{"id":769,"date":"2017-10-29T10:50:26","date_gmt":"2017-10-29T10:50:26","guid":{"rendered":"http:\/\/oberarztheute.apps-1and1.net\/?p=769"},"modified":"2017-11-29T10:51:54","modified_gmt":"2017-11-29T10:51:54","slug":"taetigkeiten-fuer-beruf-und-familie-lassen-sich-nicht-vereinbaren-sondern-lediglich-addieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769","title":{"rendered":"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren"},"content":{"rendered":"<p class=\"Autorenzeile\"><em>von Alexandra Buba M. A., freie Wirtschaftsjournalistin, Fuchsm\u00fchl<\/em><\/p>\n<p class=\"Grundtext\"><strong>Die \u00fcberbordenden Arbeitszeiten von Krankenhaus\u00e4rzten stehen seit Jahren in der Kritik. Besonders problematisch wird dies f\u00fcr Medizinerfamilien mit j\u00fcngeren Kindern oder pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen. Die H\u00e4lfte der \u00c4rzteschaft findet hierf\u00fcr keine L\u00f6sung. Daneben stellt z. B. der Marburger Bund ein Krankenhausregister zur Verf\u00fcgung, mit dem \u00c4rzte f\u00fcr jedes Bundesland herausfinden k\u00f6nnen, welche Krankenh\u00e4user etwa flexible Arbeitszeiten, M\u00f6glichkeiten der Kinderbetreuung etc. anbieten.\u00a0<!--more--><\/strong><\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Wie lange arbeiten \u00c4rzte in deutschen Krankenh\u00e4usern?<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">\u00c4rzte in deutschen Krankenh\u00e4usern arbeiten zu lange \u2013 bei dieser pauschalen Aussage h\u00f6rt die Einigkeit dann aber auch schon auf. Denn wie lange genau, das ist durchaus umstritten. So gibt die Deutsche Krankenhausgesellschaft eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 46,1 Stunden f\u00fcr Vollzeitangestellte an. Lediglich 7,6 Prozent der jungen Mediziner w\u00fcrden mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten. Dagegen vermeldet die \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund, dass drei Viertel der \u00c4rzte im Durchschnitt mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">47 Prozent erkl\u00e4rten in einer Umfrage, dass ihre tats\u00e4chliche Wochenarbeitszeit inklusive \u00dcberstunden und Bereitschaftsdienste im Durchschnitt zwischen 49 und 59 Stunden liegt. Ein Viertel (24 Prozent) der \u00c4rzte ist pro Woche 60 bis 79 Stunden im Dienst und drei Prozent der \u00c4rzte arbeiten sogar durchschnittlich mehr als 80 Stunden pro Woche. Mehr als die H\u00e4lfte der Krankenhaus\u00e4rzte (53 Prozent) verneinten die Frage, ob s\u00e4mtliche Arbeitszeiten systematisch erfasst werden, 47 Prozent bejahten diese Frage. Jeder f\u00fcnfte Arzt (21 Prozent) erkl\u00e4rte, dass seine \u00dcberstunden weder verg\u00fctet noch mit Freizeit ausgeglichen werden.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Wissenschaftliche Untersuchungen wie die von Dr. Judith Rosta schlie\u00dfen sich eher der Einsch\u00e4tzung der Krankenhausgesellschaft an. Doch selbst 46 Stunden Wochenarbeitszeit sind mehr als genug. Deshalb stellt auch die Wissenschaftlerin eine deutliche Belastung fest, die rund ein F\u00fcnftel der \u00c4rzte betreffe. Bei Differenzierung in medizinische Fachrichtungen falle auf, dass die \u00c4rzte in der Chirurgie, aber auch in anderen operativen F\u00e4chern wie Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe sowie Urologie am st\u00e4rksten belastet sind. Die internistischen \u00c4rzte bef\u00e4nden sich im Mittelfeld. Demgegen\u00fcber h\u00e4tten \u00c4rzte der Psychiatrie, Psychotherapie und Radiologie die geringste Belastung.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Die H\u00e4lfte der \u00c4rzteschaft findet keine L\u00f6sung<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Wenn also Arbeitszeiten ein Indiz daf\u00fcr darstellen, wie gut die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einer Berufsgruppe ge- oder misslingen kann, dann sind Krankenhaus\u00e4rzte hier sicherlich ein extremes Beispiel. Laut einer Befragung des Marburger Bundes sieht dann auch jeder zweite Arzt keine ausreichende M\u00f6glichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Laut Statistik der Bundes\u00e4rztekammer (Stand: 31.12.2016) gab es Ende vergangenen Jahres 378.000 berufst\u00e4tige \u00c4rzte. Davon arbeiteten 194.400 als angestellte \u00c4rzte im station\u00e4ren Bereich. 