{"id":759,"date":"2017-11-29T11:24:03","date_gmt":"2017-11-29T11:24:03","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=759"},"modified":"2017-11-29T11:24:03","modified_gmt":"2017-11-29T11:24:03","slug":"mit-schmerzmanagement-die-qualitaet-stationaerer-behandlung-erhoehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=759","title":{"rendered":"Mit Schmerzmanagement die Qualit\u00e4t station\u00e4rer Behandlung erh\u00f6hen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Autorenzeile\"><em>von Bernd Hein, Fachjournalist Gesundheitswesen, Buch am Buchrain<\/em><\/p>\n<p class=\"Grundtext\"><strong><span class=\"balken\">\u00a0<\/span>Ein standardisiertes Schmerzmanagement, das alle Patienten in angemessen abgestufter Intensit\u00e4t umfasst, ist geeignet, die Qualit\u00e4t station\u00e4rer Behandlung in allen medizinischen Disziplinen zu erh\u00f6hen. Der daf\u00fcr erforderliche organisatorische Aufwand lohnt sich in jedem Fall. <!--more--><\/strong><\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Schmerz \u2013 ein h\u00e4ufig untersch\u00e4tztes Ph\u00e4nomen<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Schmerz geh\u00f6rt im deutschen Gesundheitssystem zu den am h\u00e4ufigsten untersch\u00e4tzten Ph\u00e4nomenen. Nach Analysen der International Association for the Study of Pain leiden etwa 12 bis 15 Mio. Bundesb\u00fcrger unter chronischen Schmerzen. Die Deutsche Schmerzgesellschaft h\u00e4lt eine Zahl zwischen 8 und 16 Mio. f\u00fcr realistisch. Fast jeder zweite Schmerzpatient gibt schwere Beeintr\u00e4chtigungen an, die sich z. B. auf die Berufsaus\u00fcbung oder die Pflege sozialer Kontakte beziehen \u2013 jenseits des Leidensdrucks, den er empfindet. Die Patienten haben nicht selten eine langj\u00e4hrige Karriere wechselnder, inkonsistenter und unkoordinierter Therapieversuche durchlaufen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Aktuelle Situation in der Schmerzbehandlung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Auch die Behandlung akuter Schmerzen ist \u2013 bundesweit gesehen \u2013 deutlich vom Optimum entfernt. In einer Befragung von 3.000 Patienten an 25 deutschen Kliniken (zwischen 2004 und 2006) gaben 55 Prozent dem postoperativen Schmerzmanagement eine schlechte Note. Kritiker merken an, dass die Ursachen nicht in einem Mangel verf\u00fcgbarer Handlungsoptionen zu suchen sind, sondern eher in der steigenden Arbeitsbelastung von \u00c4rzten und Pflegenden, die deren Aufmerksamkeit vom Befinden der Patienten ablenkt.<\/p>\n<blockquote>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><b>MERKE | <\/b> Das Recht der Patienten auf angemessene Behandlung ihrer Schmerzen ergibt sich aus juristischer Sicht durch \u00a7 <a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 223 StGB: K\u00f6rperverletzung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/223.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">223<\/a> Strafgesetzbuch (StGB) \u2013 K\u00f6rperverletzung \u2013 und \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 323c StGB: Unterlassene Hilfeleistung; Behinderung von hilfeleistenden Personen\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/StGB\/323c.