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Der Physician Assistant: Billiger Arzt oder wertvolle Zusatzkraft?

Physician Assistants (PA) finden sich in immer mehr Krankenhäusern – aktuell sind etwa 350 PA in deutschen Kliniken tätig. Somit sollte sich auch der Oberarzt mit den neuen Kollegen befassen und wissen, wo diese eingesetzt werden können. Im Idealfall kann sich der Oberarzt in Ruhe um seine Patienten kümmern, während ihm der PA administrative Aufgaben abnimmt und delegierbare Aufgaben eigenständig erledigt. Doch ganz so einfach ist es nicht.

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[!] Die Zahl: 80 Prozent

Mehr als 80 % der angestellten Ärztinnen und Ärzte sagen, dass in ihrer Abteilung nicht genügend Zeit für die Weiterbildung zum Facharzt bleibt.

dimap-Umfrage, August bis September 2018, n = 3320 Ärztinnen und Ärzte des Marburger Bundes Baden-Württemberg.

Kann ein Honorararzt Auskünfte gegenüber der Sozialversicherung verweigern?

Das Oberlandesgericht Hamm hob einen Bußgeldbescheid wegen Nichterteilung von Auskünften gegen einen Honorararzt unter Hinweis auf das Selbstbelastungsverbot auf. Der Verband der Honorarärzte ist nun der Meinung, dem Honorararzt stünde – wenn er nicht selbst ein Statusverfahren beantragt hat – gegenüber der Sozialversicherung ein Recht zur Auskunftsverweigerung gem. § 65 Abs. 3 SGB I zu. Wäre dies zutreffend, dann könnte der Honorararzt schlicht jede Kooperation verweigern und so der Sozialversicherung die Ermittlung einer Arbeitnehmereigenschaft des Honorararztes erschweren und letztlich eine Versicherungspflicht vermeiden. Ist dies richtig? Und ist ein solches Vorgehen sinnvoll?

von Rechtsanwalt Philip Christmann, Fachanwalt für Medizinrecht, Berlin/Heidelberg – www.christmann-law.de

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Exzessiver Einsatz eines nachgeordneten Oberarztes in der Privatambulanz – kann das als Untreue gesehen werden?

In vielen Fällen haben Chefärzte noch eine Privatambulanz, in der sie auch nachgeordnete Mitarbeiter einsetzen. Der Ärztliche Direktor einer Uniklinik ließ seine Privatpatienten fast ganztägig durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter behandeln. Dies brachte ihn vor den Strafrichter: Das Landgericht Düsseldorf verurteilte ihn wegen Untreue zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil allerdings auf und verwies die Sache an eine andere Kammer des Landgerichts zurück.

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