{"id":700,"date":"2017-06-28T18:03:55","date_gmt":"2017-06-28T18:03:55","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=700"},"modified":"2017-11-28T18:05:20","modified_gmt":"2017-11-28T18:05:20","slug":"ambulante-versorgungen-belasten-die-notaufnahmen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=700","title":{"rendered":"Ambulante Versorgungen belasten die Notaufnahmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Grundtext\"><strong>Die klinische Notfallmedizin in Deutschland leidet an Unterfinanzierung und anderen strukturellen Defiziten. Prof. Dr. Christoph Dodt, Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft Interdisziplin\u00e4re Notfall- und Akutmedizin (DGINA), leitet die Notaufnahme am Krankenhaus M\u00fcnchen-Bogenhausen. Er hat Ideen erarbeitet, die Probleme zu l\u00f6sen &#8211; bei optimaler Patientenversorgung. Nun sind politische Entscheidungen gefragt. Mit Herrn Professor Dodt sprach OH-Autor Bernd Hein, Fachjournalist Gesundheitswesen.\u00a0<!--more--><\/strong><\/p>\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Herr Professor Dodt, Sie bem\u00e4ngeln ein strukturelles Problem in den Notaufnahmen deutscher Kliniken. Wie ist das zu verstehen?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Prof. Dr. Christoph Dodt: Die Notaufnahmen m\u00fcssen Patienten behandeln, die sp\u00e4ter station\u00e4r aufgenommen werden, aber auch solche, die lediglich ambulant zu behandeln sind, also unter die kassen\u00e4rztlichen Regeln der Honorierung fallen. H\u00e4ufig ist zun\u00e4chst nicht zu unterscheiden, ob sp\u00e4ter eine station\u00e4re Behandlung notwendig wird. Die ambulant zu versorgenden Patienten verursachen den Krankenh\u00e4usern erhebliche Vorhaltungskosten, die nicht angemessen verg\u00fctet werden.<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Betreffen die Defizite ausschlie\u00dflich ambulante Patienten?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Ja. Schwerkranke oder krankenhauspflichtige Patienten werden in Deutschland durch ein sehr leistungsf\u00e4higes System versorgt und \u00fcber die Notaufnahmen in die Krankenh\u00e4user aufgenommen. Das sehe ich als unproblematisch an. Hier gibt es auch keine Erl\u00f6sdefizite, sondern innerhalb des Krankenhauses vielleicht nur ein Ungleichgewicht bei der Verteilung der Leistungsberechnung. Das wirkliche Problem entsteht mit Patienten, bei denen sich in der Notaufnahme herausstellt, dass sie keine Krankenhausbehandlung brauchen. F\u00fcr diese Gruppe erhalten wir keine vern\u00fcnftige Verg\u00fctung.<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Worin liegen die Ursachen daf\u00fcr?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: In Deutschland wurde den Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen (KVen) die Notfallversorgung ambulanter Patienten \u00fcbertragen. Sie leisten sie jedoch nicht zu den Zeiten, in denen die Praxen der niedergelassenen \u00c4rzte ge\u00f6ffnet haben, weil sie davon ausgehen, dass diese dann die Behandlung \u00fcbernehmen. Sie leisten sie auch nicht w\u00e4hrend der Zeitr\u00e4ume, in denen das Patientenaufkommen eine bestimmte Frequenz unterschreitet. Es rechnet sich f\u00fcr sie ganz offensichtlich nicht, eine Notfallversorgung aufrechtzuerhalten, wenn weniger als sechs Patienten pro Stunde in eine solche Einheit kommen. W\u00e4hrend die Bereitschaftspraxen geschlossen sind, gehen die Patienten nat\u00fcrlich ins Krankenhaus. Dort m\u00fcssen Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die station\u00e4ren Patienten vorgehalten werden. Sie werden somit von den ambulanten Patienten mitgenutzt, die vor allem aber tags\u00fcber ins Krankenhaus kommen. Sie wissen, dass dort jederzeit alle diagnostischen Mittel verf\u00fcgbar sind und die Ergebnisse der Diagnostik schnell vorliegen. Das wiegt offenkundig die l\u00e4ngeren Wartezeiten auf.