18,8 Prozent der berufst\u00e4tigen \u00c4rzte sind unter 35 Jahre alt, 17,2 Prozent sind 35 bis 39 Jahre alt, weitere 23,3\u00a0Prozent unter 50 \u2013 und damit noch in einem Alter, in dem \u00fcblicherweise die Familiengr\u00fcndung erfolgt. Der Frauenanteil liegt bei 46,5 Prozent \u2013 Tendenz stark steigend. Die durchschnittliche Kinderzahl liegt mit 1,50 bei \u00c4rzten geringf\u00fcgig h\u00f6her als im Gesamtdurchschnitt (1,48). Zusammen mit den Anforderungen des Berufs hat das Auswirkungen auf die Art der Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Ein Drittel der \u00c4rztinnen arbeitet Teilzeit<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">So arbeitete laut Statistischem Bundesamt von den 80.612 im Krankenhaus t\u00e4tigen hauptamtlichen \u00c4rztinnen im Jahr 2015 ein Drittel (33,8 Prozent) nicht in einem Vollzeitbesch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis, sondern war teilzeit- oder geringf\u00fcgig besch\u00e4ftigt. Zehn Jahre zuvor war es nur ein Viertel der \u00c4rztinnen. Im Vergleich dazu waren im Jahr 2015 nur 12,5 Prozent der m\u00e4nnlichen Krankenhaus\u00e4rzte teilzeit- oder geringf\u00fcgig besch\u00e4ftigt, 2005 waren es 5,3 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Das zeigt dreierlei: Zum Ersten sind es noch immer \u00fcberwiegend die Frauen, die ihre Arbeitszeit zugunsten von Carezeiten reduzieren. Unterstellt sei,\u00a0dass Teilzeitarbeitsverh\u00e4ltnisse mehrheitlich auf diese Motivation zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, was Umfragen belegen. Zum Zweiten m\u00fcssen \u00c4rztinnen ihre Arbeitszeit durch die zunehmende Belastung auf Station offenbar in gr\u00f6\u00dferer Anzahl reduzieren als noch in fr\u00fcheren Jahren. Sie verhalten sich damit gegen den Trend. Quer \u00fcber alle Berufsgruppen hinweg ist der Anteil der teilzeitbesch\u00e4ftigten Frauen seit etwa einem Jahrzehnt relativ stabil. Gegen den Trend \u2013 und das ist die dritte Feststellung \u2013 verhalten sich aber auch die \u00c4rzte. Denn \u00fcber alle Branchen hinweg gesehen arbeiteten nur neun Prozent der erwerbst\u00e4tigen M\u00e4nner im Jahr 2015 in Teilzeit, aber 12,5 Prozent der \u00c4rzte.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Teilzeit hei\u00dft: deutlich \u00fcber 50 Prozent<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Zum Umfang der Reduzierung gibt eine Umfrage des Marburger Bundes Aufschluss: Rund ein Drittel der Teilzeitbesch\u00e4ftigten gibt an, dass ihr Teilzeitanteil zwischen 76 und 95 Prozent liegt. Bei den \u00fcbrigen Befragten liegt er darunter, i. d. R. aber deutlich \u00fcber 51 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Teilzeitregelungen werden laut Marburger Bund i. d. R. nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt gew\u00e4hlt, um Privatleben und Beruf besser miteinander vereinbaren zu k\u00f6nnen. Trotz einer Reduzierung des Stundenumfangs k\u00e4men aber viele durch \u00dcberstunden und Bereitschaftsdienste auf einen Stundenumfang in der Woche, der immer noch \u00fcber der Regelarbeitszeit von 40 Stunden in kommunalen Kliniken liegt, aber ertr\u00e4glicher als ein Vollarbeitszeitverh\u00e4ltnis plus \u00dcberstunden erscheint.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">9,2 Prozent der \u00c4rztinnen sind in Elternzeit<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Dass Stundenumf\u00e4nge \u00fcber der Regelarbeitszeit zusammen mit den Anforderungen, die die Familie stellt, zu einer erheblichen Belastung f\u00fchren, ist offenkundig. Letztlich gilt: T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sie lassen sich lediglich addieren. Eine Ausnahme bildet lediglich die \u00fcberschaubare Zeitspanne unmittelbar nach der Geburt von Kindern, wo viele in Elternzeit gehen und im Beruf pausieren. Laut Mikrozensus tun dies aktuell rund 10.000 der 114.000 Krankenhaus\u00e4rztinnen. Das entspricht 9,2 Prozent. Eine Ausweisung der Quote bei den m\u00e4nnlichen \u00c4rzten ist aufgrund der kleinen Fallzahlen nicht m\u00f6glich. Nicht alle Arbeitgeber sind indes gleicherma\u00dfen erfreut, wenn ihre Besch\u00e4ftigten Elternzeit in Anspruch nehmen.<\/p>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Datenbank f\u00fcr familienfreundliche Krankenh\u00e4user<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Der Marburger Bund bietet ein Krankenhausregister an, mittels dessen \u00c4rzte f\u00fcr jedes Bundesland herausfinden k\u00f6nnen, welche Krankenh\u00e4user z. B. flexible Arbeitszeiten, M\u00f6glichkeiten der Kinderbetreuung, Wiedereinstiegsprogramme oder Familienpflegezeit anbieten. Den Link dazu finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.familienfreundliches-krankenhaus.