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Kinderbetreuung, Teilzeit und tägliche Hürden: Zwei Oberärztinnen berichten

Kinderbetreuung, Teilzeit und fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen. Über die täglichen Hürden für Ärztinnen, die „nebenbei“ auch noch Mutter sind, berichten zwei Oberärztinnen.

Die Interviews führte Gretel Oehler, Unfallchirurgin und Mutter in Pflugfelden. „Kinderbetreuung, Teilzeit und tägliche Hürden: Zwei Oberärztinnen berichten“ weiterlesen

Deutschen Krankenhäusern geht es wieder schlechter

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2017 schlechter als im Vorjahr. 12 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Ertragslage hat sich verschlechtert, wohl auch aufgrund der erstmals gesunkenen Anzahl stationärer Fälle. Der damit zusammenhängende Handlungsdruck dürfte im nächsten Jahrzehnt weiter steigen. Es ist an der Zeit, statt der bestehenden ambulanten und stationären Vergütungssysteme ganzheitliche Vergütungsmodelle anzustreben. Der eingeschlagene Weg in die Selbstkostendeckung ist allerdings ein Irrweg. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die fünfzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“. „Deutschen Krankenhäusern geht es wieder schlechter“ weiterlesen

Familienplanung und Kinderbetreuung: nach wie vor zentrale Karrierehindernisse für Ärztinnen

Familienplanung und Kinderbetreuung sind nach wie vor zentrale Karrierehindernisse für Frauen in der Medizin. Das bestätigt auch eine Studie der Österreichischen Ärztekammer. Auch zu wenig Förderung durch Vorgesetzte bzw. in der Turnusausbildung sowie die Bevorzugung von Männern im beruflichen Alltag behindern die Karriere – wobei dabei auch Männer-Netzwerke ein Thema sind. „Familienplanung und Kinderbetreuung: nach wie vor zentrale Karrierehindernisse für Ärztinnen“ weiterlesen

OLG Frankfurt definiert Risiko­angabe „vereinzelt“ neu – mit Risiken für den aufklärenden Arzt

Gibt ein Arzt die Wahrscheinlichkeit für eine postoperative Komplikation mit der Formulierung „vereinzelt“ an und beträgt das tatsächliche Risiko 20 %, so stelle dies keine zur Unwirksamkeit der Aufklärung führende Verharmlosung dar (Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 26.3.2019 – 8 U 219/16). Das Urteil widerspricht Wertungen einer kürzlich ergangenen BGH-Entscheidung zur Risikoaufklärung und ist kritisch zu betrachten.

von Rechtsanwalt Philip Christmann, Fachanwalt für Medizinrecht, Berlin/Heidelberg – www.christmann-law.de „OLG Frankfurt definiert Risiko­angabe „vereinzelt“ neu – mit Risiken für den aufklärenden Arzt“ weiterlesen