<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Wenn es jemandem zu Hause schlecht geht, w\u00e4hlt er den Notruf 112. Beginnt damit nicht eine Kaskade, die zwangsl\u00e4ufig ins Krankenhaus f\u00fchrt?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Das muss nicht sein. Wenn man krank ist, aber nicht ins Krankenhaus m\u00f6chte, sollte man besser die Nummer 116 117 w\u00e4hlen, mit der man den bereitschafts\u00e4rztlichen Notdienst erreicht. Wer sich mit der hier gebotenen Behandlung nicht ausreichend versorgt f\u00fchlt und dann 112 w\u00e4hlt, landet tats\u00e4chlich in der Notaufnahme &#8211; es sei denn, die Situation erweist sich als harmlos.<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Handelt es sich vor allem um ein finanzielles Problem, dem die Notaufnahmen gegen\u00fcberstehen?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Zun\u00e4chst einmal ist es wohl ein Strukturproblem. Notfallpatienten haben drei M\u00f6glichkeiten, medizinische Hilfe zu erlangen: die niedergelassenen \u00c4rzte, den Rettungsdienst oder direkt das Krankenhaus. Es ist f\u00fcr sie nicht leicht, zu entscheiden, wer der geeignete Ansprechpartner in der jeweiligen Situation ist. Jede dieser S\u00e4ulen der Notfallversorgung hat eine eigene Finanzierungsstruktur. Die Niedergelassenen erhalten Geld im Rahmen ihrer Budgets von den Krankenversicherungen, der Rettungsdienst von den Krankenversicherungen und im Zuge der hoheitlichen Aufgaben von der \u00f6ffentlichen Hand und die Krankenh\u00e4user werden aus den station\u00e4ren Versorgungst\u00f6pfen bezahlt. Ein Patient kann w\u00e4hrend einer Erkrankung alle drei M\u00f6glichkeiten in Anspruch nehmen. Er geht z. B. wegen Brustschmerzen zum Hausarzt. Der vermutet einen Herzinfarkt und ruft den Rettungsdienst, der den Patienten ins Krankenhaus transportiert. Dort stellt sich heraus, dass die Schmerzen von einem verklemmten Wirbel stammen und der Patient wird nach Hause geschickt. F\u00fcr diese Ma\u00dfnahmen bekommt der Hausarzt je nach Uhrzeit etwa 16 bis 28 Euro, der Rettungsdienst berechnet 350 Euro, wenn ein Arzt dabei war, sogar \u00fcber 500 Euro und das Krankenhaus noch einmal ca. 28 Euro. Dieser eine Fall verursacht also drei Rechnungen. Besser w\u00e4re ein Konzept, in dem alles aus einem Guss ist. Dazu geh\u00f6rt auch eine vern\u00fcnftige Finanzierung.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Haben Sie dazu einen Vorschlag?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Es scheint unm\u00f6glich, mit einem gro\u00dfen Wurf alle Schwachstellen zu beseitigen. Es k\u00f6nnte sinnvoll sein, ein transparentes Modell einzurichten, in dem die Patienten eine zentrale Anlaufstelle haben, z. B. das Notfallzentrum in einem Krankenhaus, das sich um alle Belange k\u00fcmmert &#8211; aber abgestuft. Denn es ist klar, dass nicht jeder Patient eine hochpreisige Krankenhausbehandlung braucht. Es muss innerhalb eines solchen Versorgungszentrums also eine gegliederte Versorgung geben, die kostendeckend und bedarfsorientiert funktioniert.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Wie bekommt man den Patienten in das Krankenhaus, um ihn auf diesen Clinical Pathway zu bringen?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Der Patient muss wissen, wen er anrufen muss. Man kann mithilfe der modernen Medien auch ein Patientenleitsystem installieren. Dazu eignet sich z.\u00a0B. eine App, in die man seine Beschwerden eingeben kann und die besonders bedrohliche Symptome abfragt und dann einen Vorschlag generiert, an welche Stelle man sich wenden sollte. So etwas gibt es in anderen L\u00e4ndern bereits.