Exzessiver Einsatz eines nachgeordneten Oberarztes in der Privatambulanz – kann das als Untreue gesehen werden?

In vielen Fällen haben Chefärzte noch eine Privatambulanz, in der sie auch nachgeordnete Mitarbeiter einsetzen. Der Ärztliche Direktor einer Uniklinik ließ seine Privatpatienten fast ganztägig durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter behandeln. Dies brachte ihn vor den Strafrichter: Das Landgericht Düsseldorf verurteilte ihn wegen Untreue zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil allerdings auf und verwies die Sache an eine andere Kammer des Landgerichts zurück.

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#twankenhaus: Ein besseres Krankenhaus ist möglich – Viele sammeln dafür Ideen

Seit Kurzem weht Hoffnung durch die Twitter-Krankenhausflure. Denn den Ärzten, Pflegenden, Notfallsanitätern und Therapeuten dort reicht es. Sie nennen sich „Twankenhaus“, wollen bessere Kliniken und machen sich stark gegen Missmanagement und Ausbeutung im Gesundheitswesen.

Ein Gastbeitrag von Dr. med. Ulrike Koock, seit 2017 Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin und Mitinitiatorin der Initiative „Twankenhaus“

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