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">323c<\/a> StGB (unterlassene Hilfeleistung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p class=\"Grundtext\">Modellhafte Projekte \u2013 etwa die Aktion \u201eSchmerzfreies Krankenhaus\u201c \u2013 haben zwar Bewegung in die Landschaft gebracht, zeigen jedoch noch keinen durchschlagenden Erfolg. Die ausgeweitete Bewertung eines umfassenden Schmerzmanagements im Rahmen der Zertifizierungen k\u00f6nnte weitere Fortschritte erzielen. Wie \u00fcblich w\u00fcrden dann \u00f6konomische Bestrebungen eine Hauptrolle bei der Organisations- und Haltungs\u00e4nderung spielen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Ziele eines umfassenden Schmerzmanagements<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Rasch einsetzende, angemessene sowie zielgerichtet ausgew\u00e4hlte Ma\u00dfnahmen zur Diagnose und Behandlung von Schmerzzust\u00e4nden wirken mindestens in drei Richtungen:<\/p>\n<ul>\n<li>1. Sie helfen, die Patienten vor gravierenden physischen und psychischen Folgen zu bewahren, etwa unn\u00f6tigen Verz\u00f6gerungen in der Rekonvaleszenz, Chronifizierung der Schmerzen, Arbeits- oder Berufsunf\u00e4higkeit.<\/li>\n<li>2. Chronifizierte Schmerzen verursachen laut der Deutschen Schmerzgesellschaft in Deutschland j\u00e4hrlich Kosten von ca. 40 Mrd. Euro. Davon entf\u00e4llt lediglich ein Viertel auf die Behandlung. Der \u00fcberwiegende Teil ergibt sich aus der Finanzierung von Arbeitsausf\u00e4llen und Fr\u00fchberentung. Optimierte Schmerztherapie f\u00fchrt zu einer Entlastung der Solidargemeinschaft.<\/li>\n<li>3. Jede Klinik profitiert unmittelbar von einem gut funktionierenden Schmerzmanagement. Es steigert die Zufriedenheit der Patienten. Dies schl\u00e4gt sich in den Bewertungen nieder und verschafft dem Haus ein positives Image sowie einen Wettbewerbsvorteil.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Ma\u00dfnahmen zur Implementierung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die Effektivit\u00e4t des Schmerzmanagements eines Krankenhauses h\u00e4ngt wesentlich davon ab, dass alle Berufsgruppen, die darauf Einfluss nehmen k\u00f6nnen, gemeinsame Ziele verfolgen und ihre Ma\u00dfnahmen abstimmen.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">F\u00fcr die Berufsgruppe der Pflegefachleute gilt seit Jahren eine Ma\u00dfgabe im Rang einer Verordnung, deren Umsetzung sie z. B. in Einrichtungen der Langzeitpflege gegen\u00fcber dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen nachweisen m\u00fcssen. Sie eignet sich auch als Leitlinie in Krankenh\u00e4usern oder anderen Einrichtungen unter \u00e4rztlicher Leitung (adaptiert aus: Nationale Expertenstandards Schmerzmanagement in der Pflege, Deutsches Netzwerk f\u00fcr Qualit\u00e4tsentwicklung in der Pflege [DNQP], 2011 und 2015):<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kastenueberschrift\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<ul class=\"gross\">\n<li>Expertenstandard Schmerzmanagement<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"KastenPurZelle\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Grundtext-Kasten\">\n<p>Jeder Patient\/Betroffene mit akuten oder chronischen sowie zu erwartenden Schmerzen erh\u00e4lt ein angemessenes Schmerzmanagement,<\/p>\n<ul>\n<li>das dem Entstehen von Schmerzen vorbeugt,<\/li>\n<li>sie auf ein ertr\u00e4gliches Ma\u00df reduziert oder beseitigt,<\/li>\n<li>zum Erhalt oder Erreichen einer bestm\u00f6glichen Lebensqualit\u00e4t und Funktionsf\u00e4higkeit sowie einer stabilen und akzeptablen Schmerzsituation beitr\u00e4gt und<\/li>\n<li>schmerzbedingten Krisen vorbeugt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">Daraus folgt, dass sich eine entsprechende Struktur am leichtesten mithilfe einer multiprofessionellen Arbeitsgruppe installieren l\u00e4sst. Diese Gruppe, zu der neben \u00c4rzten auch Pflegefachleute sowie Therapeuten aller Disziplinen geh\u00f6ren sollten, \u00fcbernimmt die Aufgabe, die Rahmenbedingungen zur Diagnose und Behandlung von Schmerzen festzulegen. Dazu geh\u00f6ren u. a. die folgenden Parameter.