Wer haftet, wenn der Patient nicht „hört“?

von Rosemarie Sailer, LL.M., Fachanwältin für Medizinrecht, Wienke & Becker – Köln, www.kanzlei-wbk.de

Alltag im Krankenhaus: Ein Patient „hört“ nicht auf die Anweisungen des Arztes und handelt eigenmächtig. So ändern manche Patienten z. B. ohne Rücksprache die vom Arzt verordnete Medikation oder verlassen die Klinik entgegen ärztlichem Rat. Wie haftet der Arzt in solchen Fällen? „Wer haftet, wenn der Patient nicht „hört“?“ weiterlesen

Wenn der Patient mit einem Prozess droht: Das sollte der Oberarzt jetzt beachten!

von Rainer Hellweg, Fachanwalt für Medizinrecht, armedis Rechtsanwälte, Hannover, www.armedis.de

Wenn ein Patient nach einer Krankenhausbehandlung mit einem Haftungsprozess droht, kann dies auch den Oberarzt betreffen: Er kann beispielsweise direkt in Anspruch genommen oder zur ärztlichen Stellungnahme aufgefordert werden. Daher ist es wichtig zu verstehen, welche „Dynamik“ beim Patienten entstehen kann und wie ein Arzthaftungsprozess sowie dessen außergerichtliches „Vorspiel“ verlaufen. Verfahrenstaktisch sollte der Oberarzt in dieser Lage keine Fehler begehen!  „Wenn der Patient mit einem Prozess droht: Das sollte der Oberarzt jetzt beachten!“ weiterlesen

„Ich gebe Ihnen mal ein paar Tropfen mit …“ Worauf muss der Oberarzt hierbei achten?

von Dr. Christian Bichler, Fachanwalt für Medizinrecht, Kanzlei Ulsenheimer & Friederich Rechtsanwälte, München und Berlin, www.uls-frie.de

„Entlassmanagement: Versorgungslücken nach stationärer Behandlung geschlossen“ – mit diesen Worten kündigte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seinen Beschluss vom 17. Dezember 2015 an. Nun müssen z. B. Verordnungen des Klinikarztes innerhalb von drei Werktagen eingelöst werden. Welche weiteren Neuerungen sollte der Oberarzt kennen?  „„Ich gebe Ihnen mal ein paar Tropfen mit …“ Worauf muss der Oberarzt hierbei achten?“ weiterlesen

Welche Nebenarbeiten dürfen dem Oberarzt in der Klinik übertragen werden?

von Norbert H. Müller, Fachanwalt für Arbeits- und Steuerrecht, und Marc Rumpenhorst, Fachanwalt für Arbeits- und Medizinrecht, klostermann-rae.de

Aus dem Arbeitsvertrag des Oberarztes ergibt sich meist nur der Hinweis, dass die „Beschäftigung als Oberarzt“ vereinbart ist. Doch was ist, wenn eine neue Tätigkeit übertragen oder eine andere Aufgabe verlangt wird, die sich nicht mit den Vorstellungen des Arztes verträgt? Muss der Oberarzt bei Bereitschaftsdiensten aushelfen, wenn im Bereich der Assistenzärzte Engpässe bestehen? Ist der Oberarzt verpflichtet, die Aufgaben des Medizinprodukte- oder Kodierbeauftragten zu übernehmen? Und muss der Oberarzt zustimmen, wenn er als Wahlarzt benannt werden soll? „Welche Nebenarbeiten dürfen dem Oberarzt in der Klinik übertragen werden?“ weiterlesen

Vermeiden Sie Haftungsfolgen! Die 5 schlimmsten Fehler bei der Aufklärung von Patienten

von Rainer Hellweg, Fachanwalt für Medizinrecht, armedis Rechtsanwälte, Hannover, www.armedis.de

Im Klinikalltag fällt es Ärzten manchmal schwer, sich für präoperative Aufklärungsgespräche die notwendige Zeit zu nehmen und den rechtlichen Anforderungen zu entsprechen. Gerade durch formale Fehler wird aber Patienten die Möglichkeit „auf dem Tablett serviert“, Haftungsansprüche zu verfolgen. Was sind die 5 schlimmsten Aufklärungsfehler – und wie kann sie der Arzt vermeiden? | „Vermeiden Sie Haftungsfolgen! Die 5 schlimmsten Fehler bei der Aufklärung von Patienten“ weiterlesen

