Impfungen in Praxen erst Mitte Mai – auch bei Zahnärzten?

Die Arztpraxen sollen in der Woche vom 19. April mit Corona-Impfungen starten. Das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen. Auch die Zahnärzte bieten ihre Impf-Hilfe an.

Die endgültige Entscheidung soll in einer gemeinsamen Runde mit Kanzlerin Angela Merkel fallen.  Bundesgesundheitsminister Spahn betonte derweil, dass er hohes Vertrauen in die Ärztinnen und Ärzte habe, dass sie zuerst diejenigen impfen werden, die am meisten gefährdet sind. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sagte im Interview, dass man hierzulande aufgrund des Netzes von Arztpraxen Impfvorteile habe: „Wenn wir deutlich mehr Geschwindigkeit wollen, brauchen wir die Praxen.“ Voraussetzung sei, dass ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe.

Die Zahnärzte in Deutschland bieten weiterhin an, bei Test- und Impfmaßnahmen zu unterstützen. „Das Angebot gilt weiterhin“, sagt der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Als approbierte Ärzte seien Zahnärzte grundsätzlich dazu befähigt, Impfungen durchzuführen. Gerade im Hinblick auf schnelle und flächendeckende Impfungen sei es wichtig, ausreichend Impf-Ärzte zu haben.

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