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Zeitpunkt, Form und Instrumente der Schmerzerhebung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Der Zeitpunkt der Ersterhebung ist vorzugsweise das \u00e4rztliche oder pflegerische Aufnahmegespr\u00e4ch. Es ist m\u00f6glich, \u00c4rzte und Pflegefachleute getrennte Befunde erheben zu lassen. Die Ergebnisse sind anschlie\u00dfend zusammenzuf\u00fchren. Falls sich aus beiden Anamnesen Widerspr\u00fcche ergeben, sind diese im Gespr\u00e4ch mit dem Patienten bzw. seinen Bezugspersonen zu kl\u00e4ren. Es ist festzulegen, welche Berufsgruppe diesen Teil der Abstimmung \u00fcbernimmt. M\u00f6gliche Aspekte der Erhebung sind:<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<ul>\n<li>Ort der Schmerzen (K\u00f6rperteil m\u00f6glichst exakt identifizieren)<\/li>\n<li>Art der Schmerzen (Qualit\u00e4t, die sich u. a. mit Adjektiven wie ziehend, dr\u00fcckend, klopfend, andauernd, einschie\u00dfend beschreiben l\u00e4sst)<\/li>\n<li>Zeitlicher Verlauf der Schmerzen (Abh\u00e4ngigkeit von der Tageszeit?)<\/li>\n<li>St\u00e4rke der Schmerzen (etwa auf einer Skala von 0 bis 10)<\/li>\n<li>Ver\u00e4nderung der Schmerzwahrnehmung (etwa in Abh\u00e4ngigkeit von K\u00f6rperposition, Aktivit\u00e4t, Stimmung)<\/li>\n<li>Weitere Symptome (z. B. depressive Stimmung, \u00c4nderungen der Vitalzeichen, \u00c4nderungen der Sinneseindr\u00fccke)<\/li>\n<li>Zustand des Patienten (z. B. bezogen auf Allgemein- und Ern\u00e4hrungszustand oder begleitende Erkrankungen)<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Ueberschrift-klein\">\u00a0Inzwischen existieren zahlreiche Skalen, mit deren Hilfe sich die Schmerzst\u00e4rke abfragen l\u00e4sst. Die Art des verwendeten Instruments richtet sich nach der geistigen Leistungsf\u00e4higkeit der Patienten. Wenn reduzierte kognitive Kompetenzen die Anwendung der Numerischen Rangskala (NRS) unm\u00f6glich machen, kann man z. B. auf eine Faces Pain Scale oder eine Verbale Rating Skala ausweichen.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>MERKE | <\/b> Grunds\u00e4tzlich sollte gelten: Der Selbsteinsch\u00e4tzung des Patienten ist stets der Vorzug vor der deutlich fehleranf\u00e4lligeren Fremdeinsch\u00e4tzung zu geben (die sich lediglich auf mutma\u00dfliche nonverbale Schmerz\u00e4u\u00dferungen st\u00fctzt).<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">F\u00fcr die Ersterhebung der Schmerzsituation eines Patienten sind mehrdimensionale Assessments geeignet. Inzwischen wurden unterschiedliche Frageb\u00f6gen erarbeitet, u. a.<\/p>\n<ul>\n<li>McGill-Pain-Questionnaire (MPQ),<\/li>\n<li>Deutscher Schmerzfragebogen der Deutschen Schmerzgesellschaft,<\/li>\n<li>Brief Pain Inventory (BPI),<\/li>\n<li>Schmerzempfindungsskala (SES).<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>MERKE | <\/b> All diese Instrumente sind notwendigerweise mehr auf Vollst\u00e4ndigkeit als auf Praktikabilit\u00e4t ausgerichtet. Deshalb kann es sinnvoll sein, sie f\u00fcr die eigene Einrichtung zu adaptieren. So lassen sich relativ schnell Patienten mit zu vernachl\u00e4ssigenden Schmerzen herausfiltern, sodass sich fachspezifisch auf jene konzentriert werden kann, die eine Intervention ben\u00f6tigen.