Die 6 Grundsätze erfolgreichen Führens

von Diplom-Pädagoge Werner Fleischer, Beratung – Coaching – Moderation, www.ihrcoach.com

Umgangssprachlich ist der Begriff „Prinzipien“ sowohl positiv als auch negativ besetzt – von dem Kollegen, der „seinen Prinzipien treu bleibt“ bis zum Chef, dem alten „Prinzipienreiter“. Dabei geht es in beiden Fällen lediglich um die Bewertung von Verhalten, nicht aber um Prinzipien an sich. Hierunter sind Grundsätze zu verstehen, die dauerhaft gelten und sich nicht am Zeitgeist oder gesellschaftlichen Strömungen orientieren. Aber was haben Prinzipien mit wirksamer Führung zu tun und warum ist es für Oberärzte mit Führungsaufgaben wichtig, mit Prinzipien zu führen?  „Die 6 Grundsätze erfolgreichen Führens“ weiterlesen

Vorzeitige Entlassung gegen ärztlichen Rat: Achtung, ein besonderes Haftungsrisiko droht!

von Rosemarie Sailer, LL.M., Fachanwältin für Medizinrecht, Wienke & Becker – Köln, www.kanzlei-wbk.de

Immer wieder gibt es Fälle, in denen Patienten vorzeitig die stationäre Behandlung abbrechen und entlassen werden möchten. Der Arzt sitzt dann zwischen den Stühlen: Einerseits ist die weitere Behandlung medizinisch erforderlich und sinnvoll, andererseits muss er den Wunsch des Patienten – auch den unvernünftigen – beachten und darf ihn nicht gegen seinen Willen behandeln. Welche Haftungsrisiken drohen dem Arzt und was ist bei der Abrechnung „abgebrochener“ stationärer Fälle zu beachten?  „Vorzeitige Entlassung gegen ärztlichen Rat: Achtung, ein besonderes Haftungsrisiko droht!“ weiterlesen

Das neue Krankenhausstrukturgesetz: Was ist für Ärzte und Kliniken wirklich relevant?

von Dr. Christian Reuther, Fachanwalt für Medizinrecht, Dierks + Bohle Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Berlin, www.db-law.de

Das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) ist zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Dr. Christian Reuther fasst für Sie die wichtigsten Punkte des Gesetzes zusammen.  „Das neue Krankenhausstrukturgesetz: Was ist für Ärzte und Kliniken wirklich relevant?“ weiterlesen

Oberarzt verurteilt: Vorsicht vor Eingriffen, auf die sich die Einwilligung nicht bezieht!

von Sascha Lübbersmann, Facharzt für Medizinrecht, Kanzlei Ammermann Knoche Boesing, Münster, www.kanzlei-akb.de

Eine vorsätzliche strafbare Körperverletzung liegt auch dann vor, wenn sich die Patientenaufklärung und -einwilligung auf einen anderen als den später tatsächlich durchgeführten Eingriff bezieht. Dies hat das Amtsgericht Moers am 22. Oktober 2015 entschieden (Az. 601 Ds – 103 Js 80/14 – 44/15). „Oberarzt verurteilt: Vorsicht vor Eingriffen, auf die sich die Einwilligung nicht bezieht!“ weiterlesen

Urteil: Befristung im Arbeitsvertrag einer Ärztin kann unwirksam sein

von Dr. Tobias Scholl-Eickmann, Fachanwalt für MedR, Wirtschaftsmediator, Kanzlei am Ärztehaus, Dortmund, www.kanzlei-am-aerztehaus.de

Ist eine Ärztin mit Kenntnis des Arbeitgebers über mehr als einem Monat lang tätig, ist davon auszugehen, dass ein Arbeitsvertrag durch schlüssiges Verhalten zustande gekommen ist. Dies entschied das Landesarbeitsgericht ( LAG) Köln (Urteil vom 5.8.2015, Az. 3 Sa 420/15).  „Urteil: Befristung im Arbeitsvertrag einer Ärztin kann unwirksam sein“ weiterlesen