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.familienfreundliches-krankenhaus.de<\/a>. Das hilft zwar nicht weiter, wenn die Familiengr\u00fcndung bereits begonnen hat, kann aber bei der Wahl des passenden Arbeitgebers hilfreich sein.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"tabelle_scroll\">\n<table class=\"basis-tabelle\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"05\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"Kasteninhalt\" colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<blockquote><p><b>PRAXISHINWEIS | <\/b> Grunds\u00e4tzlich sind \u00c4rzte durch ihre unregelm\u00e4\u00dfigen und umfangreichen Arbeitszeiten im Krankenhaus mehr als andere Berufsgruppen gezwungen, das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie langfristig vorab in den Blick zu nehmen und zu planen. So k\u00f6nnten im Dienstvertrag z. B. auch zus\u00e4tzliche Leistungen des Arbeitgebers wie die \u00dcbernahme von Kosten zur Unterbringung und Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern vereinbart werden, r\u00e4t die Gewerkschaft Marburger Bund.<\/p><\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 class=\"Ueberschrift-mittel\">Unterst\u00fctzungssystem Gro\u00dfeltern<\/h2>\n<p class=\"Grundtext\">Die berufs\u00fcbergreifende Erfahrung zeigt aber auch, dass die institutionelle Betreuung oft an ihre Grenzen gelangt \u2013 insbesondere dann, wenn Krankheit oder ein Notfall zur Flexibilit\u00e4t zwingen. Bei der Kinderbetreuung spielen dann die Gro\u00dfeltern eine entscheidende Rolle. Das belegt eine Umfrage des Staatsinstituts f\u00fcr Familienforschung an der Universit\u00e4t Bamberg. Demnach stehen Gro\u00dfeltern bei der Betreuung nach den Eltern und den staatlichen Einrichtungen an dritter Stelle. 50 Prozent der befragten Eltern von zweij\u00e4hrigen Kindern gaben an, dass die Gro\u00dfeltern diese regelm\u00e4\u00dfig betreuen.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Da in Deutschland das Netz der Betreuungsm\u00f6glichkeiten nicht so stark ausgebaut ist wie etwa in Frankreich oder den skandinavischen L\u00e4ndern, nehmen Gro\u00dfeltern hierzulande die Enkel in den Ferien selbstverst\u00e4ndlich mehrere Wochen zu sich oder \u00fcberbr\u00fccken die Zeit zwischen Kitaschluss und Schichtende. Insbesondere alleinerziehende \u00c4rzte sind auf die Unterst\u00fctzung der Gro\u00dfeltern angewiesen. Auff\u00e4llig ist in der Bamberger Umfrage, dass h\u00e4ufiger Teilzeit- als Vollzeiterwerbst\u00e4tige die Hilfe der eigenen Eltern in Anspruch nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Alexandra Buba M. A., freie Wirtschaftsjournalistin, Fuchsm\u00fchl Die \u00fcberbordenden Arbeitszeiten von Krankenhaus\u00e4rzten stehen seit Jahren in der Kritik. Besonders problematisch wird dies f\u00fcr Medizinerfamilien mit j\u00fcngeren Kindern oder pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen. Die H\u00e4lfte der&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[23],"tags":[78],"class_list":["post-769","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leben","tag-entwicklung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren - [!] Oberarzt heute<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren - [!] Oberarzt heute\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"von Alexandra Buba M. A., freie Wirtschaftsjournalistin, Fuchsm\u00fchl Die \u00fcberbordenden Arbeitszeiten von Krankenhaus\u00e4rzten stehen seit Jahren in der Kritik. Besonders problematisch wird dies f\u00fcr Medizinerfamilien mit j\u00fcngeren Kindern oder pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen. Die H\u00e4lfte der&#046;&#046;&#046;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"[!] Oberarzt heute\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2017-10-29T10:50:26+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-11-29T10:51:54+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"6\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769\"},\"author\":{\"name\":\"Redaktion\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73\"},\"headline\":\"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren\",\"datePublished\":\"2017-10-29T10:50:26+00:00\",\"dateModified\":\"2017-11-29T10:51:54+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769\"},\"wordCount\":1244,\"keywords\":[\"pers\u00f6nliche