Leicht verständliche Patientenbriefe aus dem Krankenhaus- Informationssystem?

Patientenbriefe wirken: Sie verbessern das Verständnis ärztlicher Informationen und stärken die Gesundheitskompetenz von Patienten. Das ergab eine Studie der „Was hab‘ ich“ gGmbH (Dresden), die vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wurde. Als Weiterentwicklung eines Pilotprojekts hat „Was hab‘ ich?“ eine Software entwickelt, die individuelle Patientenbriefe automatisch erstellen kann.

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Selbständige Tätigkeit eines Arztes: Honorararzt oder nicht?

Im Regelfall ist ein Honorararzt in einer Klinik abhängig beschäftigt, meint das Bundessozialgericht (Urteil vom 4.6.2019 – B 12 R 11/18 R und weitere). Doch ob es sich bei einer Zusammenarbeit mit freiberuflichen Ärzten um eine abhängige Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit dieser Ärzte handelt, hängt von der Einzelfallgestaltung ab. Im sog. Statusfeststellungsverfahren ist zu klären, ob eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung besteht. „Selbständige Tätigkeit eines Arztes: Honorararzt oder nicht?“ weiterlesen

Keine Betäubungsmittel zum Zweck der Selbsttötung ohne krankheitsbedingte Notlage

Das Bundeverwaltungsgericht hat seine bisherige Rechtsprechung bestätigt, wonach die Erlaubnis für den Erwerb eines Betäubungsmittels (hier: 15 g Natrium-Pentobarbital) zum Zweck der Selbsttötung grundsätzlich ausgeschlossen ist. Soweit von dem Verbot eine Ausnahme für schwer und unheilbar Erkrankte zu machen sei, die sich in einer extremen Notlage befinden (vgl. Urt. v. 02.03.2017 – 3 C 19.15), lägen diese Voraussetzungen bei den Klägern nicht vor. „Keine Betäubungsmittel zum Zweck der Selbsttötung ohne krankheitsbedingte Notlage“ weiterlesen

Topsharing: Work-Life-Balance und Klinik? Ja, mit Doppelspitze(n)-Medizin!

Die Unterrepräsentanz von Frauen in Spitzenpositionen hat verschiedene Ursachen. Sicher ist jedoch, dass bei fast allen Menschen der Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance besteht – ein Wunsch, der in einer äußerst arbeitsintensiven und verantwortungsvollen Spitzenposition in einer Klinik kaum realisiert werden kann. Der Deutsche Ärztinnenbund nimmt an, dass eine medizinische Führungsposition mit reduzierter Arbeitszeit attraktiv ist – und auch zu mehr Bewerbungen von Frauen führen würde, wenn die Stellen entsprechend ausgeschrieben wären.

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Topsharing: Zwei Chefärztinnen führen gemeinsam

An der Frauenklinik des Zürcher Stadtspitals Triemli teilen zwei Chefärztinnen sich eine Führungsposition. KD* Dr. med. Stephanie von Orelli und Dr. med. Natalie Gabriel arbeiten beide zu je 90 Prozent. An vier Tagen in der Woche sind die Arbeitszeiten lang, die Tage sind vollgepackt. Jede der Co-Chefärztinnen hat einen freien Tag pro Woche. Die Erfahrungen mit diesem Modell sind positiv. „Topsharing: Zwei Chefärztinnen führen gemeinsam“ weiterlesen