<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Glauben Sie, dass auch hochaltrige Menschen diese Technik bedienen k\u00f6nnten?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Falls das nicht klappt, muss halt das Telefon ran. Man kann nat\u00fcrlich die Beratung auch so gestalten, wie es in den Leitstellen der Rettungsdienste l\u00e4ngst geschieht. Dann m\u00fcsste man eine Ebene vor den Notfallzentren einrichten, die dem Patienten zuverl\u00e4ssig erkl\u00e4rt, wo er sich am besten behandeln lassen sollte. In D\u00e4nemark m\u00fcssen Patienten eine Zuzahlung leisten, wenn sie im Krankenhaus erscheinen, ohne vorher angerufen zu haben. So entsteht ein Anreiz, sich zun\u00e4chst vern\u00fcnftig kategorisieren zu lassen.<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Sie haben die Rufnummer des Bereitschaftsdienstes genannt, 116 117. Hat sie gegen\u00fcber der allseits bekannten 112 ein Popularit\u00e4tsproblem?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Sicher ist die 112 deutlich bekannter. Und sie ist bei Lebensgefahr auch der richtige Weg. Au\u00dferdem funktioniert die 116 117 nicht fl\u00e4chendeckend rund um die Uhr.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Reicht die Verg\u00fctung der Leistungen klinischer Notfallmedizin, um eine Notaufnahme kostendeckend zu betreiben?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Aktuell nicht: F\u00fcr die Vorhaltung von Personal, R\u00e4umen und Material f\u00fcr jeden ambulanten Patienten w\u00fcrden wir durchschnittlich 120 Euro ben\u00f6tigen. Tats\u00e4chlich bekommen wir nur 20 bis 35 Euro. Hier arbeiten wir eindeutig defizit\u00e4r. Daf\u00fcr sehe ich noch keine L\u00f6sung. Der Gesetzgeber bem\u00fcht sich mit dem Krankenhausstrukturgesetz um eine vern\u00fcnftige Finanzierung der station\u00e4ren Versorgung. F\u00fcr den ambulanten Teil ist das noch nicht abzusehen. Solange die KVen sagen, sie k\u00f6nnen die Versorgung f\u00fcr weniger Verg\u00fctung gew\u00e4hrleisten, w\u00e4re eine derartige Anstrengung auch nicht zielf\u00fchrend. Dann aber m\u00fcssen sie die niedergelassenen \u00c4rzte in die Notaufnahmen bringen und deren Leistung 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche sicherstellen.<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: An manche Krankenh\u00e4user ist eine Bereitschaftspraxis angegliedert. W\u00e4re das ein denkbares Modell?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Das kann gut funktionieren, denn in jeder vern\u00fcnftig arbeitenden Notaufnahme findet zun\u00e4chst eine Ersteinsch\u00e4tzung des Patienten statt. Sie kann ergeben, dass er in einer Bereitschaftspraxis gut und \u00f6konomisch sinnvoll zu behandeln w\u00e4re. Wenn sich die Praxis in unmittelbarer N\u00e4he zur Notaufnahme befindet, ist diese Kooperation ein probates Mittel, das System zu entlasten.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: In Notaufnahmen kommt es immer wieder zu stundenlangen Wartezeiten. Gibt es also zus\u00e4tzlich ein Personalproblem?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Die Wartezeiten sind in der klinischen Notfallmedizin nahezu naturgegeben. Woran das genau liegt, w\u00e4re jeweils zu untersuchen: Personalmangel, Patienten, die auf dem Weg zur Weiterversorgung feststecken, starker Andrang von Patienten usw. Abgesehen davon glaube ich, gibt es keine Notaufnahme, die von sich behaupten kann, sie verf\u00fcge \u00fcber genug Personal. Wenn n\u00e4mlich die Finanzierung nicht stimmt, wird man aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden nicht noch mehr Geld in den defizit\u00e4ren Unternehmensteil stecken.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: K\u00f6nnte eine flexiblere Dienstplanung helfen?