Weiterentwicklung\"],\"articleSection\":[\"Leben\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769\",\"name\":\"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren - [!] Oberarzt heute\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2017-10-29T10:50:26+00:00\",\"dateModified\":\"2017-11-29T10:51:54+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?p=769#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/\",\"name\":\"[!] Oberarzt heute\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73\",\"name\":\"Redaktion\",\"url\":\"https:\\\/\\\/oberarzt-heute.de\\\/?author=1\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren - [!] Oberarzt heute","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren - [!] Oberarzt heute","og_description":"von Alexandra Buba M. A., freie Wirtschaftsjournalistin, Fuchsm\u00fchl Die \u00fcberbordenden Arbeitszeiten von Krankenhaus\u00e4rzten stehen seit Jahren in der Kritik. Besonders problematisch wird dies f\u00fcr Medizinerfamilien mit j\u00fcngeren Kindern oder pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen. Die H\u00e4lfte der&#46;&#46;&#46;","og_url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769","og_site_name":"[!] Oberarzt heute","article_published_time":"2017-10-29T10:50:26+00:00","article_modified_time":"2017-11-29T10:51:54+00:00","author":"Redaktion","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redaktion","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769"},"author":{"name":"Redaktion","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73"},"headline":"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren","datePublished":"2017-10-29T10:50:26+00:00","dateModified":"2017-11-29T10:51:54+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769"},"wordCount":1244,"keywords":["pers\u00f6nliche Weiterentwicklung"],"articleSection":["Leben"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769","name":"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren - [!] Oberarzt heute","isPartOf":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#website"},"datePublished":"2017-10-29T10:50:26+00:00","dateModified":"2017-11-29T10:51:54+00:00","author":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=769#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"T\u00e4tigkeiten f\u00fcr Beruf und Familie lassen sich nicht vereinbaren, sondern lediglich addieren"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#website","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/","name":"[!] Oberarzt heute","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/#\/schema\/person\/4993cf09df7d258f6b627413939bfd73","name":"Redaktion","url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?author=1"}]}},"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":null,"server":null,"url":null},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9k5TI-cp","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":11025,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=11025","url_meta":{"origin":769,"position":0},"title":"Zu wenig Personal, zu viel B\u00fcrokratie, unzul\u00e4ngliche Digitalisierung","author":"Redaktion","date":"12. August 2022","format":false,"excerpt":"Steigende Arbeitsbelastung, unzureichende Personalausstattung, kaum Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che mit den Patienten und fehlende Wertsch\u00e4tzung \u00e4rztlicher Arbeit \u2013 so beschreiben viele \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in den Krankenh\u00e4usern ihre Arbeitsbedingungen. Ein Viertel der angestellten \u00c4rztinnen und \u00c4rzte denkt \u00fcber einen Berufswechsel nach. Das geht aus der Mitgliederbefragung \u201eMB-Monitor 2022\u201c des Marburger Bundes\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit&quot;","block_context":{"text":"Arbeit","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=19"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":9162,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=9162","url_meta":{"origin":769,"position":1},"title":"\u00dcberstunden vs. Kurzarbeit: Das Stimmungsbild