Klinikarzt muss nicht über Todesrisiko aufklären, wenn Patient nicht behandelt werden will

von RA, FA MedR Philip Christmann, Berlin/Heidelberg, christmann-law.de

Ein Arzt muss nicht in jeder Minute des Aufenthalts eines Patienten in einer Klinik damit rechnen, dass dieser sich plötzlich unerwartet und absprachewidrig entfernt (Oberlandesgericht [OLG] Frankfurt, Urteil vom 24.01.2017, Az. 8 U 119/15). „Klinikarzt muss nicht über Todesrisiko aufklären, wenn Patient nicht behandelt werden will“ weiterlesen

Völlig von der Rolle? Durch klares Rollenverständnis zu mehr Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden

von Diplom-Psychologe Matthias Krack, Kraftquelle – Coaching & Beratung, Gundersheim (www.kraftquelle-coaching.de)

Die Veränderungen im Gesundheitssystem haben auch das Rollenverständnis und die Erwartungen an Klinikärzte stark gewandelt. Mit dem Wegfall klarer offensichtlicher äußerer Rollendefinitionen ist ein Großteil an Orientierung und Sicherheit verloren gegangen. Viele Fachärzte stellen ihre Berufswahl, ihre Position und ihre soziale Rolle infrage. Eine Selbstanalyse des eigenen Rollenverständnisses trägt dazu bei, die Außenwahrnehmung und das eigene Verhalten zu optimieren. So steigern Sie Ihre Effizienz und Ihr Wohlbefinden als Oberarzt deutlich. „Völlig von der Rolle? Durch klares Rollenverständnis zu mehr Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden“ weiterlesen

von Dr. Christopher Niehues, LL.M. und Linda Winkelhaus, Betriebswirte und Krankenhausberater, HC&S AG, Münster, www.hcs-consult.de

Die Ökonomisierung der Medizin prägt seit Jahren die Berichterstattung in der Fach- und Publikumspresse. Dabei stehen häufig die Krankenhäuser und die DRG-Fallpauschalen im Mittelpunkt. Spätestens seit Einführung der DRG-Fallpauschalen werden Chefärzte, Oberärzte und leitende Pflegekräfte mit ökonomischen Fragestellungen konfrontiert. Ohne entsprechendes Detailwissen ist es jedoch schwierig, die komplexen Zusammenhänge der Krankenhausfinanzierung zu verstehen.  „“ weiterlesen

Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen

Während einer medizinischen Behandlung kann es geboten sein, die Bewegungsfreiheit eines Patienten einzuschränken. Diese Maßnahme sollte jedoch stets als Ultima Ratio gelten und ausschließlich nach verbindlich festgelegten Regeln erfolgen, die ethischen und juristischen Anforderungen entsprechen. Ansonsten besteht auch für Oberärzte u. a. die Gefahr, dadurch eine Straftat zu begehen. „Patientenbehandlung: der richtige Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen“ weiterlesen

BVMed und VKD haben Musterverträge aktualisiert

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) haben ihre Musterverträge zur Zusammenarbeit zwischen Medizinprodukteunternehmen und medizinischen Einrichtungen überarbeitet. Unter www.bvmed.de/mustervertraege können die Verträge kostenlos als PDF heruntergeladen werden.  „BVMed und VKD haben Musterverträge aktualisiert“ weiterlesen

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V: Das sollten Oberärzte wissen!

von RA, FA für MedR Dr. Tobias Scholl-Eickmann, Dortmund, www.kanzlei-am-aerztehaus.de

Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ist eine ambulante Versorgungsform, die auch Oberärzten neue ambulante Behandlungsoptionen und ggf. zusätzliche Verdienstmöglichkeiten eröffnet. Generelles Merkmal der ASV ist ein interdisziplinäres Team, das bei bestimmten Erkrankungen bzw. Krankheitsbildern (z. B. Tuberkulose, onkologische Erkrankungen etc.) die Patientenversorgung wahrnimmt. „Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V: Das sollten Oberärzte wissen!“ weiterlesen

Die Abrechnung von Vertreterleistungen des Oberarztes bei Wahlleistungspatienten

von RA und FA für Arbeits- und Medizinrecht Dr. Tilman Clausen, armedis Rechtsanwälte, Hannover, www.armedis.de

Chefärzte, die wahlärztliche Leistungen für den Krankenhausträger erbringen und an den Einnahmen daraus über eine Beteiligungsvergütung partizipieren oder denen der Krankenhausträger das Liquidationsrecht gewährt hat, sind im Kernbereich der wahlärztlichen Leistungen zur persönlichen Leistungserbringung verpflichtet. Sie können sich unter bestimmten Umständen allerdings vertreten lassen. OH bietet Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten, wenn der Oberarzt die Vertretung übernimmt.  „Die Abrechnung von Vertreterleistungen des Oberarztes bei Wahlleistungspatienten“ weiterlesen