Immer mehr Krankenhausärzte resignieren

Immer mehr Krankenhausärzte resignieren vor überbordender Bürokratie, ökonomischem Druck und zunehmender Arbeitsverdichtung. Untersuchungen zeigen: Fast zwei Drittel der deutschen Klinikärzte erleben negativen Stress im Übermaß („Disstress“), ein Viertel hegt den Wunsch, aus der klinischen Tätigkeit auszusteigen.

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Qualitätsmängel: Jetzt sollen Konsequenzen möglich werden

Verstöße von Leistungserbringern gegen Qualitätsanforderungen haben bisher keine nennenswerten Konsequenzen. Es fehlen die rechtlichen Möglichkeiten und Instrumente, die Anforderungen auch mit Sanktionen durchsetzen zu können. Das wird sich mit der neuen Qualitätsförderungs- und Durchsetzungsrichtlinie des G-BA ändern, die voraussichtlich im April 2019 beschlossen wird.

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Digitalisierung: AOK hat kleine Kliniken im Visier

Für den AOK-Bundesverband ist die Digitalisierung in deutschen Kliniken nicht nur eine rein technische, sondern auch eine strukturelle Frage: „Wie schon bei der Versorgungsqualität zeigt sich auch beim digitalen Wandel, dass vor allem kleine Häuser nicht Schritt halten können“, konstatiert AOK-Vorstandsvorsitzender Martin Litsch

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Arztportale: Prüfen Sie regelmäßig Ihre Daten bei Jameda & Co.!

Wenn Sie bei einem Internet-Arztportal (z.B. jameda.de) gelistet sind, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass die Angaben eindeutig sind hinsichtlich der Weiterbildungen, Schwerpunkte und Facharztbezeichnungen. Denn Sie haften auch für unrichtige oder mehrdeutige Angaben, die vom Portalbetreiber selbst erstellt wurden!

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[!] Die Zahl: 80 Prozent

Mehr als 80 % der angestellten Ärztinnen und Ärzte sagen, dass in ihrer Abteilung nicht genügend Zeit für die Weiterbildung zum Facharzt bleibt.

dimap-Umfrage, August bis September 2018, n = 3320 Ärztinnen und Ärzte des Marburger Bundes Baden-Württemberg.

Kann ein Honorararzt Auskünfte gegenüber der Sozialversicherung verweigern?

Das Oberlandesgericht Hamm hob einen Bußgeldbescheid wegen Nichterteilung von Auskünften gegen einen Honorararzt unter Hinweis auf das Selbstbelastungsverbot auf. Der Verband der Honorarärzte ist nun der Meinung, dem Honorararzt stünde – wenn er nicht selbst ein Statusverfahren beantragt hat – gegenüber der Sozialversicherung ein Recht zur Auskunftsverweigerung gem. § 65 Abs. 3 SGB I zu. Wäre dies zutreffend, dann könnte der Honorararzt schlicht jede Kooperation verweigern und so der Sozialversicherung die Ermittlung einer Arbeitnehmereigenschaft des Honorararztes erschweren und letztlich eine Versicherungspflicht vermeiden. Ist dies richtig? Und ist ein solches Vorgehen sinnvoll?

von Rechtsanwalt Philip Christmann, Fachanwalt für Medizinrecht, Berlin/Heidelberg – www.christmann-law.de

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