsvolle Romantiker\u201c zeigt sich kultiviert und gef\u00fchlstief, neigt aber dazu, andere abzuwerten.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Pers\u00f6nliche Optimierung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Das prozessorientierte Modell der Sach-, Handlungs- und Beziehungstypen gibt zus\u00e4tzlich wichtige Anhaltspunkte f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt zur pers\u00f6nlichen Optimierung:<\/p>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>F\u00fcr Sachtypen ist es wichtig, ins Handeln zu kommen und Verantwortung zu \u00fcbernehmen: aktiv werden, Spontaneit\u00e4t steigern, Angst vor Fehlern verringern, sich festlegen und Selbstzweifel \u00fcberwinden<\/li>\n<li>Handlungstypen tun gut daran, ihr Beziehungsverhalten zu verbessern und ihr Wohlbefinden zu ber\u00fccksichtigen: andere nicht bevormunden, Geduld \u00fcben, aktiv zuh\u00f6ren, Erwartungen relativieren und achtsam sein<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Beziehungstypen werden effektiver, wenn sie \u00f6fter innehalten und durchdachter handeln: sich auf sich besinnen, reflektieren, authentisch sein, sich vom Urteil anderer weniger abh\u00e4ngig machen<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Die eigene Rolle finden und optimieren<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Lohnend auf dem Weg zu einem eigenen Rollenverst\u00e4ndnis ist zun\u00e4chst die ehrliche Selbstanalyse. Eine solche Bestandsaufnahme kann bereits erste Handlungsimpulse initiieren. M\u00f6gliche Fragestellungen daf\u00fcr sind:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Welche Rolle(n) nehme ich oft ein? Welche der oben beschriebenen Verhaltensweisen trifft am ehesten auf mich zu?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Welche Rolle(n) fallen mir leicht? Welche fallen mir eher schwer?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Wie nehme ich meinen eigenen Einfluss im System wahr? Welche Potenziale habe ich bislang noch zu wenig genutzt?<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">In einem zweiten Schritt sollten Sie den Blick in Richtung eigene Werte und erw\u00fcnschte Haltungen lenken:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Was war meine Grundmotivation, diesen Beruf zu ergreifen? Wof\u00fcr steht f\u00fcr mich mein Beruf, meine Rolle, meine Position?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Wof\u00fcr bin ich auch in schwierigen Zeiten eingetreten? Was hat mich \u201ebei der Stange\u201c gehalten?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Wof\u00fcr m\u00f6chte ich mich zuk\u00fcnftig mehr engagieren? Wof\u00fcr weniger?<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q0\">\n<li>Welche innere Haltung kann dabei hilfreich sein? \u00dcber welche Ressourcen verf\u00fcge ich? Wer oder was kann mich dabei unterst\u00fctzen? Von wem muss ich Widerstand erwarten und wie m\u00f6chte ich damit umgehen?<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kastenueberschrift\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Ueberschrift-klein\">\n<ul class=\"gross\">\n<li><strong>Alternativ k\u00f6nnen Sie Ihr Selbstmanagement wie folgt optimieren<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"KastenPurZelle\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Grundtext-Kasten\">\n<ul class=\"gross q2\">\n<li>1. Skizzieren Sie, mit welchen Personen bzw. Positionen Sie in Ihrem beruflichen Kontext zu tun haben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q2\">\n<li>\u00a02. Priorisieren Sie die Rolleninhaber nach ihrer Wichtigkeit f\u00fcr Ihren Arbeitsalltag. Das erleichtert es Ihnen, unter den mannigfaltigen Erwartungen dieser Rollentr\u00e4ger an Sie die f\u00fcr Sie relevanten Anforderungen zu identifizieren. Notieren Sie die offiziellen und inoffiziellen Erwartungen der jeweiligen Person an Sie. In der Regel entfalten vor allem die unausgesprochenen, teils selbst hineininterpretierten Erwartungshaltungen die gr\u00f6\u00dfte Wirkung auf Ihr Erleben und Verhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"gross q2\">\n<li>\u00a03. Reflektieren Sie, welche der Erwartungen f\u00fcr Sie relevant sowie wichtig und welche Rollen f\u00fcr Sie bedeutsam sind. Entscheiden Sie dann, welchen Erwartungen Sie deshalb zuk\u00fcnftig weniger gerecht werden wollen oder m\u00fcssen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Diplom-Psychologe Matthias Krack, Kraftquelle &#8211; Coaching &amp; Beratung, Gundersheim (www.kraftquelle-coaching.de) Die Ver\u00e4nderungen im Gesundheitssystem haben auch das Rollenverst\u00e4ndnis und die Erwartungen an Klinik\u00e4rzte stark gewandelt. 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