Die Zahl: 92 Prozent

92 Prozent der befragten Oberärztinnen und Oberärzte  berichten, dass sie täglich zwischen einer und vier Stunden ihrer Arbeitszeit verlieren, weil sie nichtärztliche administrative Tätigkeiten ausführen müssen.

Umfrage des Marburger Bundes unter Oberärztinnen und Oberärzten in NRW und Rheinland-Pfalz, Juni/Juli 2019, n=1.247.

Mehr dazu hier:

Geschützt: Umfrage: Zu viele administrative Tätig­keiten, zu hoher ökonomischer Druck

Die Zahl: 37 Prozent

37 Prozent der repräsentativ befragten Kliniken gaben an, Betten auf Stationen für die intensivmedizinische Betreuung zumindest zeitweise stillgelegt zu haben. Weitere 6 Prozent der Befragten erwarteten dies in der nächsten Zeit.

Umfrage „Krankenhaus Barometer 2019“ des Deutschen Krankenhausinstituts (DIK) – Ausgewählte Vorabergebnisse, veröffentlicht am 06.09.2019. n=200, Häuser mit >100 Betten.

7.200 Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland bekamen im Jahr 2018 die deutsche Approbation

Im Jahr 2018 wurden bundesweit 36.400 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 20 % mehr Anerkennungen als im Vorjahr (30.200). Die mit großem Abstand häufigsten Anerkennungen waren wieder in medizinischen Gesundheitsberufen zu verzeichnen. „7.200 Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland bekamen im Jahr 2018 die deutsche Approbation“ weiterlesen

Leicht verständliche Patientenbriefe aus dem Krankenhaus- Informationssystem?

Patientenbriefe wirken: Sie verbessern das Verständnis ärztlicher Informationen und stärken die Gesundheitskompetenz von Patienten. Das ergab eine Studie der „Was hab‘ ich“ gGmbH (Dresden), die vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wurde. Als Weiterentwicklung eines Pilotprojekts hat „Was hab‘ ich?“ eine Software entwickelt, die individuelle Patientenbriefe automatisch erstellen kann.

„Leicht verständliche Patientenbriefe aus dem Krankenhaus- Informationssystem?“ weiterlesen

Selbständige Tätigkeit eines Arztes: Honorararzt oder nicht?

Im Regelfall ist ein Honorararzt in einer Klinik abhängig beschäftigt, meint das Bundessozialgericht (Urteil vom 4.6.2019 – B 12 R 11/18 R und weitere). Doch ob es sich bei einer Zusammenarbeit mit freiberuflichen Ärzten um eine abhängige Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit dieser Ärzte handelt, hängt von der Einzelfallgestaltung ab. Im sog. Statusfeststellungsverfahren ist zu klären, ob eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung besteht. „Selbständige Tätigkeit eines Arztes: Honorararzt oder nicht?“ weiterlesen

Keine Betäubungsmittel zum Zweck der Selbsttötung ohne krankheitsbedingte Notlage

Das Bundeverwaltungsgericht hat seine bisherige Rechtsprechung bestätigt, wonach die Erlaubnis für den Erwerb eines Betäubungsmittels (hier: 15 g Natrium-Pentobarbital) zum Zweck der Selbsttötung grundsätzlich ausgeschlossen ist. Soweit von dem Verbot eine Ausnahme für schwer und unheilbar Erkrankte zu machen sei, die sich in einer extremen Notlage befinden (vgl. Urt. v. 02.03.2017 – 3 C 19.15), lägen diese Voraussetzungen bei den Klägern nicht vor. „Keine Betäubungsmittel zum Zweck der Selbsttötung ohne krankheitsbedingte Notlage“ weiterlesen