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Solche Konzepte haben wir bereits. In unserer Notaufnahme sehen wir etwa 40.000 Patienten pro Jahr. Wir wissen genau, zu welchen Tageszeiten der Ansturm besonders gro\u00df ist und halten dann nat\u00fcrlich mehr Mitarbeiter bereit. Das betrifft vor allem die Mittagszeit und den Nachmittag. Unsere Personalberechnung und -verteilung ist so flexibel, dass wir zu 90\u00a0Prozent des Jahres gen\u00fcgend Mitarbeiter zur Verf\u00fcgung haben sollten.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Sollten in jedem Haus \u00c4rzte besch\u00e4ftigt sein, die ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Notfallmedizin zust\u00e4ndig sind?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Die Arbeit in der Notaufnahme erfordert \u00c4rzte, die ein gro\u00dfes Aufgabenspektrum bedienen k\u00f6nnen &#8211; allerdings nicht in der Tiefe, wie z. B. ein Chirurg, der vor allem operieren k\u00f6nnen muss. Deshalb sind f\u00fcr die Diagnostik in der klinischen Notfallmedizin \u00c4rzte ideal geeignet, die ihre Ausbildung in Richtung Allgemeinmedizin erhalten. Das reicht aber nicht f\u00fcr die Notfalltherapie. Dazu braucht man zus\u00e4tzlich umfassende Kenntnisse in der Lebensrettung und der Stabilisierung vital gef\u00e4hrdeter Patienten, also intensivmedizinische Kompetenz. Wir pl\u00e4dieren deshalb f\u00fcr einen speziellen Ausbildungsgang. In 19 europ\u00e4ischen Staaten gibt es Fach\u00e4rzte f\u00fcr Notfallmedizin. In Deutschland ist das momentan nicht durchsetzbar. Deshalb streben wir in Zusammenarbeit mit der Dachorganisation der Fachgesellschaften eine Zusatzweiterbildung an, die sich an eine Facharztweiterbildung anschlie\u00dft. Sie erfordert mindestens zwei Jahre T\u00e4tigkeit in einer interdisziplin\u00e4ren Notaufnahme und zus\u00e4tzlich, dass man Eins\u00e4tze auf der Intensivstation absolviert hat und die Zusatzbezeichnung \u201eNotfallmedizin\u201c f\u00fchrt. In Berlin gibt es diesen Ausbildungsgang bereits, andere Bundesl\u00e4nder sind dabei, ihn einzurichten. In den entsprechenden Gremien, etwa der Bundes\u00e4rztekammer, besteht dazu Konsens, leider nicht f\u00fcr den Facharzt, aber immerhin f\u00fcr diese Zusatzweiterbildung. Sie wird wohl sp\u00e4testens 2020 eingef\u00fchrt und einen deutlichen Qualit\u00e4tssprung ausl\u00f6sen. F\u00fcr das Pflegepersonal gibt es inzwischen die zweij\u00e4hrige Fachweiterbildung \u201eNotfallpflege\u201c. Auch sie wird die Qualit\u00e4t in den Notaufnahmen steigern.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"interview_frage_abs\">Redaktion: Wie geht es k\u00fcnftig weiter mit der Notfallmedizin?<\/p>\n<p class=\"interview_antwort_abs\">Dodt: Nach dem Krankenhausstrukturgesetz wird man die Notfallmedizin auf bestimmte Standorte konzentrieren. Diese werden dann ein sehr gro\u00dfes Spektrum abdecken und in Bezug auf station\u00e4re Patienten besser finanziert sein. Die Versorgung ambulanter Patienten ist Thema kontroverser politischer Diskussionen. Es geht darum, neue Strategien zu entwickeln, zu denen der Ausbau von Leitsystemen geh\u00f6rt sowie die Vernetzung zwischen den Versorgern. Wir m\u00fcssen die Spezialisierungstendenz in der Medizin optimal nutzen. Das hei\u00dft f\u00fcr die Notaufnahmen, den Patienten so gut wie m\u00f6glich vorzubereiten, damit die Weiterbehandlung in den Fachabteilungen rasch und zielgerichtet erfolgen kann. Deshalb ist es so bedeutsam, dass die Notaufnahme wie eine generalistische, nicht fachgebundene Fakult\u00e4t am Anfang des Prozesses steht und dem Patienten einen optimalen Weg durch das Krankenhaus bahnt. So lassen sich die Ressourcen optimal nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die klinische Notfallmedizin in Deutschland leidet an Unterfinanzierung und anderen strukturellen Defiziten. 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