„Man weiß, dass es kommt, weiß aber nicht, wie schlimm es wird.“

Ärzte und Pflegekräfte, Klinikleiter und Verwaltungsmitarbeiter sind zur Zeit rund um die Uhr mit der Vorbereitung für die anschwellenden Zahlen von Corona-Patienten beschäftigt. [!] oberarzt heute hat mit Tobias Bruckhaus gesprochen, dem Geschäftsführer des Klinikums Pfeiffersche Stiftungen, der Lungenklinik Lostau und dem MVZ der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Wir haben gefragt, wie sich seine Klinik vorbereitet und was er sich von der Politik wünscht. „„Man weiß, dass es kommt, weiß aber nicht, wie schlimm es wird.““ weiterlesen

„Wir entscheiden nicht nach Alter!“ – Intensiv- und Notfallmediziner legen klinisch-ethische Entscheidungs-Empfehlungen vor

Deutschlands Notfall- und Intensivmediziner bereiten sich auf die schwerste aller Entscheidungen vor: Welchen Patienten im Fall der Fälle intensivmedizinisch behandeln und welchen palliativmedizinisch versorgen, wenn die Intensivbetten und Ressourcen knapp werden?

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Neues Krankenhaus-Entlastungsgesetz: „Ein Todesurteil für Deutschlands Krankenhäuser“

Deutschlands Krankenhäuser sind das Rückgrat bei der Behandlung der wachsenden Zahl von Corona-Patienten in Deutschland. Wichtigstes Ziel bei der medizinischen Versorgung derzeit: die Verdopplung der Intensiv-Bettenzahl, finanziert auf Basis des neuen Krankenhaus-Entlastungsgesetzes, das heute (23.3.) verabschiedet werden soll. „Dieses Gesetz aber ist -trotz Nachbesserungen am Wochenende- ein Todesurteil für die deutschen Krankenhäuser“, sagt Franz Hafner, Geschäftsführer des Asklepios-Klinikums in Bad Abbach bei Regensburg.

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Intensivmediziner veröffentlichen Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von COVID-19-Patienten

Im Rahmen der COVID-19-Epidemie geht die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) von einem weiteren Anstieg an intensivpflichtigen Patienten aus. Bei der Behandlung dieser Patienten sind besondere Aspekte zu beachten. Unter Federführung der DGIIN haben Experten mehrerer Fachgesellschaften aktuelle Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 veröffentlicht. „Intensivmediziner veröffentlichen Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von COVID-19-Patienten“ weiterlesen

Kein Freispruch für die Homöopathie, aber für den Handel damit

Das Landgericht Darmstadt (15. Kammer für Handelssachen) hat das Begehren eines Vereins, dem zahlreiche Apothekerkammern, Pharmagroßhändler und -firmen angehören, zurückgewiesen, dass ein Hersteller seine Homöopathika mit dem Schwangerschaftshormon HGC in extremer C30-Potenzierung in dieser Form über Amazon nicht mehr vertreiben darf. „Kein Freispruch für die Homöopathie, aber für den Handel damit“ weiterlesen

Darf ein Arzt einer werdenden Mutter das Magenmedikament Cytotec® verabreichen? Contra.

In der Geburtsmedizin deutscher Kliniken wird seit längerem das Magenmedikament Cytotec® (Wirkstoff: Misoprostol) genutzt, um Wehen einzuleiten. Das Medikament ist dafür aber nicht zugelassen. Die Einnahme birgt das Risiko der Verletzung der Gebärmutter und einer Sauerstoffunterversorgung des Kindes. Ärzte klären über diese Risiken oft nicht auf und auch nicht darüber, dass dieses Medikament für diesen Anwendungsbereich nicht zugelassen ist.

von Philip Christmann, Fachanwalt für Medizinrecht, Berlin/Heidelberg
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Darf ein Arzt einer werdenden Mutter das Magenmedikament Cytotec® verabreichen? Pro.

Entgegen der Berichterstattung ist der Wirkstoff Misoprostol zur Geburtseinleitung bei geburtshilflichen Experten nicht umstritten, weshalb fast alle Perinatalzentren höchster Ordnung diesen Wirkstoff verwenden. Hierbei wird nicht „Cytotec 200®“ genutzt, sondern ein Misoprostol-Präparat geringerer Dosierung.

von Prof. Dr. med. habil. Sven Kehl und Prof. Dr. med. Michael Abou-Dakn „Darf ein Arzt einer werdenden Mutter das Magenmedikament Cytotec® verabreichen? Pro.“ weiterlesen

Belegärzte in der stationären Versorgung: ohne sie geht oft nichts

Vertragsärzte leisten als Belegärzte vor allem in ländlichen Regionen Deutschlands einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung der stationären Versorgung. Ohne sie würde in immer mehr Fachabteilungen der Kliniken das Licht ausgehen. Doch die Zahl der Belegabteilungen in deutschen Krankenhäusern geht zurück.

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