[?] Leserfrage: Wie funktionieren die Suchthilfeprogramme der Ärztekammern?

Die Ärztekammern bieten gute mehrstufige Interventionsprogramme an, in denen Behandlung, Nachsorge und Kontrolle individuell mit dem Suchtkranken vereinbart und auch überwacht werden. Die Kammern müssen auch anonymen Hinweisen nachgehen. Sie als Vorgesetzter eines suchtkranken Mitarbeiters sollten sich nicht scheuen, einen Verdachtsfall (auch anonym) an die Ärztekammer zu melden. „[?] Leserfrage: Wie funktionieren die Suchthilfeprogramme der Ärztekammern?“ weiterlesen

Editorial zum Heft 09/2018

Kommunikation ist (fast) alles – auch in der Medizin. Bei jeder arbeitsteiligen Tätigkeit kommt es darauf an, dass Informationen richtig erhoben, richtig eingeordnet und verarbeitet und richtig weitergegeben und wieder aufgenommen werden. Ein Großteil der Fehler, die bei der ärztlichen Arbeit gemacht werden können, sind Kommunikationsfehler. Deshalb finden sich auch in jeder Ausgabe von [!] Oberarzt heute Beispiele missglückter Kommunikation – aus denen Sie lernen können!

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Geldstrafe für Arzt wegen überteuerter Anwendungsbeobachtungen

von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Philip Christmann
– www.christmann-law.de

Erhält ein Arzt für eine dokumentierte Anwendungsbeobachtung 193 EUR, so ist dies unangemessen hoch und verstößt damit gegen das Zuwendungsverbot. Nach der Berufsordnung ist es Ärzten nicht gestattet, im Zusammenhang mit ihrer Berufsausübung Geschenke oder andere Vorteile anzunehmen, wenn nicht deren Wert geringfügig ist. Das Berufsgericht für Heilberufe Berlin legt in seiner Entscheidung auch eine Grenze für die Entlohnung der Anwendungsbeobachtungen fest. „Geldstrafe für Arzt wegen überteuerter Anwendungsbeobachtungen“ weiterlesen