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Art und zeitliche Abst\u00e4nde des Schmerzmonitorings<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">In Abh\u00e4ngigkeit von der Behandlung bzw. der Verfassung des Patienten ist es notwendig, den Verlauf der Schmerzen in k\u00fcrzeren oder l\u00e4ngeren Abst\u00e4nden zu kontrollieren. Nach einem chirurgischen Eingriff kann dies mehrmals in der Stunde erforderlich sein und ist dann \u00fcblicherweise ohnehin durch die \u00dcberwachungsdichte (z. B. auf einer Intensivstation) abgedeckt.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">F\u00fcr Normalstationen kann dazu ein Standard eingerichtet werden, der von allen beteiligten Berufsgruppen einzuhalten ist und z. B. pr\u00e4ventive Analgesie vor einer Mobilisierung umfasst. Patienten mit chronischen Schmerzen, deren Ursachen nicht in der aktuellen Einweisungsdiagnose liegen, ben\u00f6tigen ebenfalls eine Begleitung. Sie l\u00e4sst sich durch einen standardisierten Befragungsrhythmus sicherstellen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">Art der Schmerzbehandlung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Gem\u00e4\u00df dem multimodalen Schmerzkonzept kommen nicht nur Arzneimittel, sondern auch adjuvante Strategien zum Einsatz. Hierbei ist es besonders wichtig, das Ansprechen des jeweiligen Patienten auf das in der Einrichtung favorisierte Analgetikum kritisch zu beobachten. Falls z. B. auch Dosissteigerungen in angemessener Zeit nicht zu einer Besserung des Befindens (vor allem bei Patienten mit akuten Schmerzen) f\u00fchren, sollte unbedingt der Wirkstoff umgestellt werden.<\/p>\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kastenueberschrift\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Ueberschrift-klein\">\n<ul class=\"gross\">\n<li>Beispiel<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"KastenPurZelle\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<div class=\"Grundtext-Kasten\">\n<p>In vielen Kliniken setzt man postoperativ auf Piritramid. Es kommt vor, dass Patienten darauf nicht reagieren, selbst wenn sie die Tagesmaximaldosis erhalten. F\u00fcr diese F\u00e4lle sollte unbedingt eine Alternative vorgesehen sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">Inzwischen hat sich f\u00fcr das Management der analgetischen Therapie weitgehend das WHO-Stufenschema (siehe Abb.) durchgesetzt, das urspr\u00fcnglich speziell f\u00fcr tumorinduzierten Schmerz entwickelt wurde. Sein Kerngedanke lautet, niemals Opioide zu kombinieren. Stattdessen sind in Abh\u00e4ngigkeit von der Schmerzst\u00e4rke Opioide in steigender Wirksamkeit mit nicht opioiden Analgetika sowie adjuvante Wirkstoffe (z.\u00a0B. Antidepressiva, Neuroleptika, Antikonvulsiva) und nicht medikament\u00f6se Strategien einzusetzen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-klein\">\u00a0<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/images.vogel.de\/infodienste\/smimagedata\/1\/1\/3\/5\/1\/0\/53.jpg?ssl=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"articleimage\" title=\"Klicken zum vergr\u00f6\u00dfern\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/images.vogel.de\/infodienste\/smimagedata\/1\/1\/3\/5\/1\/0\/29.jpg?ssl=1\" alt=\"\" \/><\/a><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Bernd Hein, Fachjournalist Gesundheitswesen, Buch am Buchrain \u00a0Ein standardisiertes Schmerzmanagement, das alle Patienten in angemessen abgestufter Intensit\u00e4t umfasst, ist geeignet, die Qualit\u00e4t station\u00e4rer Behandlung in allen medizinischen Disziplinen zu erh\u00f6hen. 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