Buchtipp: „Oha, können Sie denn auch operieren?“

Hundertstundenwoche, sexistische Chefs aus der Hölle und Patienten wie tickende Zeitbomben – als die Unfallchirurgin Dr. Lieschen Müller nach einigen Jahren ohne Sonne anfängt, ihre Patienten zu hassen, hasst sie auch sich. Hilfesuchende dafür zu hassen, dass sie auf ihren Rat als ausgebildete Ärztin angewiesen sind, kann sie sich nicht verzeihen. Ohne Empathie, Moral und Ethik ist man vielleicht eine Medizinerin, aber keine gute Ärztin. Als sie sich selbst nicht mehr im Spiegel wiedererkennt, gelangt sie an einen Wendepunkt… „Buchtipp: „Oha, können Sie denn auch operieren?““ weiterlesen

Die Zahl: 92 Prozent

92 Prozent der befragten Oberärztinnen und Oberärzte  berichten, dass sie täglich zwischen einer und vier Stunden ihrer Arbeitszeit verlieren, weil sie nichtärztliche administrative Tätigkeiten ausführen müssen.

Umfrage des Marburger Bundes unter Oberärztinnen und Oberärzten in NRW und Rheinland-Pfalz, Juni/Juli 2019, n=1.247.

Mehr dazu hier:

Geschützt: Umfrage: Zu viele administrative Tätig­keiten, zu hoher ökonomischer Druck

Die Zahl: 37 Prozent

37 Prozent der repräsentativ befragten Kliniken gaben an, Betten auf Stationen für die intensivmedizinische Betreuung zumindest zeitweise stillgelegt zu haben. Weitere 6 Prozent der Befragten erwarteten dies in der nächsten Zeit.

Umfrage „Krankenhaus Barometer 2019“ des Deutschen Krankenhausinstituts (DIK) – Ausgewählte Vorabergebnisse, veröffentlicht am 06.09.2019. n=200, Häuser mit >100 Betten.

7.200 Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland bekamen im Jahr 2018 die deutsche Approbation

Im Jahr 2018 wurden bundesweit 36.400 im Ausland erworbene berufliche Abschlüsse als vollständig oder eingeschränkt gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 20 % mehr Anerkennungen als im Vorjahr (30.200). Die mit großem Abstand häufigsten Anerkennungen waren wieder in medizinischen Gesundheitsberufen zu verzeichnen. „7.200 Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland bekamen im Jahr 2018 die deutsche Approbation“ weiterlesen

Leicht verständliche Patientenbriefe aus dem Krankenhaus- Informationssystem?

Patientenbriefe wirken: Sie verbessern das Verständnis ärztlicher Informationen und stärken die Gesundheitskompetenz von Patienten. Das ergab eine Studie der „Was hab‘ ich“ gGmbH (Dresden), die vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt wurde. Als Weiterentwicklung eines Pilotprojekts hat „Was hab‘ ich?“ eine Software entwickelt, die individuelle Patientenbriefe automatisch erstellen kann.

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