Zwangsweise Fixierung von Psychiatrie-Patienten künftig nur mit Richtergenehmigung

Patienten in der Psychiatrie dürfen nur nach richterlicher Genehmigung für eine längere Zeit fixiert werden. Einschlägige Vorschriften des Landes Baden-Württemberg wurden für verfassungswidrig erklärt. Der baden-württembergische und der bayerische Gesetzgeber (der bislang keine spezielle Rechtsgrundlage für Fixierungen erlassen hat) wurden vom Bundesverfassungsgericht verpflichtet, bis zum 30. Juni 2019 einen verfassungsgemäßen Zustand herbeizuführen. „Zwangsweise Fixierung von Psychiatrie-Patienten künftig nur mit Richtergenehmigung“ weiterlesen

Editorial zum Heft 07/2018

Liebe Leserin,
lieber Leser,

„Kackdreist!“ Bitte entschuldigen Sie die Wortwahl – aber das war meine erste Reaktion, als ich gelesen hatte, dass ein Chefarzt, der Krebspatienten gegen Schmiergeldzahlungen bevorzugt behandelt hatte, knapp drei Jahre nach seiner rechtskräftigen Verurteilung von seinem ehemaligen Arbeitgeber 300.000 Euro Schadensersatz wegen „Mobbing“ forderte. „Editorial zum Heft 07/2018“ weiterlesen

Approbation weg wegen transdermaler Opiodtherapie?

von RA Philip Christmann, Berlin / Heidelberg – www.christmann-law.de

Im Mai-Heft berichteten wir über Suchtgefährdungen und -erkrankungen bei Ärzten. Wichtig ist, dass sich der Arzt in einer solchen Situation kooperativ verhält. Dann ist ein Ruhen der Approbation nicht gerechtfertigt, wie der Fall eines bayerischen Facharztes zeigt. „Approbation weg wegen transdermaler Opiodtherapie?“ weiterlesen