einer gespaltenen Kliniklandschaft","author":"Redaktion","date":"12. Mai 2020","format":false,"excerpt":"Seit Beginn der Corona-Krise im M\u00e4rz dieses Jahres hat sich die Arbeit angestellter \u00c4rztinnen und \u00c4rzte stark ver\u00e4ndert. Manche \u00c4rztinnen und \u00c4rzte mussten noch mehr arbeiten als ohnehin schon, Ruhezeiten wurden verk\u00fcrzt, die Arbeitszeiten verl\u00e4ngert. Andere dagegen wurden in Kurzarbeit geschickt. Eine Umfrage des Marburger Bundes (n=8.707) zeigt das Stimmungsbild\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gesundheitspolitik&quot;","block_context":{"text":"Gesundheitspolitik","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":2065,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=2065","url_meta":{"origin":769,"position":2},"title":"Erste Tarifverhandlungen f\u00fcr Angestellte im ambulanten Bereich","author":"Redaktion","date":"14. April 2019","format":false,"excerpt":"Bundesweit arbeiten bereits \u00fcber 36.000 \u00c4rztinnen und \u00c4rzte als Angestellte im ambulanten Bereich \u2013 die Zahlen steigen j\u00e4hrlich um zehn Prozent. In Rheinland-Pfalz gibt es nun Tarifverhandlungen f\u00fcr diese \u00c4rzte\u00adgruppe. Eine Anstellung im Bereich der Niederlassung hat f\u00fcr die Betroffenen oftmals zur Folge, dass die aus dem Tarifvertrag f\u00fcr \u00c4rzte\u2026","rel":"","context":"In \"Tarifrecht\"","block_context":{"text":"Tarifrecht","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?tag=tarifrecht"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":2095,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=2095","url_meta":{"origin":769,"position":3},"title":"Bundessozialgericht: \u201eHonorar\u00e4rzte\u201c sind grunds\u00e4tzlich keine freien Mitarbeiter","author":"Redaktion","date":"4. Juni 2019","format":false,"excerpt":"\u201eHonorar\u00e4rzte\u201c, die in Krankenh\u00e4usern arbeiten, sind selbst dann grunds\u00e4tzlich keine freien Mitarbeiter, wenn sie nur unregelm\u00e4\u00dfig in Krankenh\u00e4usern t\u00e4tig sind; sie unterliegen damit der Sozialversicherungspflicht. Das hat das BSG am 4. Juni 2019 in zehn verschiedenen Verfahren (Az. u. a. B 12 R 11\/18 R) entschieden. Ein Wechsel der Einsatzform\u2026","rel":"","context":"In &quot;Recht&quot;","block_context":{"text":"Recht","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=16"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1853,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=1853","url_meta":{"origin":769,"position":4},"title":"Der Physician Assistant: Billiger Arzt oder wertvolle Zusatzkraft?","author":"Redaktion","date":"7. Februar 2019","format":false,"excerpt":"Physician Assistants (PA) finden sich in immer mehr Krankenh\u00e4usern \u2013 aktuell sind etwa 350 PA in deutschen Kliniken t\u00e4tig. Somit sollte sich auch der Oberarzt mit den neuen Kollegen befassen und wissen, wo diese eingesetzt werden k\u00f6nnen. Im Idealfall kann sich der Oberarzt in Ruhe um seine Patienten k\u00fcmmern, w\u00e4hrend\u2026","rel":"","context":"In &quot;Arbeit&quot;","block_context":{"text":"Arbeit","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=19"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":771,"url":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?p=771","url_meta":{"origin":769,"position":5},"title":"Im Konflikt zwischen Patientenwohl und Gewinnmaximierung: Und wo bleibt die Ethik?","author":"Redaktion","date":"29. Oktober 2017","format":false,"excerpt":"von Dr. Marianne Schoppmeyer, \u00c4rztin und Medizinjournalistin, www.medizinundtext.de Bereits seit Jahren h\u00e4lt die \u00d6konomisierung schleichend Einzug in deutsche Krankenh\u00e4user. \u00c4rzte klagen allerorts \u00fcber fehlende Zeit f\u00fcr ihre Patienten, die zunehmende Technisierung des Medizinbetriebs und den Druck vonseiten der Krankenhausverwaltung, wirtschaftlich rentabel zu arbeiten. Von \u00c4rzten wird direkt oder indirekt erwartet,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gesundheitspolitik&quot;","block_context":{"text":"Gesundheitspolitik","link":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/?cat=15"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=769"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/769\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/oberarzt-heute.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}